Adata i-Memory UE710 im Test: Der USB-Stick für das iPhone

Peinlich !19
Adata i-Memory UE710: Mehr Speicherplatz für das iPhone
Adata i-Memory UE710: Mehr Speicherplatz für das iPhone(© 2016 CURVED)

16 Gigabyte interner Speicher sind nicht viel - vor allem nicht, wenn man mit seinem iPhone viele Fotos und Videos aufnimmt. Intern lässt sich der Speicher nicht erweitern. Aber extern: zum Beispiel mit dem i-Memory UE710 von Adata. Wir haben den Lightning-USB-Stick getestet.

Im i-Memory UE710 stecken zwei Anschlüsse - Lightning und USB - die sich abwechselnd mithilfe eines Schiebereglers heraus schieben lassen. Dieser erweist sich als nicht besonders leichtgängig. Eine Sperre soll verhindern, dass ein Anschluss ungewollt wieder verschwindet. Allerdings muss man etwas Herumprobieren, bis man merkt, dass man den Regler in das Gehäuse drücken muss, um die Sperre zu umgehen.

Ohne App nix los

Da es unter iOS keinen Dateimanager gibt, könnt Ihr die Inhalte vom i-Memory UE710 nur mit der i-Memory-App von Adata sehen und bearbeiten. Sie enthält einen Dateimanager und erkennt zusätzlich Fotos, Videos, Musikstücke sowie Dokumente und sortiert sie in eigene Bereiche – gleiches gilt für den Speicherplatz auf dem iPhone oder iPad. Ihr könnt hier mit wenigen Klicks Dateien vom Stick auf das Smartphone – und umgekehrt – kopieren. Praktisch: Musik und Videos spielt die App direkt vom Stick ab.

Darüber hinaus könnt Ihr eine Sicherung Eurer Kontakte auf dem Speicherstick ablegen, wenn Ihr kein Online-Backup von diesen machen wollt oder Euch das nicht ausreicht. Insgesamt ist die App funktional und sieht auch ansprechend aus, aber die Konkurrenz von Sandisk, Leef oder Photofast bietet vor allem im Backup-Bereich oft einen größeren Funktionsumfang. Am Computer verhält sich der UE710 wie jeder andere USB-Stick und wird automatisch als externes Laufwerk erkannt und angezeigt.

Optisch erinnert der iMemory UE710 an einen etwas klobigen USB-Stick. Das ist auch sein großes Manko. Denn farblich passt er sich mit einer weißen oder schwarzen Oberseite und einem ansonsten silbernen oder goldenem Gehäuse zwar gut dem iPhone an, aber qualitativ kann das Kunststoffgehäuse nicht mit dem Aluminium-Gehäuse von Apples Smartphone mithalten. In der Hand wirkt der Stick zu leicht und klingt hohl. So als hätte er auch kompakter und vor allem dünner sein können, denn er ist dicker als das iPhone und deswegen liegen beide nicht plan auf dem Tisch auf.

Fazit: Praktisch, aber nicht Apple-like

Der i-Memory UE710 von Adata ist eine praktische Speichererweiterung für iPhones und iPads, der sich auch ohne Probleme direkt an einen Computer anschließen lässt. Allerdings ist er nicht so hochwertig verarbeitet wie die Konkurrenz von SanDisk und Leef und bietet in der App weniger Funktionen als Photofast.

Für 60 Euro könnt Ihr Euer iPhone mit 32 Gigabyte zusätzlichen Speicherplatz versehen. Wollt Ihr die Kapazität Eures iPhone mit 64 GB verdoppeln zahlt Ihr 80 Euro – was günstiger ist als die 100 Euro Aufschlag, die Apple berechnet. Sollen es 128 Gigabyte mehr sein, müsst Ihr 170 Euro für den i-Memory UE710 einplanen – was nicht mehr günstig ist.


Weitere Artikel zum Thema
Nokia 3310 im Test: der neue "Knochen" im Hands-on [mit Video]
Marco Engelien3
Supergeil !46Das Nokia 3310 ist zurück.
Ist das Highlight des MWC gar kein smartes Gerät? HMD Global bringt den Klassiker Nokia 3310 zurück. Ob sich etwas verändert hat, verrät das Hands-on.
Huawei P10 im Test: das Insta­gram-Smart­phone im Hands-on [mit Video]
Felix Disselhoff11
Her damit !29Das Huawei P10 in Graphite Black
Schickes Design, Top-Kamera und schnelle Hardware: Warum das Huawei P10 der Star des Mobile World Congress in Barcelona ist.
LG G6 im Test: das Hands-on [mit Video]
Jan Johannsen2
LG G6 mit 5,7 Zoll großem Display.
Das LG G6 hat als erstes Smartphone ein 18:9-Display erhalten. Wofür das gut ist nur noch mehr schauen wir uns im Hands-on des neuen Flaggschiffs an.