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Xiaomi: Darum steht der China-Konzern auf schwarzer Liste

Vorderseite des eingeschalteten Xiaomi Mi 10T Pro 5G
Keine Angst: Noch bleiben Xiaomi die Google-Dienste (© 2020 CURVED )
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09.03.21 von

David Wagner

Vor kurzem landete Xiaomi auf einer schwarzen Liste der US-Regierung. Amerikanische Investoren mussten deshalb ihre Beziehungen zur chinesischen Handy-Schmiede beenden. Mittlerweile scheint bekannt, wer Schuld an diesem Einschnitt hat: ein Award.

Die US-Regierung hat Anfang des Jahres weitere chinesische Unternehmen auf eine schwarze Liste gesetzt. Darunter auch Xiaomi, denen der US-Verteidigungsminister Beziehungen zum chinesischen Militär vorwirft. Grund für diese Einschätzung scheint zu sein, dass die Firma einen Preis der chinesischen Regierung erhalten hat, berichtet The Wall Street Journal.

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Sozialismus-Award sorgt für Probleme

Als "Herausragender Gestalter des Sozialismus mit chinesischer Charakteristika" zeichnete das chinesische Ministerium für Industrie und Informationstechnologie Xiaomi-Gründer und CEO Lei Jun aus. Dieser Titel, der 2019 an insgesamt 100 chinesische Chefs vergeben wurde, ist der USA wohl ein Dorn im Auge. Denn die Auszeichnung soll zumindest teilweise für die Platzierung Xiaomis auf der schwarzen Liste verantwortlich sein, so der Bericht.

Dazu heißt es, dass sich Xiaomi mit "fortschrittlichen Technologien" wie 5G und künstlicher Intelligenz befasse. Dies seien weitere Gründe für die Entscheidung der US-Regierung gewesen. Die USA fürchten offenbar, dass Xiaomi seine Entwicklung an das Militär verkauft. Der Hersteller selbst hat weist in einem kurzen Statement darauf hin, dass der Konzern in keiner Verbindung zum chinesischen Militär stünde. Die Produkte und Dienstleistungen seien rein für zivile und kommerzielle Zwecke.

Kein Grund zur Panik

Für den End-Verbraucher ändert sich durch die Einstufung von Xiaomi zunächst einmal nichts. Anders als die gefürchtete Entity List, auf der sich Huawei befindet, verbietet die Blacklist nur die Investition in genannte Firmen. Amerikanische Geldgeber müssen deshalb bis spätestens November ihre Anteile an Xiaomi abstoßen – was den Hersteller finanziell treffen dürfte. Kooperationen, wie etwa mit Google, sind davon nicht betroffen.

Ihr werdet also weiterhin alle Google-Dienste und damit das volle Android-Programm auf künftigen Xiaomi-Geräten finden. Zumindest, solange die USA ihre Einschätzung von Xiaomi nicht verschärfen. Unter Präsident Joe Biden scheint dies aber zumindest recht unwahrscheinlich, da dieser sich für eine Entspannung im Außenhandel ausspricht.

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