Asus Zenfone 5 im Test: Androide mit iPhone-Notch im Hands-on [mit Video]

Wer das Design vom iPhone X mag, aber ein Android-Smartphone haben will, kann sich über das Zenfone 5 von Asus freuen. Das hat neben dem großen Display eine Dualkamera und ist auch sonst nicht schlecht ausgestattet. Wir haben uns die MWC-Neuheit mit Notch im Display angeschaut.

Das Asus Zenfone 5 ist schlicht und elegant gestaltet. Die Rückseite besteht aus Glas und spiegelt entsprechend stark. Das ist aber nicht unbedingt ein Manko, sondern ein bewusst gewähltes Design-Element. Unabhängig von der Optik liegt das Smartphone angenehm in der Hand und man erreicht alle Tasten und Bedienelemente, wie den Fingerabdrucksensor auf der Rückseite, ohne Probleme.

Großes Display, Dualkamera und Künstliche Intelligenz

Das Display des Zenfone 5 ist 6,2 Zoll groß und nimmt nach Angaben von Asus 90 Prozent der Vorderseite ein. Ungewöhnlich ist das Seitenformat von 19:9. Das sorgt bei der Notch aber dafür, dass man Filme und Serien in 18:9 sehen kann, ohne dass die Notch stört. Die Full-HD-Plus-Auflösung von 2246 x 1080 Pixeln ist für einen Touchscreen dieser Größe nicht das Maximum, reicht aber für ein detailreiches Bild aus.

Bei der Dualkamera des Zenfone 5 verzichtet Asus auf einen Zoom und Bokeh-Effekt und setzt ähnlich wie LG beim V30 und G6 auf eine zweite Weitwinkelkamera, die in diesem Fall einen Blickwinkel von 120 Grad aufnimmt. Die Auflösungen der zwei Kameras liegen bei zwölf und acht Megapixeln. Die Frontkamera liefert ebenfalls Selfies mit acht Megapixeln. Im ersten Eindruck wirkten die Fotos des Zenfone 5 ordentlich, erfordern aber noch eine genauere Betrachtung im ausführlichen Test.

Darüber hinaus will Asus beim Zenfone 5 mit Künstlicher Intelligenz punkten. Sie steht euch an drei Stellen zur Seite: In der Kamera versucht sie Motive zu erkennen und die Belichtungseinstellungen entsprechend anzupassen. Aktiviert man den AI Boost, versucht die KI die Leistung zu optimieren, also, wenn nötig, viel Rechenkraft zu liefern und ansonsten durch eine geringe Beanspruchung der Hardware den Akku zu schonen. Das dritte Feld für die KI ist die "User Experience" und soll den Nutzern die Bedienung erleichtern. Wie gut die Künstliche Intelligenz wirklich ist, muss der ausführliche Test zeigen.

Bei der Hardware ist das Asus Zenfone 5 gut aufgestellt, gehört aber noch nicht zu den Top-Modellen. In ihm stecken der Mittelklasse-Chipsatz Snapdragon 636, vier Gigabyte Arbeitsspeicher und 64 Gigabyte interner Speicher, die man mit einer microSD-Karte erweitern kann. Den 3300-mAh-Akku lädt man über einen USB-C-Anschluss auf.

Asus Zenfone 5Z: Der Power-Zwilling

Optisch, bei der Kamera und bei der Software - inklusive der Künstlichen Intelligenz – ist das Zenfone 5Z mit dem Zenfone 5 identisch. Unterschiede bestehen bei der Hardware und beim Preis. So steckt im Zenfone 5Z mit dem Snapdragon 845 der aktuelle Top-Chipsatz von Qualcomm sowie acht Gigabyte Arbeitsspeicher und 128 Gigabyte Arbeitsspeicher. Damit liegt das 5Z in diesem Punkt auf einem Niveau mit den anderen Top-Smartphones von 2018. Das Zenfone 5 konkurriert dagegen eher mit Mittelklasse-Modellen. Dieser Unterschied macht sich auch im Preis bemerkbar, wobei Asus entgegen dem Trend günstiger wird.

Preis und Verfügbarkeit

Das Asus Zenfone 5 soll im Juni 2018 in Deutschland in den Handel kommen. Preislich ist es mit 399 Euro durchaus attraktiv. Das Zenfone 5 Z soll im Juli folgen und 599 Euro kosten. Im Vergleich zu ähnlich ausgestatteten Top-Smartphones ein günstiger Preis.

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