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Xiaomi Mi A3 zerlegt: Darum verheimlicht der Hersteller uns etwas

Der Hersteller hat das Xiaomi Mi A3 zerlegt
Der Hersteller hat das Xiaomi Mi A3 zerlegt (© 2019 Xiaomi )
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21.07.19 von

Lars Wertgen

So sieht also das Innenleben des Xiaomi Mi A3 aus. Der Hersteller hat sein neues Smartphone gerade erst in Madrid vorgestellt. Nun veröffentlicht er ein Video, wie wir es sonst vom YouTube-Kanal JerryRigEverything kennen: Die Chinesen haben ihr Handy in alle Einzelteile zerlegt. Ein Detail macht jedoch stutzig.

Zunächst einmal, was wir zu sehen bekommen: Der Clip dokumentiert, wie das Xiaomi Mi A3 einmal fast komplett demontiert und wieder zusammengebaut wird. Im Fokus steht dabei das Highlight des Smartphones: Das Mittelklasse-Handy besitzt eine Triple-Kamera. Diese setzt sich aus einer Hauptlinse, einem Ultraweitwinkel-Objektiv und einem Tiefensensor zusammen.

Hersteller zeigt Chipsatz, Akku und Co.

Xiaomi zeigt uns auch den Chipsatz, einen Snapdragon 665. Dieser ist erwartungsgemäß nicht der schnellste aus dem Hause Qualcomm, aber passt in die Mittelklasse. Auch die Selfie-Kamera, die Lautsprecher, die Schnelladetechnologie und den 4030-mAh-Akku thematisiert der Clip. Letztere Spezifikation soll sogar zwei Tage durchhalten, heißt es.

Wir bekommen zudem das Bauteil des in den Bildschirm integrierten Fingerabdrucksensor zu sehen. Nur – und das ist euch vielleicht schon aufgefallen – das Displaypanel will uns Xiaomi partout nicht zeigen. Warum das Versteckspiel? Dem Hersteller ist die schlechte Bildschirm-Auswahl des Xiaomi Mi A3 bewusst, behauptet Gizmochina.

Display enttäuscht

Das Mi A3 hat einen sechs Zoll großen Bildschirm bekommen, der mit seiner niedrigen Auflösung enttäuscht. Ihr müsst euch nämlich mit HD Plus (1.560 mal 720 Pixel) begnügen. Das ist – insbesondere für ein AMOLED-Display – einfach nicht mehr zeitgemäß. Zum Vergleich: Das IPS-Display der Vorgänger Xiaomi Mi A2 und Mi A1 kommt auf eine Full-HD-Auflösung (2.160 mal 1.080).

Ein AMOLED-Bildschirm mit integriertem Fingerabdrucksensor ist zwar teurer als die Displays der vorherigen Modelle, aber letztendlich hat Xiaomi wohl am falschen Ende gespart. Denn: Das Samsung Galaxy A50, als einer der direkten Klassenkonkurrenten, verfügt zum Beispiel über ein AMOLED-Display mit Full-HD-Plus und kann auch eine Triple-Kamera vorweisen. Zugleich bewegt sich das Samsung-Handy – mit weiteren Premium-Features des Galaxy S10 im Gepäck – preislich auf einem ähnlichen Niveau (rund 300 Euro) wie das Xiaomi Mi A3.

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