CES 2016: Netatmo Presence will das allsehende Auge für Euer Haus sein

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Netatmo Presence
Netatmo Presence(© 2016 CURVED)

Smarte Thermostate gibt es mittlerweile zu Genüge. Heimüberwachung heißt deswegen der neue Trend im Smart-Home-Business. Wie das geht, hat Nest mit der Nest Cam vorgemacht. Nun eifert Netatmo nach. "Presence" heißt das wachsame Auge für zu Hause.

Und die will mehr als nur eine einfache Überwachungskamera sein. Nicht ohne Stolz erzählte Netatmo auf der CES, dass die Presence etwa Tiere von Menschen unterscheiden kann. Das heißt für Euch: Wollt Ihr nicht bei jedem Eichhörnchen, das vor dem Haus umher tollt, eine Push-Nachricht aufs Handy bekommen, stellt Ihr die Kamera einfach so ein, dass sie nur bei Menschen Alarm schlägt. Das klingt sinnvoll und hat sich für den französischen Hersteller schon im Vorfeld ausgezahlt, denn die Kamera heimste bereits vier CES-Preise ein.

Nicht minder stolz sind die Franzosen auf die Beleuchtung der Kamera. Diese ermöglicht es nämlich, dass Ihr auch nachts ein Farbbild auf dem Smartphone-Display habt. Bei gewöhnlichen Kameras gibt es da nur Grau in Grau auf dem Bildschirm zu sehen.

"If Dieb then Licht an"

Außerdem ist die Presence mit der Plattform IFTTT kompatibel. Wenn Ihr zum Beispiel im Urlaub seid und Euer Heim vor Einbrechern schützen wollt, könnt Ihr die Netatmo so einstellen, dass - smarte Glühbirnen vorausgesetzt - das Licht bei Euch zu Hause angeht, sobald sich ein Einbrecher nähert.

Noch kurz ein Wort zur Technik: Die Kamera kann immer und überall per Smartphone-App angesteuert werden. Ihr seht dann wahlweise das Live-Bild oder die Aufnahmen, die die Kamera gemacht. Diese wandern nicht in die Cloud, sondern auf eine microSD-Karte oder einen FTP-Server. Den müsst Ihr Euch aber selbst einrichten.

Vorläufiges Fazit: Sicher ist sicher

Ich lebe in einer Wohnung in einem Mietshaus. Für mich privat kommt die Presence aktuell nicht in Frage. Für besorgte Eigenheimbesitzer ist sie aber eine gute Option zur in Deutschland (noch) nicht erhältlichen Nest Cam. Auch wenn man dem US-amerikanischen Modell zugute halten muss, dass dank ständiger Cloud-Anbindung kein Speicherkartenwechsel nötig ist.


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