Asus ZenFone 3 Zoom im Test: das Hands-on [mit Video]

Voll im Trend: Neben Honor und ZTE hat auch Asus auf der CES ein Smartphone mit Dual-Kamera vorgestellt. Wir haben das ZenFone 3 Zoom ausprobiert.

Mit der zweiten knipst man besser. Diese Meinung vertreten im Moment viele Smartphone-Hersteller. Allen voran Huawei. Die Chinesen und deren Tochtermarke Honor haben gleich mehrere Geräte mit Doppelknipse im Angebot. Jetzt zieht Asus nach. Auf der CES 2017 stellte das Unternehmen das ZenFone 3 Zoom mit zwei 12-Megapixel-Linsen vor. Anders als etwa beim Huawei Mate 9 liegt das Hauptaugenmerk nicht darauf, bei Fotos nachträglich Fokus und die Blendeneinstellungen zu ändern.

Das funktioniert zwar auch, das wichtigere Merkmal des ZenFone 3 Zoom ist aber der 2,3-fach3 optische Zoom. In der Kamera-App findet Ihr einen Button, mit dem Ihr direkt zur maximalen (optischen) Zoomstufe wechseln könnt. Am Messestand funktionierte das sehr gut und die Bilder sahen auf dem Smartphone-Display auch ganz gut aus. Ob sie den guten Eindruck am großen Monitor bestätigen können, klärt später der ausführliche Test. Neben dem optischen bietet die Kamera auch einen zwölffach digitalen Zoom. Reizt Ihr den aus, wird es aber pixelig.

Die Hauptattraktion des Asus ZenFone 3 Zoom ist die Dual-Kamera.(© 2017 CURVED)

Mittelklassetechnik und Monster-Akku

Verpackt ist die Kamera-Technik in einem schicken Gehäuse aus Metall, das sich richtig gut anfühlt, optisch aber ein wenig an das iPhone 7 Plus erinnert. Anders als beim Apple-Smartphone liegt der Fingerabdrucksensor beim Asus-Smartphone auf der Rückseite. Vorne befindet sich ein 5,5 Zoll große AMOLED-Display, das mit 1920 x 1080 Pixel auflöst. Damit eignet sich das ZenFone 3 Zoom zwar nicht für VR-Inhalte, am Messestand waren aber mit bloßem Auge keine Pixel zu erkennen.

Im Inneren kommen ein Snapdragon 625 und maximal vier Gigabyte Arbeitsspeicher zum Einsatz. Eine Top-of-the-Line-Ausstattung ist das nicht, sollte aber für die meisten Zwecke ausreichen. Allerdings richtet sich Asus mit dem Smartphone aber ja auch explizit an Fotografen und nicht an Gamer. Auf der CES ließ sich das Smartphone mit der Ausstattung einwandfrei bedienen. Für Fotos gibt es maximal 128 Gigabyte Speicher. Sollte das nicht genügen könnt Ihr per microSD-Karte (theoretisch) noch bis zu 2 Terabyte nachrüsten.

Für großen Augen auf dem Datenblatt sorgt der Akku. Der bietet 5.000 mAh. Das sollte für ausgiebige Foto-Sessions locker ausreichen. Auf den Markt kommen soll das ZenFone 3 Zoom erstmal nur mit Android 6.0.1 Marshmallow, ein Update auf Android 7.0 Nougat soll aber folgen.

Vorläufiges Fazit: bitte lächeln

Das Asus ZenFone 3 Zoom ist gut verarbeitet und lockt mit einer Kamera, die zumindest im ersten Eindruck einen echten Mehrwert bietet. Dazu kommt ein großer Akku, der Euch ohne Probleme über den Tag tragen sollte. Ob das Asus ZenFone 3 Zoom den guten ersten Eindruck bestätigen kann, wird der ausführliche Test zeigen.


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