Apple iPhone 8: Gerüchte, News und Fotos

aktualisiert am 15. August 2017 16:42

10 Jahre iPhone: Erwartet uns 2017 die Neuerfindung von Apples Smartphone? Das iPhone 8 könnte das erste Smartphone aus Cupertino mit nahezu randlosem Display und AR-Funktion sein. Oder folgt auf das 2016er iPhone 7 doch der Tradition folgend das 7s? Einen Überblick über alle News, Gerüchte und Leaks zum nächsten iPhone findet Ihr hier.

Das transparente iPhone 8 als Konzept von CURVED/Labs.(© 2016 YouTube/Techconfigurations)

[Update vom 13. August 2017] Wie würden Apps wie Facebook und Co. auf dem iPhone 8 aussehen? Das wollte der Designer Petriv wissen und hat ein paar Konzepte zur Darstellung entworfen.

[Update vom 11. August 2017] Der Youtuber Danny Winget hat ein weiteres Video veröffentlicht, in dem er drei Dummy-Modelle in den drei zu erwartenden Farben zeigt.

[Update vom 10. August 2017] Der virtuelle Homebutton soll sich bei Bedarf, zum Beispiel bei Videos im Vollbildmodus, verstecken lassen.

[Update vom 10. August 2017] Kurz vor der erwarteten offiziellen Präsentation des oder der iPhones hat sich der Youtuber Danny Winget zwei Dummys der Geräte im Vergleich angeschaut.

[Update vom 9. August 2017] Die Gesichtserkennung soll nicht nur vom Tisch aus funktionieren, sie soll überdies sogar in der Lage sein, Benachrichtigungen stumm zu schalten, solange der Nutzer den Bildschirm betrachtet.

[Update vom 8. August 2017] Bilder vom Inneren des iPhones zeigt nicht nur das Konzept von CURVED/Labs, sondern auch Röntgen-Aufnahmen, die bei Weibo aufgetaucht sein sollen.

[Update vom 7. August 2017] Die Gesichtserkennung bei Smartphone funktioniert bislang nur mit Einschränkungen. So muss das Gesicht zum Beispiel frontal in die Kamera schauen. Die beim iPhone Face ID genannte Funktion soll allerdings auch dann das Gesicht erkennen können, wenn das Gerät flach auf einem Tisch liegt.

[Update vom 3. August 2017] Bislang ist nicht klar, ob sich das nächste iPhone per Gesichtserkennung entsperren lassen wird. Sollte dem so sein, könnte der Gerät vielleicht sogar bargeldloses Bezahlen per Face ID unterstützen.

[Update vom 3. August 2017] Möglicherweise verfügt die Kamera im neuen iPhone nicht nur über AR-Funktionen, sondern auch über ein intelligentes Erkennungssystem. Diese sogenannte "SmartCam" hat ein Entwickler im Firmware-Code des HomePod entdeckt und soll der Kamera ermöglichen, sich automatisch auf verschiedene Szenarien einzustellen.

[Update vom 1. August 2017] Kommt das iPhone 8 in Schwarz und in Weiß oder in ein völlig anderen Farbe? Wie würde es wohl aussehen, wenn Apple völlig darauf verzichten würde und stattdessen eine gläsernes iPhone ankündigen würde? Wir haben uns überlegt, wie das aussehen könnte.

[Update vom 1. August 2017] Offenbar lassen sich noch weitere Informationen über das iPhone 8 aus der Firmware des HomePods ziehen. Im Code befindet sich anscheinend ein Hinweis auf eine "Tap to wake"-Funktion, mit der sich das iPhone durch bloßes Antippen des Displays wecken lässt.

[Update vom 31. Juli 2017] Ist Apple da womöglich gar ein Fauxpas unterlaufen? In der Firmware des HomePods haben findige Entwickler ein Icon entdeckt, das die Vorderseite des iPhone 8 zeigen soll.

Unabhängig davon, wann genau das iPhone 8 veröffentlicht wird – bereits jetzt gibt es Gerüchte zum iPhone 8, die wir hier für Euch zusammentragen. Viele Mutmaßungen drehen sich um die Technologie des Displays, während bereits diverse Ideen zum möglichen Design in Konzepten verarbeitet wurden.

iPhone 7s oder 8?

Folgt Apple seiner eigenen etablierten Terminologie, würde das nächste iPhone die Bezeichnung 7s tragen. Doch da 2017 das Jahr des 10-jährigen Jubiläums des iPhones ist, sind sich die Experten uneinig: Einige gehen davon aus, dass Apple bei seiner Namensgebung bleiben wird, während andere das Jubiläumsjahr zum Anlass nehmen einen Zahlensprung zu vermuten. Der Analyst Timothy Arcuri nennt es "iPhone X", was zum zehnjährigen Jubiläum passen würde. Wir sammeln an dieser Stelle die Vermutungen rund um das Nachfolgermodell von iPhone 7 – bis Klarheit bezüglich der Namensgebung herrscht.

Ein anonymer Mitarbeiter des Apple-Büros in Israel soll im Gespräch durch die unaufgeforderte eigene Bezeichnung des 2017 erscheinenden iPhones "iPhone 8" zumindest Grund zur Vermutung gegeben haben, dass das für 2017 geplante iPhone bereits die Zahl 8 im Namen tragen werde. Der japanische Blog Macotakara geht hingegen davon aus, dass 2017 die Modelle iPhone 7s und iPhone 7s Plus erscheinen werden. Im März geht Macotakara in einem Bericht von einer Erweiterung der Palette um ein Modell mit der Bezeichnung "iPhone Edition" aus. Der japanische Blog vermutet eine 5-Zoll-Ausführung, die zeitgleich vorgestellt würde, aber ein späteres Release-Datum als die Hauptgeräte erhalten werde.

Möglicherweise kommen 2017 jedoch sowohl iPhone 7s als auch iPhone 8, bzw. "iPhone X", auf den Markt: So vermutet KGI Securities-Analyst Ming-Chi Kuo, dass nicht nur ein iPhone 8 mit OLED-Display vorgestellt wird, sondern auch ein iPhone 7s und iPhone 7s Plus mit Displaygrößen von 4,7 und 5,5 Zoll und LCD-Bildschirm. Möglicherweise ist Apple zurzeit selbst dabei die Namensgebung zu überarbeiten: Laut Boy Genius Report seien sowohl "iPhone Pro" für das kommende Gerät als auch schlicht "iPhone" für das iPhone 7s mögliche Bezeichnungen.

Von LCD zu OLED

Schon im Sommer 2015 gab es Mutmaßungen, denen zufolge Apple für das Display des iPhone 8 erstmals OLEDs verwenden will. Allerdings wolle Apple diese Displaytechnologie noch in wichtigen Punkten verbessern, bevor sie tatsächlich in einem iPhone verbaut wird – demnach wäre 2018 der früheste Zeitpunkt, an dem dies möglich ist.

Im November 2015 flammten die Gerüchte zu diesem Thema wieder auf: So sei es vor allem die geringe Tiefe, die OLED-Bildschirme für Apple wieder interessant mache. Zudem bieten OLED-Displays eine vergleichsweise hohe Flexibilität, was für die Weiterentwicklung der mit dem iPhone 6s und iPhone 6s Plus eingeführten 3D Touch-Technologie hilfreich sein kann. Auch in diesem Bericht wurde die lange Vorbereitungszeit für eine mögliche Umstellung hervorgehoben, weshalb das iPhone 8 der frühstmögliche Kandidat für den Einsatz sei. Die Vermutungen verdichten sich im Juni 2016Offenbar hat Apple Zulieferern gegenüber einen "teilweise 2017-Release" für OLED-Smartphones angekündigtDas passende Patent für ein um die Seiten gebogenenes OLED-Display mit relativ eindeutiger Beschreibung des Zielgeräts – einem iPhone – ist kürzlich bei der zuständigen US-Behörde aufgetaucht. Auch der Korea Herald berichtet, dass Apple OLED-Displays aus Plastik bei Samsung bestellt haben soll. Plastik wird meist für Displays mit Kanten und Abrundungen verwendet, während Glas eher bei flachen Displays benutzt wird – ein weiterer Indikator dafür, dass die nächsten Displays gebogen sein könnten. Dagegen spricht die Aussage eines IHS-Analysten, der im März 2017 darauf hinweist, dass er mit einer flachen Umsetzung des OLED-Display rechne. Ein weiterer Experte, Raymond Soneira, begründet diese Vermutung damit, dass deutlich größere Stückzahlen von flachen OLED-Bildschirmen produziert werden könnten.

Falls das OLED-Display kommt, wird es laut The Wall Street Journal wohl die teuerste Ausführung des neuen iPhones werden: Die Herstellung ist aufwändiger und kostenintensiver als die von LCDs und die von Apple geplanten Bildschirme sollen wesentlich dünner als die der Konkurrenz werden. Im Dezember letzten Jahres wurde bekannt, dass die ersten Komponenten für OLED-Bildschirme bei Herstellern in Südkorea in Arbeit seien. So wurden Interflex und BH mit der Produktion von Leiterplatten für die Herstellung von OLED-Bildschirmen beauftragt.

Im Dezember 2015 hieß es allerdings, dass die OLED-Displays für das iPhone 8 möglicherweise weder von LG noch von Samsung hergestellt werden, den beiden Marktführern in diesem Bereich. Stattdessen solle Japan Display (JDI) den Auftrag erhalten, die ihre Fabriken für eine solche Produktionsmenge allerdings bereits 2016 umstellen hätten müssen. Im November 2016 verdichteten sich die Gerüchte bezüglich einer Produktion von OLED-Bildschirmen: So hatten Analysten von JP Morgan in Mitteilungen an die Börsenaufsicht auffällige Posten, nämlich eine Bestellung in Höhe von 4 Milliarden Dollar identifiziert – diese würden auf OLED-Displays hindeuten, die allerdings von Samsung kommen würdenEnde Dezember 2016 berichtete DigiTimes über Quellen aus der Zuliefererindustrie, die darauf bestanden, dass die OLED-Screens allein von Samsung hergestellt würden. Ob sich Apple überhaupt schon für ein finales Design entschieden habe, steht jedoch auch im Frühjahr 2017 noch nicht fest. Im April 2017 ließ die Nikkei Asian Review verlauten, wobei sie sich auf Quellen aus der Industrie berief, dass Apple 70 Millionen biegsame OLED-Bildschirme beim Zulieferer Samsung bestellt habe.

Neue Auflösung und Touch-ID-Display

KGI-Analyst und Apple-Experte Ming-Chi Kuo zufolge soll es auf der Frontseite zwar einen in das Display integrierten Fingerabdrucksensor in Form einer Art von Touch ID geben, dieser soll sich allerdings auf einer speziellen Fläche befinden – der sogenannten "Function Area". So werde das Display 5,8 Zoll in der Diagonale messen, davon würden jedoch nur 5,15 Zoll für das eigentliche Display verwendet. Der Rest sei für die "Function Area" vorgesehen, die ähnlich der Touch Bar der MacBook Pro (2016) inklusive Touch ID funktionieren könnte. Der Bildschirm insgesamt soll dabei mit 2800 x 1242 Pixel auflösen, wobei das Display nur auf einer 2436 x 1125 Pixel großen Fläche angezeigt werde. Bei einer Größe von 5,15 Zoll läge die Pixeldichte bei 525 ppi – das iPhone 7 Plus lag hier noch bei 401 ppi.

In dem Zusammenhang berichtet Patently Apple, dass dem Hersteller aus Cupertino 56 Patente vom US-Patentamt zugesprochen worden seien. Unter anderem habe Apple ein Patent für die Verwendung von flexiblem Material für ein randloses Display angemeldet. Ein weiteres solle zudem beschreiben, wie sich unterhalb dieses Displays die Touch ID integrieren lasse. Das iPhone 8 könnte zudem möglicherweise das erste Smartphone in der Apple-Historie werden, das ohne physischen Homebutton auskommt. Zumindest lässt ein Update von Apples Sprachassistentin Siri in der iOS-11-Beta Rückschlüsse darauf zu.

Ein Leak von Mitte April 2017 soll die Konstruktionszeichnung des kommenden iPhones abbilden. Darauf gut zu erkennen sind die genauen Abmessungen und Details der Vorderseite. Sollten die Angaben stimmen, würde das nächste iPhone das Galaxy S8 im Display-Gehäuse-Verhältnis übertreffen.

Die Analysten von JPMorgan gehen hingehen davon aus, dass die Vorderseite des iPhone 8 der des Galaxy S8 ähneln soll. Das OLED-Display soll demnach 5,85 Zoll in der Diagonale messen und wie das S8 an den Seiten ohne Rändern auskommen. Oder doch 6 Zoll? Das will zumindest die südkoreanische Online-Publikation ETNews im August 2017 herausgefunden haben.

In einem Konzept stellt sich ein Designer das iPhone 8 mit einem zweiten Display an der Seite vor, über das Besitzer beispielsweise die Musikwiedergabe steuern und Nachrichten abrufen können. Dass Apple auf eine solche Funktion setzt, wie sie Samsung im Galaxy S6 Edge nutzt, erscheint aber eher abwegig.

Ein Apple im Herbst 2016 zugesprochenes Patent könnte es dem Unternehmen aus Cupertino ermöglichen, einen Fingerabdrucksensor im Display zu verbauen. Auf der Webseite des United States Patent and Trademark Office ist im Februar 2017 ein Dokument aufgetaucht, das den Einsatz von Infrarot-Dioden zum Entsperren beschreibt: So können diese helfen, den Lichteinfall auf dem Bildschirm zu messen und somit das Entsperren des Smartphones auf dem ganzen Display ermöglichen. Ob die Technologie im nächsten iPhone zum Einsatz kommt, ist noch nicht sicher, aber die Vermutungen rund um die Technik verdichten sich – dafür spricht auch die Hypothese Ming-Chi Kuos bezüglich der Function Area. Einem randlosen Display würde bei Implementierung nichts mehr im Wege stehen. Möglich wäre allerdings auch, dass der Fingerabdrucksensor wie beim Samsung Galaxy S8 auf der Rückseite verbaut werden könnte – auch bei diesem befindet sich ein virtueller Home Button auf der Frontseite, auf der Display nahezu die gesamte Fläche ausfüllt. Einen möglichen Grund, warum sich Apple dazu entscheiden könnte, Touch ID auf die Rückseite auszulagern, liefert AppleInsider. Sie gehen davon aus, dass das beim iPhone 8 verbaute Glas über dem Display fünfmal so dick sei wie das bei aktuell verwendete Saphirglas, das den Fingerabdrucksensor schützt. Auf der Leak-Plattform Slashleaks ist im August 2017 ein Foto aufgetaucht, auf dem in einem Karton die potenziellen Rückseiten des nächsten iPhones zu sehen sein sollen – auf dieser ist deutlich eine Aussparung für die Touch ID zu sehen. Im Juni 2017 wurde dem Hersteller aus Cupertino weiterhin ein Patent zugesprochen, das die Unterbringung der Touch ID in einem Button am Rand des Gehäuses bietet. Neben der Vorder- und Rückseite ist nun auch der Power-Button als Kandidat im Gespräch.

Wieder ein Plus-Modell geplant

[Update vom 5. August 2017] 5,8 Zoll groß soll das nahezu randlose iPhone werden. Doch es könnte sein, dass Apple zusätzlich eine größere Variante mit 6 Zoll in Auftrag gegeben hat.

Wie schon bei den Vorgänger-Modellen, gehen Analysten davon aus, dass mehrere Modelle des iPhone 8 auf den Markt kommen werden. Eine Plus-Version würde sich laut KGI Securities jedoch nicht nur in der Größe unterscheiden: Sie sehen das Potenzial für ein iPhone 8 Plus in zwei Ausführungen gegeben. So werde das Plus-Modell jeweils mit einem LCD- oder einem OLED-Bildschirm erscheinen.

Star-Analyst Ming-Chi Kuo geht derweil davon aus, dass das nächste iPhone in drei Varianten auf den Markt kommen wird, von denen nur eine ein OLED-Display erhalten werde: dieses werde 5,1 oder 5,2 Zoll messen und "deutlich besser[e]" Specs als die anderen beiden Ausführungen aufweisen. Auch Analyst Timothy Arcuri geht davon aus, dass es drei Modelle geben werde, von denen nur das größte, mit einer Diagonale von 5,8 Zoll, das gewölbte OLED-Display haben wird.

Prozessor und Betriebssystem

Ob er im iPhone 7s oder im iPhone 8 zum Einsatz kommt, ist unklar: Schon 2016 berichtete DigiTimes, dass Apple und TSMC bereits am Apple A11-Chip arbeiten würden, die Herstellung sollte demnach 2017 beginnen. Wenn Apple das iPhone 8 wie die Vorgänger mit einem eigenen Chipsatz ausstattet, dürfte es sich dabei um den A12 handeln – wenn man davon ausgeht, dass 2017 erst einmal das iPhone 7s und iPhone 7s Plus erscheinen werden. Welche Eigenschaften der Prozessor mitbringt, kann im Moment nur vermutet werden. Gemessen an dem Leistungssprung, der zwischen dem A8 im iPhone 6 und dem A9 im iPhone 6s besteht, dürfte der A12 aber über mehr als zwei Kerne verfügen.

Aktuellen Gerüchten zufolge soll Apple eine eigene Grafikeinheit entwickeln; ob diese allerdings bis zum Jahr 2017/2018 einsatzbereit ist, wird sich noch zeigen müssen. Das Partner-Unternehmen Imagination Technologies hat im März 2017 einen Grafikchip vorgestellt, der deutlich leistungsstärker als das Vorgängermodell sein soll – ob dieser im iPhone-7-Nachfolger eingesetzt wird, ist jedoch noch nicht sicher. Beim Betriebssystem hingegen wird Apple aller Wahrscheinlichkeit nach bei seiner Release-Strategie bleiben; demnach dürfte auf dem iPhone 8 iOS 11 laufen.

Eines der neuen iPhones surft derweil bereits im Netz auf dem Tech-Portal MacRumors: Die ungewöhnliche Auflösung von 375 x 812 Pixel sowie iOS 11 als Betriebssystem deuten darauf hin, dass das neue iPhone bereits ausgiebig getestet wird.

Eine verbesserte Dualkamera

[Update vom 4. August 2017] Kann das iPhone 8 Videos in 4K bei 60 Bildern pro Sekunde aufnehmen? Zumindest suggeriert dies die Firmware des HomePod. In dessen Code-Zeilen findet sich darauf ein entsprechender Hinweis.

Fans der Dualkamera im iPhone 7 Plus können sich laut Star-Analyst Ming-Chi Kuo auch im Nachfolge-Gerät auf eine verbesserte Dualkamera freuen. In dieser werde auch die Tele-Linse einen optischen Bildstabilisator erhalten, was sich besonders für die Reichweite des Zooms und die Bildqualität von Vorteil erweisen würde. Während noch immer unklar ist, wie die Modelle genau heißen werden und wie viele Ausführungen es geben wird, berichtete das Blog Macotakara, dass es drei Varianten geben werde, von denen die mittlere mit 5 Zoll eine vertikale Dualkamera haben werde. Wie die Dualkamera aufgebaut sein könnte, stellt Concept Creator auf YouTube in einem Konzeptvideo vor.

Anfang Mai ist ein Konstruktionsplan aufgetaucht, der ebenfalls eine übereinander angeordnete Dualkamera zeigt. Veröffentlicht hat das Bild der Leak-Experte Steve Hemmerstoffer, ohne jedoch genaue Angaben zur Quelle zu machen.

So könnte die vertikale Dualkamera aussehen.

Weiterhin berichtet die Korea Economic Daily von der Entwicklung des Features "3D-Fotografie". Wie genau diese Feature aussehen wird, ist noch unbekannt, allerdings soll Apple mit LG gemeinsam an der Umsetzung arbeiten.

Ob Apple tatsächlich eine 3D-Kamera im nächsten iPhone verbauen wird, erfahren wir erst zur offiziellen Ankündigung. Einige Analysten rechnen allerdings erst im 2018er Modell mit der neuen Kameratechnologie. Von Seiten Patently Apple heißt es hingegen, dass die spezielle 3D-Kamera von LG gefertigte werde und der südkoreanische Hersteller eigens eine Fabrik dafür habe bauen lassen.

Fast Company berichtet, dass Apple zur Verbesserung der AR-Funktion der Kamera einen 3D-Laser in den Sensor einbauen könnte. Dieser verbessere die Tiefenwahrnehmung bei AR-Apps, solle aber auch dem Autofokus für normale Fotos zugutekommen.

Kabellose Ladetechnik

Eine Neuerung, die sich zumindest in der Entwicklung befindet, könnte die Einführung einer kabellosen Ladetechnik sein. So arbeite Apples Partnerunternehmen Foxconn an Modulen, mit denen das kabellose Laden möglich sei. Ob sie im iPhone 8 zum Einsatz kommen werden, ist jedoch noch unsicher. Dass die kabellose Technik kommt, hat im Juni der CEO des Apple-Partners Wistron gegenüber der Presse bestätigt. Ein Unternehmen, das an der Möglichkeit per Funk zu laden forscht, erhielt 2016 Investitionen von zehn Millionen Dollar – von einem Halbleiterhersteller, den Apple zu seinen Hauptkunden zählt. Ob hier der Zufall eine Rolle spielt oder nicht doch ein möglicher Zulieferer Apples für das Unternehmen forscht, ist allerdings nicht gesichert. Mittlerweile wurde zusätzlich bekannt, dass beide Unternehmen zusammenarbeiten – ein Projekt ist zum Beispiel eine Technologie, die kabelloses Aufladen auch über mehrere Meter Entfernung ermöglicht. Ein Einsatz im nächsten iPhone ist somit zumindest nicht völlig ausgeschlossen. JPMorgan-Analyst Harlan Sur vermutet im Februar 2017, dass Apple zwar mit Chip-Entwickler Broadcom an einer kabellosen Ladetechnik arbeite, diese jedoch zugunsten von ausführlichen Testreihen noch nicht im kommenden iPhone einsetzen werde – um ein Debakel wie beim Galaxy Note zu vermeiden. Dass kabelloses Laden kommen wird, scheint festzustehen, doch welche Ladetechnologie eingesetzt wird, noch nicht: Laut Reuters berichtete ein Insider, dass mindestens fünf verschiedene Teams an unterschiedlichen Technologien arbeiten würden – vielleicht findet eine davon den Weg in das neue Top-Gerät. Ein weiteres Indiz, die für kabelloses Laden spricht, ist ein 10W-Netzteil, das angeblich dem nächsten Premium-Phone von Apple beiliegen soll. Sofern Das iPhone 8 tatsächlich kabellos geladen werden kann, wäre es denkbar, dass die Funktion nicht direkt zum Verkaufsstart verfügbar ist. Schon beim iPhone 7 hatte Apple einige Funktionen erst nachträglich per Patch aktiviert.

Ende Juli hatte Weibo zwei Bilder veröffentlicht, die möglicherweise ein Bauteil des iPhone 8 zeigen könnten. Slashleaks vermutet, dass die Komponente kabelloses Laden ermöglichen könnte.

Kommt das iPhone 8 mit gläserner Rückseite? Davon geht zumindest Macotakara aus. Demnach werde Apple wie schon beim iPhone 4 wieder auf ein "Glas-Sandwich-Design" setzen, dessen Rahmen aus einer Spezialvariante des Edelstahls bestehen könnte, der bereits bei der Apple Watch zum Einsatz kommt. Dies würde auch dem kabellosen Laden zugute kommen. Beim ebenfalls für den Herbst vermuteten iPhone 7s und 7s Plus geht Digitimes hingegen davon aus, dass Apple statt Glas Aluminium für das Gehäuse verwenden wird. Zumindest behauptet dies der vermeintliche Zulieferer des Materials.

Mitte Mai war bekannt geworden, dass Apple die Firma Corning, den Hersteller des Gorilla Glass', mit einer großen Summe fördern will. Eventuell findet dabei eine Art Tauschhandel statt, bei dem Corning im Gegenzug das Glas für die Rückseite des iPhone fertigen könnte. Ebenfalls denkbar wäre, dass das Glas nicht beim iPhone, sondern bei einer Augmented-Reality-Brille zum Einsatz kommen könnte. Der bekannte Analyst Ming-Chi Kuo vermutet auch, dass die Nachfolger des iPhone 7, wie das Google Pixelüber eine gläserne Rückseite verfügen werden. Auch eine Äußerung von Lenovos Vizepräsident unterstützt diese These: So verriet er der Mikro-Blogging-Plattform Weibo, dass das nächste iPhone dem ZUK Z2 Pro ähneln solle – diese hat ein Gehäuse aus 3D-Glas. Möglicherweise bekommt das nächste iPhone jedoch einen Rahmen aus Edelstahl, so wie das iPhone 4s: Ein Bericht aus der DigiTimes behauptet der Hersteller lasse die Rahmen nicht mehr wie gewohnt bei Foxconn fertigen, sondern arbeite nun mit dem Unternehmen Jabil zusammen.

Der Akku soll eine wesentlich höhere Kapazität als im vorherigen iPhone aufweisen: War im iPhone 7 noch ein Akku mit 1960 mAh verbaut, so könne laut Ming-Chi Kuo nun ein 2700 mAh großer Akku eingebaut werden. Timothy Arcuri geht sogar so weit von zwei Akkus im iPhone 8 zu sprechen.

Inoffizielle Konzepte einer kabellosen Ladestation kursierten bereits vor dem iPhone 8 – jetzt könnten sie wahr werden.(© 2016 YouTube/Delta)

Weitere Features: Tap-to-Wake, Schnellladetechnik, IP68, USB-C-Netzteil

Für Android-Nutzer nichts Neues, aber in iOS noch nicht möglich, ist das sogenannte "Tap-to-Wake"-Feature, das im iPhone 8 zum Einsatz kommen könnte. Hierbei muss weder der Homebutton noch einer der Power Buttons aktiviert werden, sondern ein doppeltes Tippen auf das Display ermöglicht das Ablesen von Benachrichtigungen.

Statt eines Lightning-Anschlusses könnte das nächste iPhone laut Wall Street Journal mit einem USB-C-Anschluss kommen. Somit würde zusammen mit dem MacBook Pro (2016) ein einheitlicher Standard eingesetzt werden. Der USB-C-Anschluss würde allerdings nicht direkt im Smartphone verbaut, sondern im Ladekabel und Netzteil. USB-C-fähige Netzteile unterstützen schnellere Ladetechnologien, weswegen diese laut MacRumors auch im nächsten iPhone eingesetzt werden könnte. Auch eine Schnellladetechnologie könnte sich in der Entwicklung befinden: So will Forbes im Gespräch mit Apple-Leaker Sonny Dickson erfahren haben, dass ein Tristar 3 Hydra-Chip im Smartphone verbaut werden solle, der wiederum die Unterstützung für das schnellere Aufladen anbietet.

Eine anonyme Quelle soll dem Korea Herald verraten haben, dass das nächste iPhone, wie auch das neue Samsung Galaxy S8, eine IP68-Zertifizierung bekommen werde, also wassergeschützt sein soll. Die Apple Watch Series 2 kann eindringendes Wasser aktiv per Schall aus den Öffnungen der Lautsprecher herausdrücken. Offenbar plant Apple nun diese Technologie auch für das nächste iPhone verwenden zu wollen.

Zudem könnte das nächste Smartphone eine Mischung aus Gesichtserkennung und Fingerabdruck zum Einsatz kommen, wobei in Zukunft ganz auf die Touch ID verzichtet werden könnte, so Star-Analyst Ming-Chi Kuo in einem Bericht im Januar 2017. Auch der Analyst Andy Hargreaves von Pacific Crest Securities fürchtet, dass Apple aufgrund von Produktionsproblemen auf die Touch ID verzichten oder aber die Auslieferung des Smartphones verschieben könnte. Apple scheint beim iPhone 8 zudem möglicherweise auf 3D-Gesichtserkennung zu setzen, die das Konterfei des Nutzers tiefenräumlich wahrnimmt. Auch im Liegen vom Tisch aus könnte das Smartphone dann das Gesicht seines Nutzers erkennen. Dafür wolle das Unternehmen eventuell sogar gänzlich auf Touch ID verzichten.

[Update vom 11. August 2017] Aus anonymer Quelle will The Investor erfahren haben, dass das finale Design der Rückseite noch nicht feststehe, weil Apple selbst noch nicht wisse, wo Touch ID verbaut wird.

Die in den USA zuständige Behörde für Patentanträge hat auf ihrer Website ein Dokument veröffentlicht, aus dem hervorgeht, dass Apple bereits vor drei Jahren einen Antrag zur Gesichtserkennung eingereicht hat. Konkret beschreibt das Dokument, wie das Gesicht des Nutzers von der Kamera und mehreren Sensoren zum Entsperren des Smartphones gescannt wird.

Wie bereits vom iPad Pro bekannt, könnte auch das nächste iPhone einen Smart Connector verbaut haben. Zum einen solle dieser ein kabelloses Aufladen des Telefons erlauben. Darüber hinaus könne man über den Anschluss Zubehör aus den Bereichen "Virtual Reality" und "Augmented Reality" an das Smartphone anschließen.

Apple hält an der Entscheidung zum Verzicht eines Kopfhörereingangs fest. Dies behauptet zumindest Barclays-Analyst Blayne Curtis. Er mutmaßt, dass auch das iPhone 8, und möglicherweise die 7s-Modelle, lediglich über einen Lightning-Anschluss verfügen werden. Dementsprechend werde Apple wie schon beim iPhone 7 wieder einen 3,5-mm-Klinkenadapter beilegen, um den fehlenden Anschluss zu kompensieren.

JPMorgan vermutet sogar, dass Apple sich dazu entschließen könnte, das nächste iPhone zusammen mit den kabellosen AirPods auszuliefern.

Preis und Verfügbarkeit

Zu welchem Preis Apple das iPhone 8auf den Markt bringt, steht noch in den Sternen. Es ist aber davon auszugehen, dass Apple auch dieses Smartphone im High-End-Bereich ansiedelt. Die zu erwartende Inflation einberechnet, dürfte das Gerät zum Release in Deutschland über 700 Euro kosten. Das Digital-Business-Magazin FastCompany vermutet sogar, dass das Jubiläumsmodell ("iPhone X") über 1000 Dollar kosten werde – das würde einen Preis von knapp 1300 Euro entsprechen. Dem widerspricht der UBS-Analyst Steven Milunovich. Er geht eher von einem Einführungspreis von knapp 870 Dollar für die 64-GB-Variante aus. Ein Bericht in der Digitimes vom Mai 2017 veranschlagt weitaus höhere Preise für das kommende iPhone, da die Kosten für die verbauten 3D Touch-Module in Kombination mit OLED wesentlich höher seien als noch in den LCD-Displays – 1000 Dollar oder mehr wären demnach realistisch.

Einen Erscheinungstermin hat das iPhone 8 bislang nicht. Rückblickend auf die Veröffentlichungen der früheren Modelle ist der Herbst 2017 aber wahrscheinlich. Allerdings gebe es laut DigiTimes Probleme bei der Herstellung einiger Komponenten. So solle unter anderem das möglicherweise verbaute gekrümmte OLED-Display die Produktion ins Stocken bringen. Dies könnte wieder Auswirkungen auf den Termin und ihn eventuell gar verschieben. Analyst Brian White sieht das lukrative Weihnachtsgeschäft aber nicht gefährdet. In eine ähnliche Kerbe schlägt Apple-Analyst Ming-Chi Kuo, der ebenfalls eine Verzögerung voraussagt. Seines Erachtens nach sei die Produktion des OLED-Panels, des im 10-nm-Verfahren hergestellten A11-Chipsatz' sowie eine neue 3D-Touch-Technologie Schuld an einer möglichen späteren Auslieferung. Wie DigiTimes Mitte Mai berichtete, soll die Produktion des A11-Chipsatzes inzwischen aber begonnen haben.

Interessant ist auch die Frage, ob Apple beim iPhone 8 ebenso verfährt wie beim iPhone 6s – und das Smartphone in vielen Märkten der Welt gleichzeitig verfügbar macht. Zuvor hatte Apple seine iPhones in der Regel Schritt für Schritt auf wichtigen Märkten veröffentlicht. Man scheint sich zumindest auf ein Rekordjahr vorzubereiten, da die Produktion laut "BlueFin Research Partners" bereits Anfang Juni, anstatt wie sonst Ende Juni, beginnen soll.

Überblick über Entwicklung des Designs

Verschiedene Konzept-Designer visualisieren die möglichen Prototypen basierend auf dem jeweils aktuellen Stand der Vermutungen. Die unterschiedlichen schematischen Zeichnungen und Videos im Überblick:

Alle Spezifikationen
Display OLED
ProzessorApple A12
BetriebssystemiOS 12
Erweiterbarer Speichernein
ProdukttypSmartphone
4G/LTEja
DatentransferLightning, Bluetooth, WLAN, GPS, NFC, GPRS/EDGE, UMTS, LTE
Kerne / Taktfrequenz /
Dual-Simnein
Stylusnein
Fingerabdruckscannerja
StatusGerücht
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