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Xiaomi geht den Apple-Weg: Eigene 5G-Chips in Planung

Xiaomi Mi 11 Test
Bald schon könnten Xiaomi-Flaggschiffe auf eigene Chipsätze setzen (© 2021 CURVED )

Der chinesische Elektronik-Hersteller Xiaomi plant laut Gerüchten seine eigenen 5G-Smartphone-Chips zu bauen. Zwischen Ende 2021 und Anfang 2022 könnten der hauseigene Prozessor bereits fertiggestellt sein. 

Es ist nicht der erste Versuch von Xiaomi eigene Prozessoren zu bauen. Bereits 2017 wurden Gehversuche in der Chip-Produktion und Vermarktung unternommen. Sie veröffentlichten den Surge S1. Zu damaligen Verhältnissen sollte der eine bessere Performance besitzen als der Snapdragon 625, die direkte Konkurrenz auf dem Android-Markt. Das Projekt wurde jedoch eingestampft.

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Weg von Qualcomm: Der Vorteil eigener Chips

Xiaomi scheint sich langsam von Qualcomm und MediaTek zu distanzieren, um eigene Prozessoren für ihre Smartphones zu produzieren. Herstellereigene Chips haben den Vorteil, dass sie besser mit den angefertigten Geräten der Smartphone-Firmen harmonisieren. Der Stromverbrauch und die Gesamtleistung können stärker optimiert werden. Ein Sinnbild dafür sind Apple-Smartphones, die ebenfalls eigene Chipsätze nutzen. Der A14 Bionic im iPhone 12 gilt gemeinhin als schnellster aktueller Smartphone-Chipsatz.

Zudem sind eigenproduzierte Smartphone-Chips einfach günstiger. Bisher hat sich Xiaomi für seine Flaggschiffe bei seinem Partner Qualcomm bedient. Die Kooperation kommt Xiaomi immer teurer zu stehen. Wo der Konzern früher seine Flaggschiffe sehr günstig verkauft hat, ist das Mi 11 Ultra inzwischen bei einem sehr stolzen Preis angekommen. Mit Blick in die Zukunft ist keine Verbesserung zu erwarten: Der Top-Snapdragon soll nächstes Jahr deutlich teurer als seine Vorgänger werden.

Warum geht der Trend in China zur eigenen Chipfertigung?

Nicht nur Xiaomi wagt erste Schritte in Richtung Unabhängigkeit. Die chinesischen Mitstreiter Oppo und Realme verfolgen wohl ähnliche Pläne. Auch sie wollen sich mehr auf den Bau eigener 5G-Smartphone-Chips fokussieren. Zu dem Entschluss sind sie nicht nur wegen Performance-Optimierungen ihrer Smartphones gekommen.

China möchte sich seit den letzten zwei Jahren generell unabhängiger in der Herstellung eigener Prozessoren zeigen. Zurückzuführen ist das auf die Handelsverbote der USA. Um nicht von der angespannten Beziehung zu den USA abhängig zu sein, setzen chinesische Smartphone-Hersteller vermehrt auf die Produktion eigener Chips.

Für den Nutzer bedeutet dies auch, dass es größere Konkurrenz für Platzhirsch Qualcomm und Budget-Kollegen Mediatek gibt. Dadurch könnten die Preise für Chipsätze und damit auch für Smartphones generell fallen.

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