Apple HomePod: Testbericht und Fotos

Verfügbar seit Jun 2018 aktualisiert am 18. Juni 2018 12:56
Testergebnis
8.8
Apple HomePod
Top
  • Fantastischer Sound
  • Einfache Einrichtung
  • Schickes Design
Flop
  • Starke Beschränkung durch Apple Music

Das Warten hat endlich ein Ende: Ab sofort könnt ihr den HomePod auch in Deutschland kaufen. Letztes Jahr hat Tim Cook auf der WWDC 2017 noch innegehalten, um in traditioneller Apple-Manier "one more thing" zu präsentieren. Bis vor kurzem war Apples smarte Lautsprecher nur in den USA, Großbritannien und Australien erhältlich. Als Antwort auf Amazon Echo und Google Home könnt ihr den HomePod zum Preis von 349 Euro erwerben. Ihr habt die Auswahl zwischen den beiden Farbvarianten Space Grau und Weiß. Wir halten Euch hier mit allen verfügbaren Informationen auf dem Laufenden.

Die neuesten Updates

[Update vom 18. Juni 2018] Der HomePod ist ab sofort in Deutschland erhältlich. Alle wichtigen News dazu, findet ihr hier.

[Update vom 21. Mai 2018Anonymen Quellen zufolge bereitet Apple eine günstige HomePod-Variante vor, wie LoveiOS berichtet. Das Modell soll zur Marke "Beats" gehören. Was an dem Gerücht konkret dran ist, lest ihr hier.

[Update vom 02. Februar 2018Neue Details zu dem smarten Apple Lautsprecher. Über welche Quellen ihr Musik auf dem HomePod abspielen könnt, lest ihr hier.

[Update vom 29. Januar 2018Apple hat kurz vor dem Marktstart erste Spots zum HomePod auf YouTube veröffentlicht. Im Mittelpunkt steht die gute Soundqualität des Gadgets.

Phil Schiller fand deutliche Worte, als er die Ankündigung zum HomePod einleitete. Die Mitbewerber seien entweder schlau oder würden gut klingen. Beides in Kombination gebe es bislang nicht, so Schiller. Mit dem HomePod will Apple genau diese Lücke füllen. Entgegen unserer Vermutungen hat der HomePod jedoch keinen Bildschirm erhalten wie zuletzt der Amazon Echo Show.

Das Design

Optisch haben sich die Gerüchte weitestgehend bewahrheitet. Der HomePod erinnert in seiner Erscheinung tatsächlich an den zylinderförmigen Mac Pro. Das Gehäuse ist mit einer textilen Membran überzogen, die oben eine Aussparung hat. Dort signalisiert die in dem Speaker arbeitende Assistentin Siri per LEDs ihre Einsatzbereitschaft. Darüber hinaus erkennt die glatte Plastik-Oberfläche Berührungen, um etwa die Lautstärke regulieren. Weitere Bedienelemente sind am HomePod nicht auszumachen, wobei nicht auszuschließen ist, dass sich an der Unterseite welche befinden.

In der Höhe misst der HomePod 17,2 cm, im Durchmesser kommt er auf 14,2 cm. Mit 2,5 Kilogramm ist er mehr als doppelt so schwer wie Amazon Echo (etwas mehr als 1 Kilogramm).

Fokus auf Musik

Weil der HomePod für Apple nicht bloß eine Gehäuse für Siri sein soll, sondern auch als vollwertiger Musikplayer dienen soll, hat Apple das Innenleben entsprechend darauf ausgerichtet. Von oben nach unten verteilt sich der Aufbau des Lautsprechers folgendermaßen: Unterhalb des Plastikdeckels liegt der A8-Chip, der als Herz und Hirn des Lautsprechers operiert (und laut Apple für den besonderen Klang verantwortlich zeichnet). Mit etwas Luft dazwischen befindet sich der High-Excursion-Woofer mit 20mm Driver für Tieftonfrequenzen, also den Bass. Daran schließt sich der Ring aus sechs Mikrofonen an, die im 360-Grad-Radius Stimmen und Signale empfangen, angeblich sogar von der anderen Seite des Raumes bei laufender Musik. Im unteren Drittel, sozusagen im Fuß des HomePods, befinden sich die sieben Tweeter in Ringanordnung für die mittleren und hohen Töne, die raumfüllend in alle Richtungen strahlen.

Die Technik

Gesteuert wird die filigrane Technik durch den oben befindlichen A8-Chip. Unter anderem analysiert dieser kontinuerlich die Musik und passt entsprechend in Echtzeit die Bass-Verteilung durch Software-Modellierung an, damit der Lautsprecher den Bass sauber und ohne Verzerrung wiedergeben kann.

Ähnlich den Sonos-Geräten besitzt der HomePod zudem eine Technologie zur Raumerkennung. Diese erlaubt ihm eigenständig die Position im Raum zu bestimmen und den Klang darauf auszurichten, also nicht die Wände zu beschallen, sondern den offenen Bereich. Steht mehr als ein HomePod im gleichen Raum, erkennen sich diese automatisch und kommunizieren miteinander, um die Akustikverteilung zu optimieren. Ob sie Musik auch in Stereo-Sound wiedergeben können, hat Apple bislang nicht bestätigt. Stehen die HomePods nicht im gleichen Raum, kommunizieren sie via AirPlay 2 miteinander. Nicht bekannt ist, wie viele HomePods maximal miteinander verbunden werden können.

Smart-Home-Zentrale

Neben der Musik stand für Apple bei der Konzeption des HomePod das Thema "Smart Home" im Zentrum. Durch die Integration von Siri soll HomePod wie Alexa im Amazon Echo in der Lage sein, das Licht auf Zuruf aus- oder einzuschalten, die Jalousie zu schließen oder die Temperatur zu regulieren. Die vom iPhone bekannten Befehle stehen ebenfalls zur Verfügung und wurden um weitere Sprachbefehle ergänzt: Siri kann nun nicht mehr nur iMessages verschicken oder Smart-Home-Geräte steuern, sondern hält auf Kommando auch tagesaktuelle Nachrichten bereit. Zudem soll HomePod Euch Musik vorschlagen können und diese via Apple Music abspielen. Ob auch andere Streaming-Dienste wie Spotify in Form von Skills bzw. Apps unterstützt werden, ist bis dato noch nicht bekannt.

Preis und Verfügbarkeit

Der Verkauf des HomePod startet in Deutschland am 18. Juni 2018. Hierzulande kostet der HomePod 349 Euro. Ihr könnt wählen zwischen den beiden Farben Space Grau und Weiß. Letztere Farbvariante ist jedoch erst ab Juli lieferbar (Stand: 18. Juni, 10:35 Uhr). Alles, was ihr zum Lautsprecher von Apple wissen müsst, hat Jan für euch zusammengetragen. Zudem haben wir bereits einen Vergleich des Apple-Gadgets mit Amazon Echo, Google Home und Co. angestellt.

Alle Spezifikationen
Anbieter/EntwicklerApple
BetriebssystemiOS
DatentransferBluetooth, WLAN
Kompatibel mitalle Apple-Geräte, die AirPlay 2 unterstützen
Gewicht2500 g
FarbeSpace Grau, Weiß
StatusErhältlich
Preis bei Markteinführung349€
Das Apple HomePod findest du in diesen CURVED Toplisten:
Alle Toplisten findest du auf der Übersichtsseite
Preise ohne Vertragsbindung
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