Huawei Mate S: Test, Preise und Fotos

Verfügbar seit Sep 2015

Testergebnis
8.7
Huawei Mate S
Top
  • sehr gute Verarbeitung
  • schneller Fingerprintsensor mit weiteren Features
  • Apps lassen sich mittels gemalter Buchstaben starten
  • gelungene Verbindung von Hard- und Software
  • schickes Design
Flop
  • Force-Touch-Modell erst im Laufe des Jahres verfügbar
  • Akku kein Dauerläufer

Das am 2. September 2015 vorgestellte Huawei Mate S präsentiert sich als Smartphone der gehobenen Mittelklasse, welches mit pfiffigen Funktionen punktet. Dabei hat der Hersteller Huawei nicht nur Wert auf das Äußere gelegt: Das Mate S will vor allem durch gutes Zusammenspiel von Hard- und Software überzeugen und bietet ordentliche Ausstattung und einige Funktionen, die zum Release nicht einmal die aktuellen Smartphone-Flaggschiffe bieten. Hierzu zählt etwa Force Touch, das allerdings nur von der teuersten Variante des Mate S unterstützt wird.

Wertiges Design, ordentliche Ausstattung

Mit seiner Gehäuse-Komposition aus Gorilla Glass und Metall im schlanken Design wirkt das Huawei Mate S edel und wertig, aber nicht protzig. In einigen Details wirkt das Smartphone auch eleganter als manches Konkurrenzmodell. So versteht es Huawei zum Beispiel, die Antenne des Mate S wesentlich besser in das Design einzufügen als Apple bei seinem iPhone 6, dessen Rückseite der des Huawei-Smartphones durchaus ähnelt.

Auch bei der Hardware muss der Smartphone-Nutzer auf wenig verzichten: Das 5,5-Zoll-Display zeigt in Full-HD (1920 x 1080 Pixel) an. Die Hauptkamera knipst Bilder mit ordentlichen 13 MP und auch der verwendete Prozessor Kirin 935 dürfte mit seinen acht Kernen genügend Leistung bieten. Ihm stehen 3 GB RAM und mindestens 32 GB interner Speicher zur Seite. Wem das nicht ausreicht, der kann diesen noch mit einer microSD-Karte erweitern oder direkt ein Modell mit mehr internem Speicher kaufen. Der Akku bietet immerhin 2700 mAh, was den Nutzer mit einer Ladung zumindest über den Tag bringen sollte. Als Betriebssystem kommt zum Release Android 5.1 Lollipop zum Einsatz.

Pfiffige Software-Features

Der auf der Rückseite des Mate S verbaute Fingerabdrucksensor taugt nicht nur zum Entsperren, sonder lässt sich auch als eine Art Mini-Trackpad gebrauchen. So lassen sich mit einem Tipp beispielsweise Fotos knipsen oder per Fingerwisch-Geste Inhalte durchblättern. Eine weitere pfiffige Funktion ist die eingebaute Bedienhilfe KnuckleSense, die Huawei in diesem Smartphone schon in der zweiten Ausgabe beilegt. Das bedeutet, dass beispielsweise nicht nur durch Klopfen Screenshots erstellt werden können, sondern dass mit dem Faustknöchel auf dem Display gezeichnete Buchstaben eine App starten können. Ein gezeichnetes "W" öffnet in der Grundeinstellung die Wetter-App. Natürlich lassen sich Buchstaben beliebigen Apps zuordnen.

Schon vor der Vorstellung des iPhone 6s präsentierte Huawei mit dem Mate S ein Smartphone mit Force Touch-Technologie: Dank dieses Features reagiert es auf unterschiedlich starken Druck auf das Display und führt so Funktionen aus wie den Zoom in der Kamera-App. Wie eingangs erwähnt ist das Feature allerdings der teuersten Variante mit 128 GB Speicher vorbehalten – die günstigeren Modelle müssen ohne Force Touch auskommen. Apropos Preis: Das Huawei Mate S kostet in der günstigsten Variante mit 32 GB Speicher 649 Euro, wogegen für 64 GB 699 Euro fällig werden. Der Preis für die 128-GB-Variante mit Force Touch beträgt 799 Euro.

Alle Spezifikationen
Größe149,8 x 75,3 x 7,2 mm
Gewicht156 g
Display5,5 Zoll AMOLED
Kamera-Auflösung13 Megapixel
ProzessorKirin 935
Speicherkapazität32 / 64 / 128GB
BetriebssystemAndroid 5.1 mit EMUI 3.1
Erweiterbarer Speicherja
Front-Kamera-Auflösung8 Megapixel
ProdukttypSmartphone
Arbeitsspeicher3GB
4G/LTEja
DatentransferMicro-USB, Bluetooth, WLAN, GPS, GPRS/EDGE, UMTS, LTE
Kerne / Taktfrequenz8 / 2.2 / 1.5GHz
Akkuleistung2700 mAH
Dual-Simnein
Stylusnein
Fingerabdruckscannerja
Preis bei Markteinführungab 649 €
StatusErhältlich
MartkeinführungSep 2015
Preise ohne Vertragsbindung

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