Xiaomi-Konkurrent: Meizu MX4 gibt sich im iPhone-Look

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Mit Android hat das Flyme OS des MX4 kaum noch etwas gemeinsam, obgleich es auf KitKat basiert
Mit Android hat das Flyme OS des MX4 kaum noch etwas gemeinsam, obgleich es auf KitKat basiert(© 2014 Meizu)

High-End zum Schnäppchenpreis: Wie seine Landesgenossen Oppo oder Xiaomi hat nun auch Meizu mit dem MX4 ein gleichermaßen günstiges wie leistungsfähiges Smartphone im Angebot. Pünktlich zum Auftakt der IFA 2014 stellte das Unternehmen das Gerät mit Achtkern-Prozessor vor – für umgerechnet gerade mal 230 US-Dollar.

Die Einladung zum Presseevent am 2. September hat gehalten, was sie versprach: die Enthüllung eines leistungsfähigen Smartphones aus China. Die Hardwarespezifikationen unterscheiden sich zwar dezent vom vermuteten Innenleben, braucht sich aber ebenso wenig zu verstecken: Im Inneren arbeitet ein Octacore-Prozessor, der allerdings nicht wie erwartet nicht von Exynos, sondern von Mediatek stammt. Die Kamera löst mit satten 20,7 Megapixeln auf – der Sensor stammt übrigens von Sony und ist der gleiche wie auch im Xperia Z1 und Xperia Z2, wenngleich mit anderer Software.

Kamera und Display aus Japan

Aus Japan stammt auch das 5,36-Zoll-Display von Sharp mit der unüblichen Auflösung von 1920 x 1152 Pixeln und starker Leuchtkraft. Äußerlich erinnert das MX4 an das iPhone 6, über die runden Formen verfügte aber bereits der Vorgänger. Statt Standard-Android gibt's Flyme OS als Betriebssystem, das auf Android 4.4 KitKat basiert. Allerdings lässt es seine Google-Wurzeln kaum durchscheinen und erinnert vielmehr an iOS.

Ob es das Meizu MX4 auch zu uns schafft, ist derzeit noch unklar. Da der Vorgänger aber hierzulande erhältlich ist, bestehen gute Hoffnungen. Eine 16-GB-Version ist schon für umgerechnet 230 Euro zu haben, für etwa 300 Dollar gibt es ein 64-GB-Modell. Laut Aussage des Herstellers soll das Funkmodul mit LTE auch mit hiesigen Frequenzen zurechtkommen. Ungeduldige dürfen also über einen Import nachdenken.


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