Windows 8 kommt. Nur wann?

Zurzeit gibt es noch Windows 7 von Microsoft. Bald wird "Windows 8" folgen.

Vor ungefähr 3 Monaten stellte der Vizechef von Microsoft, Michael Angiulo, die Bedienoberfläche der neuen Generation in Eindrücken vor. Bis jetzt ist auch noch nicht klar, ob "Windows 8" überhaupt so heißen wird. Deshalb setzt man auch bei Microsoft Anführungszeichen um das Wort. Das neue Betriebssystem ist darauf ausgelegt, mit den Fingern bedient zu werden. Der Startbildschirm ist in Kacheln eingeteilt, ähnlich wie beim Windows Phone 7. Ohne das man auf das Programm klickt, kann man vorab Informationen angezeigt bekommen. Beim E-Mail-Konto steht zum Beispiel, wie viele Mails noch unbeantwortet sind. Natürlich gilt das auch für die Wettervorhersage, den neusten Tweet bei Twitter oder dem nächsten Termin im Kalender. Entwickelt werden die Kacheln mit JavaScript und HTML5.

Alle Anwendungen nutzen die volle Bildschirmbreite aus, das heißt, es gibt keinen Rahmen, keine Menü-Leiste, kein Windows-Startmenü und auch keine Statuszeile. Wenn man an verschiedenen Stellen über das Display wischt, kann man aber bestimmte Menüs herbeiholen. Was noch geht: Zwei Apps lassen sich zum selben Zeitpunkt abspielen, dafür hat man nicht mehr so viel Platz für die Einzelne. Vielleicht kann man den Bildschirm sogar mit mehreren, laufenden Anwendungen ausführen. Das wurde jedoch nicht erwähnt.

Es gibt zwei Varianten der virtuellen Tastatur: Bei der einen ist die komplette Oberfläche belegt, bei der anderen nur die Seiten, die gut mit den Daumen zu erreichen seien sollen.

"Windows 8" unterstützt nicht nur Tablets, sondern auch andere Bauarten, wie All-in-one-PCs mit Touchscreen oder ein Notebook.
Durch Tastenkombinationen soll eine Bedienung ohne Touch-Display ermöglicht werden.

Die alte, klassische Bildschirmoberfläche kann weiterhin benutzt werden. Windows-Chef Steven Sinofsky hat das nun klargestellt.