WM 2014: Smartwatches melden Schiedsrichtern die Tore

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Die Schiedsrichter der WM 2014 sehen auf dem Display, dass ein Tor gefallen ist
Die Schiedsrichter der WM 2014 sehen auf dem Display, dass ein Tor gefallen ist(© 2014 pb)

Es fällt ein Tor – und der Schiedsrichter hat es nicht mitbekommen? Bei der Fußball-WM 2014 soll dieser Fall gar nicht erst eintreten. Beim Auftaktspiel zwischen Brasilien und Kroatien werden die Unparteiischen daher erstmals bei einer Fußball-WM eine Smartwatch tragen, die mit ihrem Display und einem Vibrationsalarm darauf hinweist, sobald ein Ball ins Netz geht.

Die Smartwatches sind Bestandteil eines neuen Systems, mit dem die FIFA sicherstellen will, dass jedes gefallene Tor auch gewertet wird – und es keine Irrtümer gibt, ob ein Ball nun im Netz war oder nicht. Und so soll es funktionieren: In jedem der zwölf Stadien der Fußball-WM 2014 sind 14 Kameras angebracht, die auf die beiden Tore ausgerichtet sind. Sobald ein Ball die Torlinie überschreitet, wird ein verschlüsseltes Signal an die Smartwatch des Schiedsrichters geschickt. Innerhalb einer Sekunde informieren ein optisches Signal und ein Vibrationsalarm ihn darüber, dass ein Tor gefallen ist.

Hinter dem System steckt übrigens die deutsche Firma GoalControl, die die Torerfassung auch in einem Video vorstellt. Sie hatte im April 2013 die FIFA-Ausschreibung sowohl für den Confederations Cup 2013 als auch für die WM 2014 erhalten. Die Erfahrungen beim Confederations Cup im vergangenen Jahr überzeugten auch den FIFA-Präsidenten Sepp Blatter: "Die Goalline-Technology hat gut gearbeitet. Die Schiedsrichter waren glücklich, alles war am richtigen Platz", zitiert ORF.at den Funktionär.


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