Wird die Apple Watch künftig modular?

Die Rückseite der Apple Watch könnte bei künftigen Modellen abnehmbar sein
Die Rückseite der Apple Watch könnte bei künftigen Modellen abnehmbar sein(© 2017 CURVED)

Die Apple Watch als modulares Wearable: Apple hat offenbar Pläne, seine Smartwatch künftig erweiterbar zu machen. Möglich machen soll das Gerüchten zufolge eine austauschbare Abdeckung auf der Rückseite.

Ein Wearable wie die Apple Watch mit zusätzlicher Hardware auszustatten, ist laut AppleInsider vor allem aus einem Grunde schwierig: Die kompakte Bauweise bietet wenig Anknüpfungspunkte für eventuelle externe Komponenten. Doch Apple hat ein entsprechendes Patent eingereicht, bei dem die Ösen für die Armbänder auch als Dreh- und Angelpunkte für die austauschbare Rückseite dienen. Die Abdeckung wird demnach zusammen mit dem Armband eingehakt – und kann entsprechend einfach abgenommen werden.

Erweiterungen bleiben unsichtbar

Auf diese Weise wäre es möglich, die Apple Watch mit Hardware-Upgrades auszustatten. Denkbar sind hier Komponenten wie zum Beispiel ein neuer Akku oder ergänzende Sensoren. Ein großer Vorteil: Das Aussehen des Wearables wird kaum verändert, da die Neuerungen ausschließlich auf der Rückseite stattfinden, zwischen Gerät und Handgelenk des Nutzers. Der für alle Personen sichtbare Teil bleibt intakt.

Apple hat das Patent bereits im Februar 2015 eingereicht und es nun von der zuständigen Behörde in den USA erhalten. Ob es tatsächlich in eine zukünftige Version des Wearables – etwa der Apple Watch Series 4 – Einzug halten wird, kann demnach nicht gesagt werden. Ideen zur Erweiterung des Gadgets gibt es viele, vor allem Gesundheitsfunktionen stehen dabei im Fokus. Zumindest in Bezug auf das Aussehen könnten Nutzer bald mehr Freiheit bekommen – durch Watchfaces von Drittanbietern.

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