Xiaomi bringt Ouya-Spiele nach China

Der Verkauf der Ouya-Konsole bleibt hinter den Erwartungen, weshalb es die Betreiber jetzt nach Asien zieht.
Der Verkauf der Ouya-Konsole bleibt hinter den Erwartungen, weshalb es die Betreiber jetzt nach Asien zieht. (© 2014 Ouya)

Der asiatische Smartphone-Riese hilft der Open Source-Konsole beim Markteintritt am asiatischen Markt. Das Spiele-Angebot soll in die Streaming-Boxen von Xiaomi integriert werden.

Schwächelnde Verkäufe in den USA

Die Machtstellung von Xiaomi erkennen jetzt auch US-amerikanische Unternehmen. Der Smartphone-Hersteller, der in China bereits Samsung überholt hat, will dem Gaming-System Ouya jetzt beim Eintritt in Asien helfen.

Ouya ist eine auf Open Source-Technologie basierende Spielekonsole, die durch eine Crowdfunding-Kampagne entstanden ist. Der offizielle Launch vor einem Jahr war deshalb mit viel Hype verbunden, jetzt schwächeln die Verkaufszahlen jedoch. Die Präsenz am chinesischen Markt soll dieser Entwicklung gegensteuern.

Integration auf Xiaomi-Geräten

Konkret will Xiaomi nicht die Spielkonsole selbst vertreiben, sondern die Ouya-kompatiblen Spiele in seine bestehende Hardware integrieren. Die Ouya-App soll als Basis dafür auf den mobilen Endgeräten sowie  den Streaming-Boxen MiTV und MiBox des Herstellers installiert sein.

Die beiden Unternehmen verhandeln derzeit, welche Titel in China gelauncht und wie diese vermarktet werden. Die Umsätze durch die Spieleverkäufe teilen sich die Partner. Derzeit hat Ouya rund 900 Spiele im Portfolio. Die Games kommen von externen Entwicklern, die die offene Plattform für sich nutzen. China ist der drittgrößte Markt für Videospiele, 14 Milliarden US-Dollar wurden vergangenes Jahr durch Verkäufe generiert.


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