Anki Overdrive Supertrucks im Test: Die LKWs sind los [mit Video]

Freewheel und X52 heißen die neuen Supertrucks auf der Rennstrecke von Anki Overdrive. Aber bringen die neuen Gefährte auch mehr Spaß? Für den Test sind wir sie Probe gefahren.

Auf Dauer helfen auch Freunde und ein Turniermodus sowie frei konfigurierbare Strecken nicht weiter: Auch ein Spiel wie Anki Overdrive wird mit der Zeit langweiliger. Mit den Supertrucks gibt es nicht nur neue Fahrzeuge, sondern auch neue Spielmodi.

Was können die Supertrucks

Wie es sich für LKWs gehört, beschleunigen auch die Supertrucks von Anki Overdrive nicht so schnell wie die Supercars. Am Ende erreichen sie aber die gleiche Höchstgeschwindigkeit. Damit sie aber nicht vom Start weg nur hinterherfahren, haben sie einen Rage-Modus bekommen. Wenn Ihr das Gaspedal drückt, lädt sich ein Balken auf. Sobald dieser voll ist, könnt Ihr ihn aktivieren. Dieser lässt den X52 und den Freewheel nicht nur für 15 Sekunden noch schneller über die Strecke brettern, sondern auch alle Rennautos von der Strecke schubsen, die ihm zu nahe kommen.

Zu den Supertrucks gehören natürlich auch eigene neue Waffen und Gadgets, mit denen Ihr sie in der Werkstatt ausrüsten könnt, um Euch Vorteile im Rennen zu verschaffen. Mit Takeover erhält Anki Overdrive zudem einen neuen Spielmodus, der mich an "Mad Max" erinnert: Bis zu drei Spieler steigen in ihre Supercars und die KI übernimmt zum Start den Supertruck. Wer es nun schafft, mit seinen Waffen die Verteidigung des LKWs auszuschalten, kann im Führerhaus Platz nehmen und hoffen, dort bis zum Rage-Modus sitzen zu bleiben. Ziel der Spielvariante ist es, mit dem Supertruck eine vorher festgelegte Zahl an Supercars auszuschalten – nicht nur im Rage-Modus.

Wie spielen sich die Supertrucks?

Lastwagen mit Anhänger und schnittige Sportautos auf einer Rennstrecke? Kann das funktionieren? Und ob. Die Lastwagen passen sich gut ins Renngeschehen mit den Supercars ein. Die Kräfteverhältnisse wirken trotz unterschiedlicher Fahrzeuggrößen gut ausbalanciert. Durch die langsamere Beschleunigung und den Rage-Modus fährt ,am die Supertrucks anders als die Rennwagen, hat aber die gleichen Chancen, ein Rennen zu gewinnen.

Nicht direkt mit den Supertrucks in Verbindung, sondern einem Software-, bzw. Firmware-Update geschuldet ist eine weitere deutliche Verbesserung von Anki Overdrive: Die Supercars versuchen selbstständig, auf die Strecke zurückzukehren, falls sie sie verlassen haben. Das klappt ziemlich gut, solange die Strecke auf ebenem Boden ohne Hindernisse steht – und die Autos nicht auf dem Dach oder Seite liegen.

Fazit: eine sinnvolle Ergänzung

Ich mag die Supertrucks. Sie kommen zwar etwas langsamer vom Start weg, sind aber später die Bad-Ass-Fahrzeuge auf der Strecke. Ohne dabei übermächtig oder zu langsam zu sein. Sie verschaffen Anki Overdrive nicht nur einen neuen Fahrzeugtyp und einen neuen Rennmodus, sondern machen das gesamte Rennspiel wieder interessanter.

Die Supertrucks für Anki Overdrive sind ab sofort auch in Deutschland erhältlich und kosten einzeln 69,99 Euro.


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