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YouTube-Chefin gibt zu: Das Video zum Jahresrückblick 2018 war daneben

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Youtube-App (© 2017 CURVED )
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Es sollte ein Highlight zum Jahresende werden, stattdessen wurde es ein gigantischer Fehltritt. Das YouTube-Video zum Jahresrückblick 2018 sammelte in Rekordzeit so viele negative Bewertungen wie kein Clip jemals zuvor. Sogar die Chefin des Videoportals äußerte sich jetzt einsichtig.

Mit einem offenen Brief wandte sich YouTube-CEO Susan Wojcicki im "Creator Blog" an alle professionellen YouTuber. Sie erwähnt auch den Rekord, den man definitiv nicht hatte brechen wollen: Den des unbeliebtesten Videos auf der Plattform. Laut Wojcicki fanden selbst ihre Kinder den YouTube-Rückblick "peinlich". Man habe die Fehler jedoch erkannt und wolle es 2019 besser machen.

Über 15 Millionen negative Wertungen

Es wurde recht schnell deutlich, was die YouTube-Community vom Jahresrückblick hält: Nur eine Woche nach dessen Veröffentlichung kam das achtminütige Video schon auf zehn Millionen negative Bewertungen, mittlerweile sind es sogar 15 Millionen. Zum Vergleich: Die vorherigen Rekordhalter (Justin Bieber und Ludacris mit "Baby") benötigten für 9,8 Millionen "Dislikes" fast neun Jahre. Bleibt zu hoffen, dass der nächste YouTube-Rückblick besser ankommt.

Dennoch hat die Plattform 2018 auch viel erreicht. In dem Brief thematisiert Wojcicki auch die Erfolge und Meilensteine des vergangenen Jahres. Etwa, dass die Zahl der YouTube Creators mit jährlichen Einnahmen im fünf- oder sechsstelligen Bereich um 40 Prozent stieg. Oder dass sich die Zahl der Kanäle mit mindestens einer Million Abonnenten 2018 verdoppelte.

Herausforderungen für 2019

Trotz dieser Erfolge hat YouTube für 2019 auch wirtschaftliche Herausforderungen vor sich. 2018 hatten viele große Werbepartner ihre finanzielle Unterstützung aufgrund offener Urheberrechtsfragen vorübergehend eingestellt. Die meisten würden nun wieder investieren.

2018 habe die Plattform aber auch unabhängig davon weitere Verdienstmöglichkeiten für professionelle YouTuber geschaffen. Dazu zählt die Ausweitung der kostenpflichtigen Dienste YouTube Premium und Music auf insgesamt 29 Länder. Zudem seien Merchandise und Ticketing weitere Einnahmequellen.

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