Asus Zenfone 3 Deluxe im Test: das Hands-on [mit Video]

Asus lässt sich viel Zeit: Das ZenFone 3 Deluxe und das ZenFone 3 hat der Hersteller schon auf der Computex Ende Mai vorgestellt. Drei Monate später konnten wir die Smartphones bei der IFA in die Hand nehmen und sind beeindruckt, müssen uns aber noch weiter geduldig warten. Das Hands-on.

Mit dem ZenFone 3 Deluxe und dem ZenFone 3 haben wir einen genaueren Blick auf das Flaggschiff und das Standard-Modell von Asus werfen können.

Edelmetall ohne Streifen für das Topmodell

Das Asus ZenFone 3 Deluxe steckt in einem schicken Metallgehäuse und kommt ohne erkennbare Antennenstreifen aus. Es ist leicht und liegt gut in der Hand. Mit einem 5,7 Zoll großen AMOLED-Display mit Full-HD-Auflösung könnte es aber vielen Leuten zu groß sein. Sein Touchscreen ist damit genauso groß wie der des Samsung Galaxy Note 7, doch ein Gegenstück zum S Pen legt Asus seinem Phablet nicht bei.

Das ZenFone 3 Deluxe ist aber nicht nur optisch ansprechend, sondern lockt mit jeder Menge Top-Hardware: Der Snapdragon 821 ist Qualcomms neuester Chipsatz, sechs Gigabyte Arbeitsspeicher findet man bisher auch noch nicht in vielen Smartphones. Beim internen Speicher könnt Ihr zwischen 64, 128 und 256 Gigabyte wählen – wenn Asus alle Varianten in Deutschland auf den Markt bringt.

Die Rückkamera löst mit 23 Megapixeln aus und kann auf einen Laser-Autofokus zurückgreifen. Die Frontkamera liefert Selfies mit acht Megapixeln. Den 3000-mAh-Akku sollt Ihr dank Quick Charge über den USB-C-Anschluss in 39 Minuten um 60 Prozent aufladen können.

Doppeltes Glas für das Standard-Modell

Beim Asus ZenFone 3 ist alles etwas kleiner. Im Gehäuse mit Gorilla Glass auf Vorder- und Rückseite, die von einem Metallrahmen zusammengehalten werden, steckt mit dem Snapdragon 625 zum Beispiel nur ein solider Mittelklasse- und kein Top-Chipsatz, der aber trotzdem meistens völlig ausreicht. Beim Arbeitsspeicher gibt es zwei Varianten mit drei oder vier Gigabyte. Der interne Speicher ist entweder 32 oder 64 Gigabyte groß.

Das Display ist mit 5,5 Zoll etwas kleiner, bietet ebenfalls eine Full-HD-Auflösung und setzt auf IPS-Technologie. Die Kamera verfügt ebenfalls über einen Laser-Autofokus, liefert aber nur Bilder mit einer Auflösung von 13 Megapixeln. Die Selfies sind dafür aber ebenfalls acht Megapixel groß.

Einen 3000-mAh-Akku mit QuickCharge und einen Fingerabdrucksensor bietet das ZenFone 3 ebenfalls. Auch beim USB-C-Anschluss und Android 6.0 Marshmallow mit ZenUI sind sich beide Smartphones einig.

Preis und Verfügbarkeit

Falls Ihr jetzt richtig Lust auf das Smartphone bekommen hat, dann müssen wir Euch ein bisschen enttäuschen. Denn Asus konnte uns auf der IFA noch nicht sagen, wann und in welchen Ausführungen das ZenFone 3 und das ZenFone 3 in Deutschland erscheinen. Preise nannte der Hersteller ebenfalls nicht. Nur vage wurde das vierte Quartal 2016 anvisiert. Das wäre ein halbes Jahr nach der ersten Vorstellung auf der Computex. Asus riskiert damit erneut, dass seine eigentlich vielversprechenden Smartphones beim Verkaufsstart überholt sind.


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