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Xiaomi im Visier der USA: Was sich jetzt (nicht) ändert

Keine größeren iPhones, keine Apple-Aktien für Donald Trump.
Präsident Trump (Bild) setzt Xiaomi auf die schwarze Liste (© 2014 CC: Flickr/Gage Skidmore )

Nicht auch noch Xiaomi! Nach Huawei ist nun auch der andere große Smartphone-Hersteller aus China von dem Handelsstreit betroffen. Wir erklären euch, ob der Eintrag Xiaomis auf die schwarze Liste Konsequenzen nach sich zieht.

Die US-Regierung hat seiner schwarzen Liste insgesamt neun chinesische Unternehmen hinzugefügt. Zu den Verbannten gehört auch der Smartphone-Hersteller Xiaomi, dem das US-Verteidigungsminsterium auf seiner Webseite eine Verbindung zum chinesischen Militär vorwirft. Dem aufstrebenden Giganten aus Fernost droht aber vorerst nicht dasselbe Schicksal wie Huawei. Die Verbannung auf die schwarze Liste verbietet es US-Unternehmen nicht, Kooperationen mit Xiaomi einzugehen. Dennoch dürfte das Vorgehen dem Hersteller schweren Schaden zufügen.

Xiaomi weiter mit Google-Apps

Nachdem die US-Regierung rund um Präsident Trump im Mai 2019 ein Handelsembargo gegen Huawei verhängt hat, ging es mit dem Hersteller steil bergab. Die neuen Smartphones kommen seitdem ohne Google Apps und PlayStore auf den Markt, was viele Kunden abschreckt.

Bei Xiaomi soll das jedoch vorerst noch nicht der Fall sein. Die Verbannung auf die schwarze Liste verbietet es US-Investoren lediglich, Geld in das Unternehmen zu stecken. Außerdem müssen sie ihre bereits bestehenden Anteile bis zum 11. November 2021 abstoßen. Im Moment gibt es noch keine genauen Zahlen. Doch es ist anzunehmen, dass das Vorgehen der US-Regierung Xiaomi viel Geld kosten wird.

Um eine Kooperation zwischen US-Unternehmen und Xiaomi zu verbieten, müsste die Regierung den Hersteller auf die sogenannte „Entity List“ setzen. Da dies aber nicht der Fall ist, braucht ihr nicht um die Google-Funktionen eurer Smartphones zu fürchten.

Xiaomi-Verbannung mit ungewissem Ausgang

Xiaomi hat bereits zu den Vorwürfen der US-Regierung Stellung bezogen. Das Unternehmen widerspricht den Aussagen und beteuert, ausschließlich Produkte für die zivile Nutzung herzustellen. Xiaomi stehe in keinerlei Verbindung zum chinesischen Militär und werde auch nicht von diesem kontrolliert. Weiterhin stellt das Unternehmen klar, sich immer an die Gesetzte der Länder zu halten, in denen es seine Produkte anbiete.

Da die Regierungszeit von Präsident Trump sich dem Ende zuneigt, ist es wahrscheinlich, dass es zu keinem Handelsembargo kommt. Es bleibt abzuwarten, ob der Name des Herstellers unter der Regierung Biden vielleicht sogar wieder von der schwarzen Liste gestrichen wird. Immerhin hat sich der gewählte Präsident bereits für einen versöhnlicheren Kurs in der Außenpolitik ausgesprochen.

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