Helix im Hands-on: In diesem Armband versteckt sich ein Bluetooth-Headset

Das ist mal erfrischend neu: Statt wie Dutzende andere Hersteller einen Fitnesstracker fürs Handgelenk zu präsentieren, überrascht Helix mit geschickt versteckten Kopfhörern auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas. Ein Hands-on.

Ihr kennt das: Immer wenn man seine Kopfhörer braucht, sind die Kabel hoffnungslos verknotet oder sie verstecken sich tief unten im Rucksack. Wer sein Headset mit sich führen will, ohne es permanent im Ohr stecken zu haben, für den gibt es demnächst "Helix" von Ashley Chloe.

Unscheinbare Technik am Handgelenk

Das Gadget wirkt zunächst wie ein schick gestaltetes Armband aus Gummi mit metallisch glänzenden Kunststoffapplikationen. Doch drückt man mit dem Finger sanft auf eine der Oberfläche, kommen unter der Klappe Kopfhörer zum Vorschein. Diese lassen sich mitsamt Kabel, das in einem Zwischenraum am Armband untergebracht ist, herausnehmen.

Verbunden sind diese mit einem Bluetooth-Dongle, dessen Akku Ihr über Micro-USB aufladet. Ferner sind noch Lautstärketasten und ein Mikrofon auf kleinstem Raum untergebracht. Dieses soll mittels Noise-Cancelling Umgebungsgeräusche beim Musikhören und Telefonieren herausfiltern.

Modische Technik für 199 Dollar

Das Gadget soll in mehreren Farben erhältlich sein, unter anderem auch in einer Luxus-Ausführung für Frauen in knalligem Rot mit Gold für 299 Dollar. Die von uns ausprobierte Version mit mattschwarzem Gummi und silbernen Platten soll 199 Dollar kosten. Allerdings lässt sich das Gerät andernorts auch schon für 169 Dollar vorbestellen. Dafür bekommt der Nutzer ein Stück modische Technologie. Oder "Fashnology", wie Huawei unlängst seine neue Designsprache nannte.

Ob sich das Wearable durchsetzen kann? Zumindest bei Kickstarter war Helix ein Erfolg und sammelte über 200.000 Dollar ein. Auf der CES gab es zudem für das ungewöhnliche Design eine Innovationsaward. Den hat das Helix auch zweifelsohne verdient. Die Idee, Kopfhörer smart am Handgelenk mit sich zu tragen, verdient auf jeden Fall Respekt.

Auf der CES gab es zunächst nur Prototypen zu sehen. Im März will man die erste Geräte an Käufer verschicken. Wie sich die Kopfhörer dann im Alltag schlagen, wird ein ausführlicher Test zeigen.


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