Yahoo kauft den Selbstzerstörungs-Messenger Blink

Alles hat ein Ende: Das Blink-Team wird bei Yahoo offenbar künftig an anderen Projekten arbeiten
Alles hat ein Ende: Das Blink-Team wird bei Yahoo offenbar künftig an anderen Projekten arbeiten(© 2014 Blink, CURVED Montage)

Messenger-Dienste wie Snapchat, die versendete Nachrichten nur für einen begrenzten Zeitraum lesbar machen, sind beliebt. Auch Meh Labs, der Entwickler der App Blink, gehört zu den Unternehmen, die solch einen Service bieten. Nun hat Yahoo das siebenköpfige Team übernommen – und will die App einstellen.

Per Bekanntmachung auf der Blink-Website geben die Betreiber die Übernahme durch Yahoo bekannt. Was das für euch bedeutet? "Innerhalb der nächsten Wochen werden wir Blink für Android und iOS einstellen", heißt es dort. Was aber könnte dann hinter dem Abschlusssatz der offiziellen Meldung auf der Blink-Homepage stecken, in dem es heißt: "Wir hoffen, ihr begleitet uns auf unserer Reise im nächsten Kapitel."?

"Es gibt keine Pläne für eine Fortführung"

Auf CURVED-Nachfrage hin, ob der Service vielleicht unter Yahoo weiterlaufen soll, kam prompt die unmissverständliche Antwort: "Blink wird tatsächlich innerhalb der nächsten Wochen eingestellt werden. Wir haben keine Pläne für eine Fortführung oder einen Relaunch des Dienstes", stellte CEO Kevin Stephens klar. Erst knapp ein Jahr ist es her, dass Blink den Betrieb aufnahm, zunächst nur für iOS. Erst im Februar 2014 kam eine Umsetzung für Android.

Nach den peinlichen Enthüllungen um Snapchat, die vor Kurzem ans Licht kamen, dürfte das Interesse an ähnlichen Apps gewachsen sein. Alternativen gibt es auch nach dem Ableben von Blink aber weiterhin: Wickr, Confide oder Frankly bieten ebenfalls Text-Messenging mit begrenztem Haltbarkeitsdatum, jeweils für iOS oder Android. Mehr Informationen dazu findet Ihr hier.


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