Apple iPad Pro: Test, Preise und Fotos

Verfügbar seit Nov 2015

Testergebnis
8.5
iPad Pro
Top
  • hervorragendes Display
  • sehr gute Performance
  • hochwertige Verarbeitung
  • Apple Pencil bringt Mehrwert
Flop
  • iOS reizt das Gerät nicht voll aus
  • teures Smart Keyboard

Apples iPad Pro ist riesig – im wahrsten Sinne des Wortes: am 9. September hat Apple sein bislang größtes Tablet zusammen mit dem iPhone 6s und dem neuen iPad mini 4 vorgestellt. Seit Mitte November 2015 ist es erhältlich. Mit 12,9 Zoll Diagonale erreicht das iPad Pro in etwa die Abmessungen eines größeren MacBook Air, ist aber wesentlich dünner und leichter als dieses. Doch der Bildschirm ist nicht das einzige Novum.

Riesiges Leichtgewicht

Obwohl die groß geratene Wunderflunder immerhin 305,7 x 220,6 x 6,9 mm misst, wiegt das iPad Pro in der Ausstattungsvariante mit WLAN nur 713 Gramm; mit zusätzlich eingebautem Mobilfunk sind es zehn Gramm mehr. Auch bei längerem Halten des iPad Pro sollen die Hände nicht ermüden, weshalb das Gerät auch gut zum Betrachten von Bildern und Videos taugen soll. Für den guten Ton besitzt das iPad Pro insgesamt vier Lautsprecher, welche die Bildschirmorientierung automatisch erkennen und immer den korrekten Stereo-Kanal abspielen. Auf dem Tisch abgelegt soll das iPad Pro für angenehmen Raumklang sorgen.

Der 12,9 Zoll-Bildschirm zeigt insgesamt 2732 x 2048 Punkte an, was einer Pixeldichte von 264 ppi entspricht – wie beim iPad Air 2. Durch eine neue neue Bildschirmtechnik soll das iPad Pro besonders satte Farben bei hohem Kontrastwert anzeigen. Eine Antireflex-Beschichtung sorgt dafür, dass sich die Umgebung nicht allzu sehr im Display spiegelt.

Splitscreen und Stifteingabe

Bereits vor der Veröffentlichung des iPad Pro stellte Apple die neue Splitscreen-Funktion von iOS 9 vor. Beim iPad Pro ergibt diese Funktion mehr Sinn als bei jedem anderen Apple-Tablet, weil trotz der Bildschirm-Zweiteilung immer noch genügend Platz für Inhalte zur Verfügung steht. Beispielsweise lassen sich so unter iOS 9 Inhalte von einem Bildbearbeitungsprogramm einfacher in eine Office-App übertragen.

Auch der Stylus-Support wurde schon im Vorfeld vermutet. Allerdings überrascht es schon ein wenig, dass der sogenannte Apple Pencil nicht im Lieferumfang des iPad Pro enthalten ist, sondern für 109 Euro erworben werden muss. Der Eingabestift besitzt einen eigenen kleinen Akku und kann über einen Lightning-Anschluss an seinem hinteren Ende aufgeladen werden. Im Gegensatz zu einigen anderen Eingabestiften kann der Apple Pencil auch feststellen, ob Ihr fest oder nur leicht mit der Spitze aufdrückt.

A9-Chip mit Turbo

Als Prozessor kommt eine aufgepeppte Version des aktuellen Apple-SoC zum Einsatz: Der A9X. Dieser soll genügend Rechenleistung bieten, um auch anspruchsvolle Grafik-und Film-Apps flüssig ablaufen zu lassen. Für Bilder und Videos verbaut Apple eine iSight-Kamera, die Bilder mit 8 MP knipst und Videos in 1080p aufnimmt. Beim Filmen schaltet sich außerdem ein optischer Bildstabilisator für sanfte Schwenks hinzu. Die Frontkamera löst mit 1,2 MP auf.

Für den Datenabgleich besitzt das iPad Pro wie alle anderen aktuellen iOS-Geräte einen Lightning-Port. Im Vergleich mit den Anschlüssen älterer iPad-Modelle hat Apple diesen aber schneller gemacht. Da der Lightning-Connector des Riesen-Tablets höhere Übertragungsgeschwindigkeiten unterstützt, wurde sogar ein neues "Lightning auf SD Kartenlesegerät" entwickelt. Wer das iPad Pro als Office-Gerät Nutzen will, der kann über eine neue Schnittstelle namens Smart Connector eine Hülle nebst Tastatur von Apple anschließen. Auch von anderen Herstellern dürfte es wohl demnächst ähnliche Keyboard-Lösungen geben. Als einer der ersten hat schon Logitech eine entsprechende Tipp-Hülle vorgestellt.

Preise, Varianten und ein Test

Das Tablet ist in den Farben Silber, Gold und Space Grau erhältlich und kostet in der günstigsten Variante mit WLAN und 32 GB internem Speicher 899 Euro. Für die Variante mit 128 GB sind 1079 Euro fällig, während für das Topmodell mit zusätzlichem Mobilfunk-Modul 1229 Euro zu bezahlen sind. Seit März 2016 ist das Tablet auch in einer 256-GB-Variante verfügbar – wahlweise mit und ohne LTE. Der Startpreis in Deutschland beträgt 1269 Euro ohne LTE und 1419 Euro mit der schnellen Datenverbindung.

Wie sich das Tablet in der Praxis bewährt, könnt Ihr unserem ausführlichen Test des iPad Pro entnehmen. Sollte Euch der Sinn eher nach irrwitzigen Droptests stehen, gibt es auch solche, in denen das iPad Pro die Hauptrolle übernimmt.

Alle Spezifikationen
Größe220,6 x 305,7 x 6,9 mm
Gewicht713 / 723 g
Display12,9 Zoll IPS
Kamera-Auflösung8 Megapixel
ProzessorA9X + M9 Motion Coprozessor
Speicherkapazität32 /128 /256 (LTE-Version nur mit 128 oder 256 GB)GB
BetriebssystemiOS 9
Erweiterbarer Speichernein
Front-Kamera-Auflösung1,2 Megapixel
FarbeGold, Silber, Spacegrau
ProdukttypTablet
Arbeitsspeicher4GB
4G/LTEja
DatentransferLightning, Bluetooth, WLAN, GPS, NFC, GPRS/EDGE, UMTS, LTE
Kerne / Taktfrequenz2 / 2,26GHz
Dual-Simnein
Stylusja
Fingerabdruckscannerja
Preis bei Markteinführung899 / 1079 / 1229 €
StatusErhältlich
MartkeinführungNov 2015
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