Zehn coole Lockscreens, die Android smarter machen

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Lockscreens versorgen Euch auf dem Sperrbildschirm mit Informationen.
Lockscreens versorgen Euch auf dem Sperrbildschirm mit Informationen.(© 2015 CURVED Montage)

Euer Smartphone ist zwar ab Werk mit einem eigenen Lockscreen ausgestattet, doch im Play Store warten unzählige weitere Auswahlmöglichkeiten auf Euch. CURVED stellt zehn Lockscreens vor, die Android mit Benachrichtigungen auf dem Sperrbildschirm und Direktzugriffen auf Apps noch smarter machen.

Während einige der vorgestellten Lockscreens sich auf auf die Anzeige von Benachrichtigungen konzentrieren, bieten andere auch Direktzugriffe auf Apps und Einstellungen. Je nach Anwendung seid Ihr zudem fest an die Voreinstellungen gebunden oder könnt fast alles Euren Wünschen anpassen.

Ein Hinweis noch: Lockscreens benötigen umfangreiche Zugriffsrechte, um funktionieren zu können. Eine lange Liste ist bei ihnen also kein Indiz für ein Spionagetool. Andererseits lädt gerade diese Tatsache Hacker dazu ein, ihre Malware entsprechend zu tarnen. Man sollte also keine angeblichen Lockscreen-Apps wahllos installieren.

Darüber hinaus büßt Ihr einen Teil Eurer Privatsphäre ein, wenn Benachrichtigungen mit Volltext auf dem Sperrbildschirm erscheinen. Aber viele der Lockscreens sind zum Glück in der Lage, die Inhalte der Nachrichten auszublenden und weisen Euch dann nur noch darauf hin, dass es etwas neues bei Facebook, WhatsApp, Snapchat und Co zu sehen gibt.

C Locker: Profile mit Apps und Widgets

Der C Locker hält viele Einstellungen für Euch bereit. Ihr wählt Profile aus und legt fest, zu welchen Apps Shortcuts erscheinen. Außerdem könnt Ihr festlegen von welchen Apps Benachrichtigungen erscheinen und auch das optische Erscheinungsbild Euren Wünschen anpassen. Für Sicherheit sorgt die Lockscreen-App ebenfalls und kann nicht nur mit einer PIN gesichert werden, sondern sperrt auf Wunsch die Home-Taste sowie die Statusleiste.

Die kostenlose Version von C Locker zeigt nur Benachrichtigungen von zwei Apps auf dem Sperrbildschirm an. Wenn Euch das nicht ausreicht, die App ansonsten aber zusagt, dann müsst Ihr 1,99 Euro in die Pro-Version investieren.

CM Locker: Uhrzeit, Wetter und Schnelleinstellungen

Der CM Locker blendet auf Wunsch die Inhalte der Benachrichtigungen aus und zeigt nur ihre Zahl auf dem Sperrbildschirm an. Mit einem Wisch nach Rechts öffnet Ihr die App, ein Wisch nach Links blendet die Benachrichtigung aus. Die Lockscreen-App zeigt Euch neben der Uhrzeit auch das Wetter an.

Ihr könnt ein eigenes Passwort festlegen und die Statusleiste ausblenden. Als Ersatz hält die Anwendungen ein Schnelleinstellungsmenü bereit, in dem Ihr unter anderem WLAN, Datenverbindung oder die Taschenlampe mit einem Klick auf dem Lockscreen ein- und ausschaltet.

Cover: Ein Profil für jeden Ort

Cover zeigt Benachrichtigungen an und will einen direkten Zugriff auf die Apps bieten, die Ihr gerade benötigt. Dazu hält die Lockscreen-App vier Profile - zu Hause, Arbeit, Auto und Unterwegs - bereit. Cover lernt mit der Zeit dazu und zeigt Euch jeweils die App an, die Ihr in den verschiedenen Profilen am häufigsten benutzt habt. Selber könnt Ihr die Anwendungen für die unterschiedlichen Orte nicht festlegen.

Echo: Thematisch gebündelte Benachrichtigungen

Echo bündelt die Apps auf Eurem Smartphone in sechs Kategorien (Priorität, Social, Arbeit, Medien, Versteckt und Sonstige) und zeigt nur die Benachrichtigungen aus den von Euch gewählten Bereichen an. Da die Auswahl der Anwendung nicht perfekt sein kann, könnt Ihr die Apps selber frei verschieben, aber leider keine eigenen Kategorien hinzufügen.

Die Lockscreen-App bietet Euch zudem eine eigene Bildschirmsperre und lässt Euch ein Hintergrundbild auswählen. Die zurückgestellten Benachrichtigungen zeigt sie in einer Übersicht an und blendet auf Wunsch die Navigations- und Statusleiste aus. Ihr könnt zudem für den Echo-Bildschirm und den System-Bildschirm unterschiedliche Zeitspannen für die automatische Abschaltung festlegen.

Echo steht kostenlos im Play Store zum Download bereit. In der App wird eine Premium-Version für 2,39 Euro angeboten, die die Werbung ausblenden soll. Momentan ist aber auch die Gratis-Version frei von Werbeeinblendungen.

Hi Locker: Informativer Schnellzugriff

Der Hi Locker lässt keine Wünsche offen. Er begrüßt Euch persönlich, zeigt die Benachrichtigungen an, die Euch Android anzeigen würde und bringt eigene Sperrmethoden mit. Er präsentiert neben der Uhrzeit auch das Wetter, wobei Ihr aus vielen verschiedenen Ansichten eine auswählt und hat Platz für vier Apps im Direktzugriff. Das Hintergrundbild könnt Ihr selbst auswählen und, wenn sie Euch stört, die Statusleiste ausblenden.

Locker Master: Viele Themes und eine hilfreiche Seitenleiste

Der Locker Master wartet mit einer Vielzahl an teils animierten Hintergründen und Themes auf, die Ihr zusätzlich installieren könnt. Ansonsten erwarten Euch eine freie Wahl, welche Apps Benachrichtigungen auf dem Sperrbildschirm anzeigen, eine integrierte Bildschirmsperre und viele weitere Einstellungsoptionen. Der Clou der Lockscreen-App ist aber die Seitenleiste. Die Sidebar enthält bis zu neun Verknüpfungen, mit denen Ihr zum Beispiel die Telefon-App, die Kamera oder die Musik-App startet sowie das Blitzlicht einschaltet oder den integrierten QR-Code Scanner öffnet.

Next Lock Screen: Praktisches aus Redmond

Microsoft verdient nicht nur durch seine Patente viel Geld mit Android-Smartphones, die andere Hersteller verkaufen, sondern liefert auch sehr gelungene Apps für Googles Betriebssystem. Neben der vor kurzem veröffentlichen Outlook-App hat der Windows-Hersteller mit Next auch einen Lockscreen im Angebot.

Dieser informiert Euch über Uhrzeit und Wetter, anstehende Termine, verpasste Anrufe und zeigte Nachrichten von SMS- und Chat-Apps an. Ist der Musik-Player auf Eurem Smartphone aktiv, kontrolliert Ihr auch ihn über Next. Der Lockscreen bringt eine eigene Bildschirmsperre mit, kann die Statusleiste verstecken und lässt Euch den Bildschirmhintergrund ändern.

Besonders praktisch finde ich die Schnellzugriffe auf Apps am unteren Rand des Displays. Drei Profile für zu Hause, unterwegs und bei der Arbeit stehen bereit, wobei Ihr Anordnung und Auswahl der Apps und Schnelleinstellungen in den Bereichen jeweils frei gestalten könnt.

Pi Locker: Mit Gesten das Smartphone kontrollieren

Der Pi Locker wartet mit einem minimalistischen Design auf. Benachrichtigungen zeigt er nicht an, dafür könnt Ihr vier Apps für den Direktzugriff auswählen. Die verstecken sich hinter der Uhrzeit, die Ihr auf dem Sperrbildschirm nach Links wischen müsst. Der restliche Bildschirm ist Gesten vorbehalten, die Ihr auf ihm zeichnet. Neun Stück gibt es an der Zahl. Mit einem W schaltet Ihr zum Beispiel das WLAN an und aus.

Slidelock: Als Premium-Version richtig gut

Slidelock beschränkt sich auf das Wesentliche und zeigt neben der Uhrzeit, dem Datum und dem aktuellen Ladestand des Akkus nur Benachrichtigungen auf dem Sperrbildschirm an. Ihr könnt nicht nur festlegen, welche Apps und Systemanwendungen Euch mit Infos auf dem Laufenden halten dürfen, sondern könnt für jede Anwendung in der kostenpflichtigen Version von Slidelock eigene Benachrichtigungsarten festlegen.

Mit dem Kauf der drei Euro teuren Premium-Version schaltet Ihr zudem Kontaktbilder bei den Benachrichtigungen frei und könnt auch direkt Aktionen auf dem Sperrbildschirm ausführen. Darüber hinaus bietet die App noch einen Stopp-Modus, der in den festgelegten Zeiten dafür sorgt, dass das Smartphone nicht vibriert, nicht klingelt und der Bildschirm nicht aufleuchtet.

Die Lockscreens der anderen installieren

Falls Ihr mal einen Lockscreen gesehen habt, der ab Werk auf einem Smartphone installiert war, so könnt Ihr mit Glück auch diesen auf Euer Smartphone holen. Im Play Store stehen zum Beispiel die Sperrbildschirme von Smartphones wie Galaxy S5 oder dem Galaxy Note 3 zum Download bereit.

Ihr könnt aber auch gleich die Lockscreens von Android 5.0 Lollipop (Nummer 2), von Cyanogenmod 11 von OnePlus, von HTC, von Ubuntu oder von iOS 8 (Variante 2, Variante 3) installieren. Wobei allerdings HTC als einziger Hersteller seinen Lockscreen offiziell zum Download anbietet.

Welcher Lockscreen gefällt Euch am besten? Oder habt Ihr gar einen Liebling, der nicht in unserer Liste steht? Dann ab damit in die Kommentare.


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