Xiaomi Mi9 im Härtetest: So widerstandsfähig ist das neue Top-Smartphone

Zack von JerryRigEverything hat sich das Xiaomi Mi9 vorgeknöpft. Der YouTuber malträtiert das Flaggschiff gründlich, um dessen Widerstandsfähigkeit zu testen. Besonderes Augenmerk legt er dabei auf das Saphirglas, das die Hauptkamera des Top-Smartphones vor Kratzern schützen soll.

Nach Auspacken und Begutachten prüft Zack zunächst das Display des Xiaomi Mi 9 mit seinen Kratzwerkzeugen. Das gehärtete Glas zeigt die ersten Spuren bei Härtegrad 6, aber erst Härtegrad 7 hinterlässt tiefere Kratzspuren. Die Glasfront des Xiaomi Mi Mix 3 zeigte sich im Härtetest ähnlich robust und auch das Apple-Flaggschiff iPhone Xs Max bewegt sich auf diesem Niveau.

Wie gut ist das Saphirglas des Mi9?

Xiaomi bewirbt das Mi9 damit, dass die Abdeckung der Hauptkamera aus Saphirglas besteht. Dieses synthetisch hergestellte Material ist deutlich härter als normales Glas. Wäre das Saphirglas so hart wie reiner Saphirkristall, dann dürften erst ab einem Härtegrad von 8 Kratzer zu sehen sein. Tatsächlich sind jedoch ab Stufe 6 leichte und ab Stufe 7 deutlichere Spuren sichtbar. Laut Zack sind diese permanent. Das Werkzeug mit Härtegrad 8 hinterlässt tiefe Furchen.

Der Aluminiumrahmen des Xiaomi Mi9 und die seitlichen Knöpfe aus Metall sind zwar kratzanfällig, aber robust. Der SIM-Karten-Träger kommt schlecht weg: Das dünne Dichtungsgummi geht bereits bei geringer Belastung kaputt. Da das Highend-Smartphone keine IP-Zertifizierung besitzt, fiele das aber nicht so sehr ins Gewicht. Den Biegetest übersteht das Mi9 ohne bleibende Schäden.

Insgesamt schlägt sich das Xiaomi Mi9 gut, insbesondere wenn man den Preis und die Ausstattung berücksichtigt. Es ist mit dem gleichen Highend-Prozessor wie die Galaxy-S10-Modellreihe ausgestattet, kostet mit 449 Euro in Europa aber deutlich weniger als etwa das Galaxy S10e.


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