Zum Herbst geplant: Spotify bereitet Börsengang vor

Welche Bank Spotifys Börsengang begleitet, entscheidet sich im April oder Mai
Welche Bank Spotifys Börsengang begleitet, entscheidet sich im April oder Mai(© 2014 CURVED)

Spotify hat derzeit viel zu tun: Das Unternehmen hinter dem Streaming-Dienst ist offenbar auf der Suche nach einer Bank für seinen geplanten Börsengang in den USA. Einem geheimnisvollen Insider zufolge soll der Gang aufs Parkett noch im Herbst 2014 erfolgen.

Für seinen Börsengang benötigt Spotify finanzielle Unterstützung und entsprechendes Know-How, wie Business Insider unter Berufung auf einen Insider schreibt. Zu diesem Zweck hat das Unternehmen bereits 200 Millionen Dollar als Kredit erhalten, mit denen man die Finanzierung sicherstellen will. Ähnlich waren auch Facebook und Twitter vorgegangen.

Des Weiteren soll sich Spotify im Gespräch mit weiteren Investmentbanken befinden, die dem Unternehmen beistehen sollen. Dazu gehört angeblich auch Goldman Sachs, wie die Gerüchte besagen. Pitches mit verschiedenen Instituten sollen im April oder Mai stattfinden.

Noch ist Spotify wohl unprofitabel

Früheren Schätzungen von Finanzexperten zufolge arbeitet Spotify derzeit vermutlich noch unprofitabel. 2013 lag das Bruttoeinkommen bei rund 720 Millionen Dollar – immerhin. Im Jahr zuvor waren es laut Reuters noch 602 Millionen, der Nettoverlust lag in diesem Jahr bei 81,62 Millionen Dollar. Geschätzt wird das Unternehmen auf sieben bis acht Milliarden Dollar.

Auch wenn Spotify derzeit auf einem guten Weg ist, die Konkurrenz schläft nicht. Der größte Konkurrent unter den Streaming-Diensten, Pandora, kommt laut Business Insider auf jährliche Einnahmen von etwa 638 Millionen US-Dollar. Darüber hinaus drängt mit Apples iTunes Radio nun ein weiterer starker Rivale auf den Streaming-Markt.


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