Yovo: Snapchat-Alternative mit Screenshot-Sabotage

Sicheres Verschicken von Fotos über einen Messenger? Der neue Messenger-Dienst Yovo setzt da an, wo Snapchat an seine Grenzen stößt: Ein besonderes Feature der Yovo-App soll verschickte Aufnahmen davor bewahren, per Screenshot festgehalten zu werden.

Der Instant-Messaging-Dienst Snapchat ist vermehrt in die Kritik geraten, trotz der zeitlichen Begrenzung für die Sichtbarkeit von Fotos keine Sicherheit zu gewährleisten – denn Bilder können per Screenshot dennoch gespeichert werden, wie Mashable berichtet. Die neue Anwendung Yovo bietet außer der Selbstzerstörung eine zusätzliche Sicherheit: Wenn der Empfänger einen Screenshot von einem Foto machen will, wird dieser automatisch unkenntlich gemacht. Das scheint gerade recht zu kommen, sind doch kürzlich tausende Nutzeraufnahmen von Snapchat ins Netz geleakt, wenngleich hier eine Drittanbieter-App Schuld gewesen sein soll.

"D-fence"-Modus für mehr Sicherheit

Die Entwickler von Yovo nennen das Feature zum Erschweren von Screenshots "D-fence"-Modus. Ist dieser virtuelle Zaun aktiviert, erscheinen sich schnell bewegende Balken über dem Foto – dadurch kann ein Screenshot zwar nicht verhindert werden, aber das so gespeicherte Bild wird dadurch nahezu unkenntlich gemacht. Ein Entwickler der Anwendung Yovo vergleicht das optische Phänomen mit dem Vorbeifahren an einem Zaun: Solange sich das Auto bewegt, ist alles, was sich hinter dem Zaun befindet, deutlich zu erkennen. Wird der Wagen aber gestoppt, ist Vieles hinter dem Zaun verdeckt.

Ein weiteres Feature ist die Möglichkeit, bestimmte Teile eines Fotos mit einem Unschärfe-Effekt zu versehen. Den Grad der Unschärfe könnt Ihr mithilfe eines Reglers verändern. Die App Yovo ist bislang nur für das Betriebssystem iOS erhältlich und steht bei iTunes kostenlos zum Download bereit.


Weitere Artikel zum Thema
Nintendo Switch: Mitge­lie­fer­ter Joy-Con Grip lädt die Control­ler nicht
Marco Engelien2
Peinlich !22Wollt Ihr die Joy-Cons beim Spielen laden, braucht Ihr eine zusätzliche Halterung.
Akkufrust programmiert: Ohne Zubehör lassen sich die Joy-Cons der Nintendo Switch beim Zocken nicht mit Strom versorgen. Wer das will, muss löhnen.
Face­book: Redak­tion von "Correc­tiv" soll deut­sche Falsch­mel­dun­gen entlar­ven
Christoph Groth
Facebook möchte Euren News Feed von Fake News bereinigen
Was tun gegen Fake-News? Facebook setzt auf deutsche Expertise: Die Redakteure des Recherchezentrums "Correctiv" sollen künftig Enten herausfiltern.
Nintendo Switch: Abschied von StreetPass und Miiverse
Guido Karsten
Gamer mit einer Nintendo Switch sollen offenbar weder auf das Miiverse noch auf StreetPass zugreifen können
Nintendo gibt sich weltoffener denn je: Offenbar sollen Spieler mit der Nintendo Switch in Zukunft auf bestehende soziale Netzwerke zugreifen können.