Asus Zenfone Max Pro (M2) im Test: Das Akkumonster im MWC-Hands-on

Asus Zenfone Max Pro: Großes Display und großer Akku.
Asus Zenfone Max Pro: Großes Display und großer Akku.(© 2019 CURVED)

Ein großes Display und ein großer Akku sind die Erkennungszeichen des Zenfone Max Pro (M2). Wir haben beim MWC einen ersten Blick auf das Mittelklasse-Smartphone geworfen.

Eine lange Akkulaufzeit ist wichtig, aber trotzdem will man ein gutes und schickes Smartphone in der Hand halten. Die Neuauflage des Zenfone Max Pro ist auf einem guten Weg dahin.

Leichtgewicht mit großem Akku

Trotz seines großes Akkus ist das Zenfone Max Pro weder besonders dick noch fühlt es sich schwer an. Im Gegenteil: In der Hand ist es ein Leichtgewicht. Trotzdem soll der 5000-mAh-Akku ausreichen, um zehn Stunden ohne Pause mit dem Smartphone spielen zu können. Dafür fehlte beim Hands-on leider die Zeit.

Die verbaute Hardware steht aber selbst anspruchsvolleren Spielen nicht im Wege. Mit dem Snapdragon 660 und sechs Gigabyte ist das Zenfone Max Pro gut ausgestattet und sollte nicht nur im Alltag eine gute Figur abliefern.

Das Smartphone ist auf jeden Fall schön anzusehen. Sein 6,3 Zoll großes Display hat eine Full-HD+-Auflösung. Das reicht für detailreiche Ansichten und auch farblich war der erste Eindruck sehr positiv. Das Display nimmt zudem 90 Prozent der Vorderseite des Zenfone Max Pro ein. Um die "Notch" genannte Aussparung für die Frontkamera kommt aber auch Asus nicht herum.

Auf der Rückseite erwartet euch ein glänzendes Gehäuse aus Metall, das ordentlich verarbeitet ist, hochwertig wirkt und optisch einiges her macht. Die Dualkamera auf der Rückseite liefert Aufnahmen mit einer Auflösung von 12 Megapixel, die im ersten kurzen Test ordentlich aussahen. Die zweite Kamera mit fünf Megapixeln liefert Informationen für Bokeh-Aufnahmen.

Ab Werk erwartet euch Android 8.1 Oreo auf dem Zenfone Max Pro. Das Update auf Android Pie soll sich nach Auskunft von Asus aber bereits im Beta-Test befinden. Positiv: Asus verzichtet auf die meisten seiner eigenen Apps, wodurch man fast Stock-Android vor sich hat. Das macht Hoffnung auf schnellere Updates in der Zukunft.

Der interne Speicher des Zenfone Max Pro ist 64 Gigabyte groß und lässt sich bei Bedarf mit einer microSD-Karte erweitern. Und: Selbst wenn ihr das macht, passen immer noch zwei SIM-Karten in das Smartphone.

Ohne Pro wird es nicht kleiner, aber teilweise weniger

Mit dem Zenfone Max (M2) gibt es auch eine abgespeckte und günstigere Version. Während das Display mit 6,3 Zoll genauso groß ist, hat es allerdings nur eine HD+-Auflösung, die zu Lasten der Detailgenauigkeit geht. Außerdem verfügt der Akku nur über eine Kapazität von 4000 mAh – was für acht Stunden Spielen ohne Unterbrechung genügen soll – und die Hardware ist mit dem Snapdragon 632 und vier Gigabyte Arbeitsspeicher etwas langsamer. Die Kameras haben mit 13 + 2 Megapixel auf der Rückseite und acht Megapixeln auf der Vorderseite etwas geringere Auflösungen.

Preis und Verfügbarkeit

Die zwei neuen Smartphones von Asus sind bereits verfügbar. Das Zenfone Max M2 gibt es in Schwarz und kostet 199 Euro. Für das in blau erhältliche Zenfone Max Pro M2 werden 299 Euro fällig.

Vorläufiges Fazit

Bei vielen Smartphones mit großem Akku muss man im Austausch Abstriche hinnehmen. Beim Asus Zenfone Max Pro (M2) ist das nicht der Fall. Klar, für den Preis kann man nicht mehr als ein ordentliches Mittelklasse-Smartphone erwarten. Aber die Kamera sah ordentlich aus und das Display ist gut. Bleibt nur noch ein schnelles Update auf Android Pie, um den größten Nachteil auszugleichen.

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