Twitter-Voting: Die Christusstatue in Schwarz-Rot-Gold?

Supergeil !36
So könnte die Christus-Statue in Rio am Samstag aussehen - mit genügend Tweets für Deutschland
So könnte die Christus-Statue in Rio am Samstag aussehen - mit genügend Tweets für Deutschland(© 2014 Twitter/flavor1403)

Kurz vorm Finale der WM 2014 hat sich Twitter in Zusammenarbeit mit der Metropole Rio de Janeiro eine besondere Aktion ausgedacht. Die weltberühmte Christus-Statue auf dem Berg Corcovado soll in den Farben der Mannschaft erleuchten, die die meisten Tweets einsammelt.

Wie das Twitter-Team gestern in einem Blogeintrag mitteilte, läuft die Aktion noch bis zum kommenden Samstagabend, den 12. Juli. Nach dem Abpfiff des Spiels um Platz drei wird dann ausgewertet, in welchen Farben das Wahrzeichen von Rio de Janeiro erleuchtet werden soll. Fans der DFB-Elf müssen dafür fleißig den Hashflag #GER sowie den Hashtag #ArmsWideOpen twittern.

Am Samstagabend zwischen 19 und 21 Uhr Ortszeit erstrahlt dann "Cristo Redentor" in den Nationalfarben des Teams mit den meisten Tweets – womöglich also in Schwarz, Rot und Gold oder aber in Blau und Weiß. Die Twitter-Nutzer sollen das Ergebnis sogar noch in Echtzeit verändern können.

Was wohl die Brasilianer davon halten?

Möglich wird die ungewöhnliche Aktion zur WM 2014 durch eine Kooperation von Twitter und dem Erzbistum von Rio de Janeiro. Ob die Brasilianer nach der bitteren 1:7-Niederlage gegen Deutschland allerdings auch das bekannteste Wahrzeichen ihrer Heimat in Schwarz-Rot-Gold sehen wollen, ist mehr als fraglich.


Weitere Artikel zum Thema
Insta­gram: Nun könnt Ihr Live-Videos in Stories einbin­den
Auch der CURVED-Instagram-Account könnte mit dem neuen Feature einen Livestream starten – in der Theorie
Instagram ermöglicht jetzt auch das Starten von Live Videos in Euren Stories. Die neue Funktion unterliegt allerdings kleineren Einschränkungen.
WhatsApp: Phis­hing-Betrü­ger locken mit Gratis-Inter­net
Diese Betrüger-Webseite lockte vor einigen Monaten mit dem Videoanruf-Feature von WhatsApp
Erneut ist ein gefährlicher Kettenbrief in WhatsApp unterwegs: Betrüger wollen ahnungslose Nutzer mit Gratis-Internet in die Falle locken.
WhatsApp: Entwick­ler weist Back­door-Vorwurf von sich
Christoph Groth1
WhatsApp besitzt angeblich keine Hintertür, könne in manchen Fällen aber unsicher sein
"Es gibt keine Hintertür in WhatsApp" – das ist die Aussage von Moxie Marlinspike, dem Entwickler hinter der Verschlüsselungstechnik des Messengers.