Xperia Z & Co: So gut ist Sonys Tiefenschärfe-App

Naja !6
Die Background Defocus-App von Sony ist nur für Xperia-Geräte erhältlich.
Die Background Defocus-App von Sony ist nur für Xperia-Geräte erhältlich.(© 2014 CURVED)

Sony folgt dem Trend zur Tiefenschärfe und schließt sich Samsung, HTC und Google an. CURVED hat sich die "Background defocus"-App für die Xperia-Modelle angeschaut und mit den anderen Lösungen verglichen.

Nach der Installation von Background defocus steht Euch die App bei den Aufnahmeprogrammen der Kamera-App zur Auswahl bereit. Ihr müsst vor der Aufnahme durch Antippen festlegen, welches Objekt sich im Fokus befinden soll. Nach der Aufnahme - während der Ihr das Smartphone ruhig halten solltet, da die Kamera mehrere Bilder mit unterschiedlichem Fokus aufnimmt - bestimmt Ihr mit Hilfe eines Schiebereglers in Halbkreisform, wie stark die Unschärfe für den Hintergrund ausfällt. Darüber hinaus legt Ihr fest, ob die Defokussierung von der Mitte nach außen, von oben nach unten oder von rechts nach links verläuft.

Einmal bestätigt, könnt Ihr an dem Bild keine Änderungen mehr vornehmen – was bei den Apps von HTC, Google und Samsung möglich ist. Zumindest bei Google und HTC könnt Ihr zudem nachträglich auch noch den Fokuspunkt verlegen. Schön bei der App von Sony ist die Möglichkeit, die Stärke der Tiefenschärfe stufenlos zu verstellen.

Je nach Motiv gelingt es der Anwendung aber nicht immer verlässlich, die Grenzen des fokussierten Objekts zu erkennen; so bleiben teilweise Bereiche scharf, die unscharf sein sollten und umgekehrt. Aber da haben auch die anderen Lösungen teilweise ihre Probleme.

Fazit: Solide App mit Luft nach oben

Die Veröffentlichung kurz nach den anderen Herstellern wirkt etwas überhastet, aber im Grunde hatte Sony mindestens seit der Ankündigung des selektiven Fokus des Galaxy S5 im Februar Zeit, an der eigenen Defocus-App zu arbeiten. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen und wirkt nicht wie ein Schnellschuss.

Größter Nachteil gegenüber den anderen Anwendungen ist derzeit die fehlende Möglichkeit, den Fokuspunkt nachträglich zu ändern. Zudem wäre es schön, wenn Ihr die Aufnahmen später erneut bearbeiten könntet. Von der Qualität her reiht sich das Programm vor Samsung und nur knapp hinter HTC und Google ein.


Weitere Artikel zum Thema
Galaxy Tab S3 erhält offen­bar besse­ren Sound und unter­stützt Samsungs S Pen
Guido Karsten
Her damit !6Das Galaxy Tab S3 wird auch einen Fingerabdrucksensor besitzen
Die Anleitung des Galaxy Tab S3 ist geleakt: Sie verrät nicht nur einiges über Ausstattungsmerkmale, sondern auch über den geplanten S-Pen-Support.
Apple arbei­tet an kabel­lo­ser Lade­funk­tion: Einsatz im iPhone 8 nicht sicher
Guido Karsten
Auch Konzept-Designer rechnen mit einem kabellos aufladbaren iPhone 8
Einige Android-Smartphones können es schon, das iPhone soll es bald lernen: Doch wird wirklich schon das iPhone 8 kabellos aufgeladen werden können?
Galaxy S8 und LG G6 in Klar­sicht­hülle gele­akt: Die Flagg­schiffe für 2017
Guido Karsten5
Links: Samsungs Galaxy S8. Rechts: das LG G6
Das LG G6 und das Galaxy S8 wurden erneut geleakt: Renderbilder zeigen die beiden Spitzenmodelle in durchsichtigen Kunststoff-Schutzhüllen.