Asus PadFones im Test: Schnabeltiere der Android-Welt

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Asus Padfones
Asus Padfones(© 2014 CURVED)

Der taiwanesische Hersteller Asus ist seit der Transfomer-Serie bekannt für seine wandlungsfähigen Android-Tablets. Seit 2012 gibt es von ASUS auch das PadFone, das sich vom Smartphone in ein Tablet verwandeln kann. Und weil vermeintliche "Mini"-Modelle so groß in Mode sind, haben wir für Euch das Padfone Mini getestet.

Bevor wir zu den Padfones kommen, noch ein kleiner Rückblick auf das Jahr 2011. In diesem Jahr legte Asus den Grundstein für die heutigen PadFones. Das erste Transformer Pad erblickte das Licht der Welt. Das Transformer verwandelt sich zwar nicht von einem Auto in einen außerirdischen Roboter, aber es verwandelte sich von einem Tablet sehr schnell und einfach in ein Netbook mit Android als Betriebsystem. Kein Konkurrent hatte bis zu diesem Zeitpunkt ein dermaßen wandlungsfähiges 2-in-1-Gerät in Serie produziert und auf den Markt gebracht. Aktuell ist mit dem Transformer Pad TF701T die Leistungsspitze erreicht.

Auf das Transformer Pad folgt das PadFone

Die erste Generation des PadFones erblickte 2012 das Licht der Welt. Das Prinzip ist simpel: Das Smartphone stellt die komplette Intelligenz und den Speicher, das mitgelieferte Display Dock ist ein dummes Device. Es besteht nur aus einem Display, einem Akku und dem Dock, in das das Smartphone eingeschoben wird. Vorteil für den Nutzer eines PadFones: all die Dateien, Apps, Fotos und Musik müssen nicht auf zwei Geräten gespeichert werden.

Optional ist es auch noch möglich, aus dem 10 Zoll großen PadFone ein NetbookFone zu machen. Dazu müsste man nur das PadFone Station Dock erwerben. Diese Tastatur erweitert das PadFone nicht nur um eine QWERTZ-Tastatur, sondern macht dank zusätzlichem Akku das Gerät zu einem wahren Dauerläufer. Die zwei in der Tastatur integrierten USB-Anschlüsse und der SD-Karten-Slot geben Euch noch die Möglichkeit, weitere Speichermedien und externe Eingabegeräte anzuschließen.

Liebling, Asus hat das PadFone geschrumpft!

Das neueste Mitglied in der PadFone Familie ist das PadFone mini. Asus schrumpfte bei diesem Modell das Smartphone von 5 Zoll auf 4,3 Zoll und das  Tablet-Dock von 10,1 Zoll auf nun mehr 7 Zoll. Dabei wurde auch die Hardware zugunsten eines geringeren Preises reduziert. Statt eines 2,2 GHz Quad-Core-Prozessors kommt im Mini ein 1,4 GHz Vierkern-Prozessor zum Einsatz. Die Leistung war im Test aber vollkommen ausreichend.

Das Mini bringt allerdings in der aktuellen Konfiguration noch einige Nachteile mit sich. Zum einen verfügt der Siebenzöller über keine Frontkamera wie der große Bruder, zum anderen könnt Ihr im angedockten Zustand auch nicht wirklich telefonieren. Denn dann verdeckt das Smartphone das Mikro des Smartphones. So funktioniert es nur mit einem Headset. Schade eigentlich bei einem ansonsten immer noch kompakten Gerät.

Fazit: Da geht noch was!

Die PadFone-Reihe von Asus begeistert weiterhin. Die Wandlungsfähigkeit erspart Euch das Speichern häufig genutzter Daten und Apps auf zwei Geräten. Als Bonus bekommt Ihr mit dem Display-Dock einen Zusatzakku an die Hand. Abzüge gibt es für die niedrigere Kameraauflösung im Tabletmodus und die maue Freisprecheinrichtung. Dünn ist das Gerät mit angedocktem Smartphone auch nicht wirklich. Kurzum: Das Padfone Mini ist ein spannendes Gerät mit kleinen Makeln. Noch ein, zwei Modellreihen weiter und Asus liefert den perfekten Mobil-Hybriden.


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