Xiaomi Black Shark Helo: Neues Gaming-Smartphone mit Riesen-Arbeitsspeicher

Der Vorgänger des Black Shark Helo besitzt den gleichen Chipsatz
Der Vorgänger des Black Shark Helo besitzt den gleichen Chipsatz(© 2018 Black Shark)

Das neue Gaming-Smartphone von Xiaomi ist offiziell. Es heißt Xiaomi Black Shark Helo – und nicht etwa wie zuvor vermutet Black Shark 2. Herausragendes Merkmal ist der sehr umfangreiche Arbeitsspeicher.

GizmoChina vermutet, dass Xiaomi das Gerät nicht als direkten Nachfolger des ersten Black Shark positionieren wollte, weil beide Smartphones über denselben Top-Chipsatz (Snapdragon 845) verfügen. Einen Fortschritt stellt das Xiaomi Black Shark Helo aber dennoch dar – unter anderem durch einen bis zu 10 GB großen Arbeitsspeicher. Kein anderes kommerziell erhältliches Smartphone bringt derzeit so viel RAM mit. Allerdings kann hat nur die Top-Version 256 GB internen Speicher und 10 GB RAM. Es gibt noch Konfigurationen mit 128 GB ROM und 8 GB RAM oder 6 GB RAM.

Leistung im Überfluss

Über eine sogenannte Shark-Taste könnt ihr das Smartphone in den Gaming-Modus versetzen. Damit das Gerät beim Zocken nicht überhitzt, hat der Hersteller dem Xiaomi Black Shark Helo eine zweiteilige Wasserkühlung spendiert. Auf der Vorderseite des Gaming-Smartphones findet ihr ein 6 Zoll großes OLED-Display im 18:9-Format. Ober- und unterhalb davon hat Xiaomi jeweils einen Stereo-Lautsprecher verbaut. Die Frontkamera löst mit 20 MP auf, die beiden KI-gestützten Objektive auf der Rückseite mit 20 MP beziehungsweise 12 MP. Darunter hat Xiaomi einen Fingerabdrucksensor platziert.

Interessant ist auch die installierte Software: "Gamer Studio" ermöglicht es euch etwa, die CPU-Einstellungen anzupassen. Außerdem hat Xiaomi diverses Zubehör angekündigt: unter anderem ein zweiteiliges Gamepad, das ihr ähnlich wie die Joy-Cons der Nintendo Switch links und rechts an das Gerät stecken könnt. In China kostet das Black Shark Helo umgerechnet knapp 400 Euro, die Top-Ausführung mit 10 GB RAM ungefähr 530 Euro. Ob das Gamer-Smartphone auch nach Deutschland kommt, ist unklar.


Weitere Artikel zum Thema
Xiaomi will SIM und microSD kombi­nie­ren – eine Lösung für den Hybrid-Slot?
Claudia Krüger
SIM oder microSD – oder bald weder noch?
Xiaomi patentiert eine neue Lösung für die Integration von SIM- und microSD-Karte. Löst das Patent das Platzproblem?
Redmi K30 Pro besser als das Xiaomi Mi 10 Pro? Xiaomi-Vize­chef klärt auf
Claudia Krüger
Her damit5Xiaomi-Vizechef Lu Weibing schafft klare Verhältnisse.
Das Redmi K30 Pro könnte das Xiaomi Mi 10 Pro alt aussehen lassen. Was sagt Xiaomis Vizechef dazu?
Xiaomi Mi 10 Lite: Zeigt dieses Bild das güns­tige Modell?
Francis Lido
So sieht der Vorgänger des Xiaomi Mi 10 Lite aus
Wo bleibt eigentlich das Xiaomi Mi 10 Lite? Auf einem Bild ist es nun offenbar erstmals zu sehen – oder doch nicht?