Das iPad Air 2 im Hands-on-Video: So fühlt sich Luft an

Flacher, leichter, schneller: Apple hat das neue iPad Air 2 vorgestellt. Wie sich die 6,1 Millimeter dünne iFlunder anfühlt, erfahrt Ihr im Hands-on.

“Wie soll man das iPad Air noch verbessern”, fragte Apples CEO Tim Cook während der Keynote am Donnerstag. Die Antwort folgte prompt: Nur 6,1 Millimeter ist das neue iPad Air dünn. Das sind 1,4 Millimeter weniger als noch beim iPad Air. 437 Gramm wiegt die WLAN-Version, das sind 32 Gramm weniger als beim Vorgänger. 444 Gramm sind es bei der LTE-Version im Vergleich zu 478 Gramm beim "alten" iPad Air.

Unter der Haube arbeitet der A8X, eine optimierte Version von Apples A8-Chipsatz, der beim iPhone 6 und 6 Plus seine Arbeit verrichtet. Ebenfalls neu: der vom iPhone bekannte Fingersensor (Touch ID), vor allem aber eine bessere, 8 Megapixel-Kamera. Und 10 Stunden Akkuleistung bei normaler Nutzung soll das iPad Air 2 liefern.

Das Display gefällt

So viel zu den harten Fakten. Aber wie fühlt sich das neue Apple-Tablet denn nun an? Spürt man die 1,4 Millimeter weniger überhaupt in der Hand? Ja, wenn auch nur minimal. Allerdings macht sich der Gewichtsunterschied zum "alten" iPad Air umso stärker bemerkbar. Mehr noch: Man sieht es dem Tablet an. Der Vorgänger wirkt im direkten Vergleich schon wieder fast klobig - ein Schicksal, das wohl jedes Apple-Tablet mit seinem Nachfolger zu teilen scheint.

Im wahrsten Sinne des Wortes ins Auge fällt das neue Display. Das verfügt zwar über dieselbe Auflösung von 2048 x 1536 Pixeln auf 9,7 Zoll, was einer Pixeldichte von 264 ppi entspricht. Allerdings haben Apples Ingenieure, um das Tablet dünner zu machen, Display und Glasoberfläche ohne “Air Gap” verbaut. Dadurch ist das iDevice nicht nur flacher, sondern soll auch Spiegelungen um bis zu 56 Prozent reduzieren.

Natürlich lässt sich das mit dem menschlichen Auge nicht aufs Prozent genau bestätigen. Allerdings wirkt das Display des iPad Air 2 auf den ersten, kurzen Blick klarer. Lichtet man das Gerät neben einem iPhone ab und verwendet dabei einen Blitz, dann reflektiert das iPad-Display tatsächlich nicht so stark. Wie sich das Tablet in Extremsituationen - also im Freien bei strahlendem Sonnenschein - verhält, das muss ein ausführlicher Test noch klären.

Es dauert nicht mehr lange(© 2014 Facebook.com/PhoneDesigner)

Gespannt sind wir jetzt schon einmal darauf, wie sich der schnellere A8X-Chipsatz auf die Akkuleistung auswirkt. Denn hey: Gewachsen ist der in dem flacheren Gehäuse garantiert nicht! Bis dahin sind wir zumindest schon mal ordentlich beeindruckt. Nur: Wie will Apple das noch toppen? Wenn der Konzern aus Cupertino jedem neuen Apple-Tablet solch eine Schlankheitskur verpasst, dann kann man das iPad bestimmt in zwei Jahren zusammenrollen und wie eine Zeitung durch die Gegend tragen...

Alle Infos zu den Preisen und Verfügbarkeiten der neuen Apple-Tablets bekommt Ihr in unserem Überblicksartikel.

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