Xiaomi: Schnüffelt der Drache? Hugo Barra sagt: Nein!

Mi3
Mi3(© 2014 Google+/Hugo Barra)

Xiaomi, das Leuchtfeuer Chinas in der Smartphone- und Tablet-Welt, flackert. Dem Hersteller des Mi 3 und des MiPads wird vorgeworfen, angeblich private Daten von Xiaomi-Nutzern abgegriffen zu haben. Jetzt bezieht Vizepräsident und hochrangiger Ex-Google-Mitarbeiter Hugo Barra Stellung zu den Vorwürfen.

Eigentlich sollte sich Hugo Barra um die Expansionspläne von Xiaomi kümmern, aber aktuell muss er auf unschöne Vorwürfe reagieren. In einem chinesischen Forum wirft ein Nutzer eines Xiaomi RedMi Note dem chinesischen Hersteller vor, seine privaten Daten abzugreifen und an einen Server in China zu senden. Die Story schlug Wellen. Auf diesen Vorwurf hin hat sich nun Hugo Barra über seinen eigenen Google+ Account zu Wort gemeldet und weist auch die Vorwürfe zurück.

Laut Barra ist es richtig, dass die Miui-Software einen Datenverkehr zu den Xiaomi-Geräten unterhält, allerdings handle es sich dabei nicht um private Informationen und Bilder der Nutzer. Das Betriebssystem kommuniziere mit dem Server, weil es Dienste, wie etwa den Messenger, permanent im Hintergrund aktualisieren müsse. Diese Updates beziehen sich auf die im Messenger vorgefertigten Emojis, Smileys und Grußbotschaften. Ferner sendet auch der Clouddienst Mi Cloud Daten zum Gerät. Da verwundert die Aufregung doch schon. Zumal es es in dem ursprünglichen Thread des Forums um die Frage eines Nutzers ging, warum sein Smartphone ab und zu eine Verbindung zum Xiaomi-Server aufbaut.


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