Zu laut? Drohnen in Nationalparks verboten

Fliegende Objekte stören Natur und Besucher, warnt der National Park Service
Fliegende Objekte stören Natur und Besucher, warnt der National Park Service(© 2014 Screenshot)

Der US-Betreiber National Park Service will auf seinen Grundstücken keine unbemannten Fluggeräte mehr sehen. Die Drohnen könnten negative Auswirkungen haben.

Sicherheit und Lärm

Wer demnächst einen Ausflug in einen US-Nationalpark hat, sollte sein fliegendes Spielzeug lieber zuhause lassen. National Park Service, der Betreiber der US-amerikanischen Parks, verbietet jetzt offiziell die Nutzung von Drohnen auf den Grundstücken. Die Organisation bewirtschaftet 34 Millionen Hektar Fläche in Nordamerika.

Als Hauptgrund nennt NPS Sicherheit und Lärm. Der Betrieb der fliegenden Objekte könnte negative Auswirkungen haben. Das Verbot sei jedoch nicht endgültig, lässt ein Sprecher durchklingen. Die Blockade gilt, solange noch keine Details über die Auswirkungen von Drohnen bekannt sind, heißt es.

Zwischenfälle in Parks

In den vergangenen Monaten meldeten Besucher der Nationalparks immer wieder Zwischenfälle mit Drohnen, die entweder Personen störten oder Tiere verschreckten, informiert die NPS. Mit dem neuen Verbot reagiere man jetzt auf solche Situationen.

Alle bisher ausgestellten Berechtigungen für Drohnen verlieren vorerst ihre Wirkung, informiert der Betreiber. In den USA war die Verwendung der unbemannten Fluggeräte bisher sehr frei geregelt. Einzelne Nationalparks hatten jedoch vor einiger Zeit ein Verbot ausgeschrieben.

Mehr Regulierung will auch die US-Luftfahrtbehörde. Diese berichtete kürzlich, dass ein Flugzeug mit einer Drohne zusammengestossen sei.


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