Zuckerberg: Oculus Rift sollte aussehen wie eine normale Brille

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Oculus Rift ist im Laufe seiner Entwicklung schon bequemer geworden
Oculus Rift ist im Laufe seiner Entwicklung schon bequemer geworden(© 2014 Oculus Rift)

Das Virtual Reality-Headset Oculus Rift ist zu groß und zu klobig und sollte stattdessen Aussehen wie eine einfache Brille – diese Meinung vertritt zumindest Facebook-CEO Mark Zuckerberg. Er sehe das Potenzial des Gadgets zudem auch in Augmented Reality, also das Verschmelzen von echten Bildern mit der virtuellen Realität.

Mit dem 2014 in den Facebook-Konzern eingekauften Oculus VR möchte Mark Zuckerberg die Grenzen zwischen Headset und herkömmlicher Sehhilfe überwinden. Im Rahmen einer Frage-und-Antwort-Runde gab er an, dass er Oculus Rift in seiner derzeitigen Form für ausbaufähig hält. Das volle Potenzial der Technik entfalte sich erst, wenn sie "nicht mehr wie eine Schwimmbrille oder ein großes Headset aussieht, sondern wie eine normale Brille".

Oculus Rift feiert 2016 endlich seinen Release

Bis die Entwicklung aber so weit ist und Oculus Rift so auch Augmented Reality beherrscht, wird aber noch eine Weile vergehen. Der Facebook-Chef selbst glaubt, dass es noch fünf bis zwölf Jahre dauern wird, ehe eine praktikable Lösung umsetzbar sein wird. Möglicherweise wird ein anderes Unternehmen aber schneller sein: Gerüchten zufolge arbeitet Apple an einer Augmented-Reality-Lösung, davon ist zumindest Piper Jaffray-Analyst Gene Munster überzeugt.

Der offizielle Release von Oculus Rift wird nach inzwischen mehr als drei Jahren Entwicklung aber deutlich früher stattfinden, ein Erscheinungstermin für das Virtual-Reality-Headset steht inzwischen: Anfang 2016 soll es so weit sein. Ob das Headset dann zunächst aussieht wie eine Schwimmbrille, dürfte Virtual-Reality-Puristen nicht nur egal, sondern erwünscht sein, da Augmented Reality kein Ersatz für Virtual Reality ist und umgekehrt. Bleibt also zu hoffen, dass die Zukunftspläne höchstens eine Ergänzung werden.

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