Cat S30: Das Outdoor-Smartphone im Hands-on

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Sowohl das Cat S40 als auch das Cat S30 haben physische Tasten.
Sowohl das Cat S40 als auch das Cat S30 haben physische Tasten.(© 2015 CURVED)

Hightech sucht man bei den robusten Cat Phones vergebens. Das Cat S30 macht da keinen Unterschied. Welche Vorzüge es stattdessen bietet, haben wir uns auf der IFA angesehen.

Seien wir ehrlich: Das Cat S30 ist nicht schick. Es ist nicht schnell. Es ist nicht leicht. Aber das soll es auch gar nicht sein. Denn Cat Phones baut keine normalen Smartphones für den Alltag sondern robuste Geräte für Bauarbeiter, Abenteurer, Freiluftfreunde. Die brauchen keine Glasrückseiten oder Applikationen aus gebürstetem Aluminium, sondern Gehäuse, die zur Not einen Sturz aus größerer Höhe aushalten und auch mal ins Wasser fallen können.

Cat S40 (links) und das Cat S30(© 2015 CURVED)

Nicht schick, aber nützlich

Dementsprechend macht auch das Cat S30 beim Design keinen Ausreißer nach oben. Der Hersteller verpackt die Technik in ein Gehäuse, das nicht nur nach dem IP68-Standard staub- und wasserfest ist, sondern auch Fetten und Ölen standhalten soll. Mit einem Gewicht von 188 Gramm ist es natürlich nicht sonderlich leicht. Das merkte man auch in der Hand. Dieses Telefon machte aber wirklich einen robusten Eindruck. Auch wenn das Gehäuse anders als beim Cat S40 ohne Aluminium auskommen muss und zur Gänze aus Kunststoff besteht.

Das Display misst 4,5 Zoll in der Diagonalen und löst mit 854 x 480 Pixeln auf. Dank der sogenannten Glove-on- und Wet-Finger-Tracking-Technologien sollt Ihr das Smartphone auch mit nassen Händen oder mit Handschuhen gut bedienen können. Gorilla Glass soll es außerdem vor Kratzern schützen. Drin stecken ein 1,1 Gigahertz schneller Quad-Core-Prozessor, ein Gigabyte Arbeitsspeicher und 8 Gigabyte Flash-Speicher. Mobil ins Internet gelangt Ihr per LTE. Ein Top-Ausstattung ist das zwar nicht. Aber es reicht, um bei der Arbeit auf dem Bau oder beim Camping-Ausflug online zu gehen und Mails, Facebook & Co. zu checken. Dazu passt der recht üppige Akku mit 3000 mAh.

Weil das Smartphone so einfach wie möglich zu bedienen sein soll, installiert der Hersteller darauf pures Android 5.1 Lollipop. Ob es ein Update auf Android 6.0 Marshmallow geben wird, steht noch zur Diskussion. Die letzten Geräte wurden zumindest nicht mit einem Update bedacht. Die Nachfrage nach frischer Software steige bei Cat-Phones-Kunden aber, so dass man es für zukünftige Geräte zumindest in Erwägung zieht.

CAT S40 und S30(© 2015 CURVED)

Wer braucht das eigentlich?

Wie eingangs erwähnt, zielt Cat Phones mit seinen Geräten nicht auf den normalen Nutzer, sondern auf Architekten, Bauarbeiter & Co. Aber auch für Outdoor-Freunde könnte das S30 in Frage kommt. Die Voraussetzung ist aber, dass Ihr wirklich häufig Campen geht, Mountainbike im Wald fahrt oder Crossläufe absolviert. Denn mit einem Preis von 329 Euro (UVP) ist das Cat S30 zu teuer, um als Zweitgerät fürs Abenteuerwochenende durchzugehen.


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