Yo: Erfolgs-App durch Update vollständig verändert

Die App Yo versendet nur ein Wort: "Yo" — und ist deswegen aktuell in aller Munde.
Die App Yo versendet nur ein Wort: "Yo" — und ist deswegen aktuell in aller Munde.(© 2014 Yo, CURVED Montage)

Die Macher der Erfolgs-App Yo haben keine Angst, Risiken einzugehen: Beweis hierfür ist ein frisches Update, auf das Business Insider aufmerksam wurde, und das Yo mit einem Schlag um etliche Funktionen erweitert. Somit wird eine der wohl einfachsten Apps aller Zeiten plötzlich zu einer kuriosen Mischung aus Messenger, Mini-Twitter und Zentrale für Benachrichtigungen aller Art.

Mit dem Update erhalten Yo-Nutzer viele neuen Möglichkeiten: Zu den kleineren zählt so zum Beispiel, dass Ihr nun die die Benutzerprofile anderer Yo-User ansehen könnt, sofern diese das zulassen. Doch wurde auch an der einzigen Kernfunktion von Yo geschraubt.

Statt nur ein einfaches Yo an Freunde und Bekannte zu versenden, dürfen nun auch Links an die Nachrichten angehängt werden. Wer das ewige Yo leid ist, verschickt stattdessen eigene Hashtags und hierbei gibt es sogar noch einen Clou: Mittels einer Wischbewegung über die Nachricht, könnt Ihr im Nachhinein sehen, wie häufig Euer Hashtag bereits verteilt wurde – so wie Ihr bei Twitter sehen könnt, wie häufig ein Beitrag retweetet wurde.

Yo Index heißt das spektakulärste neue Feature, das die Yo-Meldungen als Benachrichtigungen für bestimmte Ereignisse einsetzt: Ein Yo als Alarmsignal für ein Paket, das bei Euch angekommen ist? Kein Problem! Ein Yo, wenn Eurer Lieblings-YouTube-Kanal ein neues Video veröffentlicht hat? Ebenfalls kein Problem!

Sollen die neuen Features Yo profitabel machen?

Bei all diesen neuen Möglichkeiten, die Yo nun eröffnet, stellt sich aber die Frage, ob der massive Ausbau der App der Entwicklung von Yo gut tut. Die Anwendung zeichnete sich bisher dadurch aus, dass sie so unglaublich einfach war – nun ist sie es nicht mehr, oder zumindest ist ihr Funktionsumfang nicht mehr so einfach.

Auch lassen einige Neuerungen, wie der nun mögliche Versand von Links und die Verbreitung von Hashtags vermuten, dass die Macher mit Höchstgeschwindigkeit an Möglichkeiten arbeiten, um die App auch profitabel zu machen. Mit der einen Funktion dürften sie kaum eine Möglichkeit gesehen haben, Geld aus Yo herauszuschlagen. Die neuen Features, die sich schon deutlich besser für Werbezwecke nutzen ließen, dürften dies sicherlich ändern.


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