Yahoo räumt auf: Aus für Games und Profilseiten

Yahoo trennt sich zum Jahresende von Altlasten und entwickelt neue Produkte.
Yahoo trennt sich zum Jahresende von Altlasten und entwickelt neue Produkte.(© 2014 CC: Flickr/s__i)

Der Konzern bereinigt sein Portfolio und schließt mit Ende des Jahres weitere Dienste. In den vergangenen zwei Jahren hat Yahoo mehr als 60 Prozent seiner Produkte eingestellt. 

Ende für regionale News

Den Jahreswechsel nimmt Yahoo zum Anlass, mehrere Produkte aus dem Portfolio zu streichen. CEO Marissa Mayer verabschiedete sich letzte Woche unter anderem von regionalen Nachrichtenseiten aus Kolumbien, Venezuela, Peru und Chile. In diesen Ländern werden User auf eine allgemeine, spanische Nachrichtenseite weitergeleitet. Nächste Woche schließt das Unternehmen seine News-Dienste in Rumänien, Griechenland und Südafrika, auch in Asien soll das Nachrichtenangebot eingegrenzt werden.

Dem "Progress Report" zufolge macht der Konzern am 31. Dezember Schluss mit seinem Spieleportal "Classic Games" und trennt sich von den Profil-Seiten. Damit haben Yahoo-Nutzer kein öffentliches Profil mehr. Auch "Yahoo Alerts" können ab 13. Januar nicht mehr abonniert werden.

Neue Dienste in Entwicklung

Yahoo verweist seine Nutzer in der Ankündigung auf andere Dienste. So arbeite das Unternehmen derzeit daran, das Verwalten des User-Accounts zu verbessern, um die Profilseite zu ersetzen. Wer bisher Alerts als Benachrichtigungen abonniert hat, könne sich Infos in Zukunft von den vielen digitalen Magazinen des Konzerns holen.

In den vergangenen zwei Jahren hat der Konzern eigenen Angaben zufolge mehr als 60 Prozent seiner Services eingestellt. Im nächsten Jahr will sich Yahoo auf personalisierte Contentangebote sowie den Ausbau von Videos konzentrieren.