Asus ZenFone Zoom im Hands-on: Optischer Zoom in flachem Gehäuse

Mit Smartphone-Kameras kann man heutzutage richtig gute Bilder schießen - so lange man nicht zoomen muss. Es sei denn, das Smartphone nennt sich Asus ZenFone Zoom.

Denn das kommt mit einer 13-Megapixel-Kamera, die einen dreifachen optischen Zoom mitbringt. Die Besonderheit: Beim Zoomen fährt kein Objektiv aus dem Gehäuse heraus. Möglich macht das angeblich die PixelMaster-Technologie. Der Vorteil liegt auf der Hand: Während Kamera-Smartphones wie das Samsung Galaxy View ordentlich was auf die Wage bringen, bleibt das ZenFone schlank und leicht.

Ein Laser-Autofokus und ein optischer Bildstabilisator sollen dafür sorgen, dass die Kamera schnell scharf stellt und die Fotos nicht verwackeln. Wollt Ihr mehr Auflösung, aktiviert Ihr den "Super Resolution"-Modus. Dann kombiniert das ZenFone vier 13-Megapixel-Bilder zu einem 52-Megapixel-Bild. Soweit ich das nach einem kurzen Hands-on in der Media Lounge von Asus auf der CES beurteilen kann, stimmt die Qualität der Bilder aber auch im normalen Modus.

Von innen und außen top

Auch das restliche Smartphone kann sich sehen lassen. Die Rückseite des ZenFones ist mit Leder überzeugen. Das macht einen edlen Eindruck. Der Rahmen besteht aus Aluminium. Auf der rechten Seite gibt es zwei Schnellstart-Tasten, um die Kamera und die Videofunktion zu starten. Die Laustärketasten darüber dienen gleichzeitig auch zum Zoomen.

Das 5,5 Zoll große Display löst in Full HD auf und liefert mit 401 ppi ein scharfes Bild. Im Inneren verrichten ein Intel-Atom-Prozessor und 4 Gigabyte Arbeitsspeicher ihren Dienst. Beim Speicher habt Ihr die Wahl zwischen 64 und 128 GB. Wenn Euch das noch nicht langt, rüstet Ihr per microSD-Karte noch einmal bis 128 GB nach. Der Akku mit 3000 mAh soll nach 39 Minuten an der Steckdose zu 60 Prozent aufgeladen sein.

Als Betriebssystem kam in der Media Lounge das mittlerweile etwas angestaubte Android 5.0 Lollipop zum Einsatz. Hier kann man nur hoffen, dass Asus schnell ein Update auf die aktuelle Version 6.0 Marshmallow nachschießt. Denn dann würde bei diesem Smartphone alles zusammenpassen.

Vorläufiges Fazit: ein Gigant

Tolle Kamera, tolles Display, wertiges Gehäuse. Jetzt muss es das ZenFone Zoom nur noch zu kaufen geben. Ab dem 1. Februar ist das zumindest in den USA der Fall. Wann das Smartphone nach Deutschland kommt und wie viel es hierzulande kosten wird, konnte Asus auf der CES leider noch nicht verraten.


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