Huawei Ascend Mate 7 im Test: So geht 6 Plus!

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Huawei Ascend Mate 7
Huawei Ascend Mate 7(© 2014 CURVED)

Es ist der Herbst der Phablets: Neben iPhone 6 Plus, Samsung Galaxy Note 4 und Google Nexus 6 buhlt auch das Huawei Ascend Mate 7 um potenzielle Käufer in dieser so langsam salonfähig werdenden Smartphone-Kategorie. Und das macht es richtig gut: Schickes Design, ein toller Screen, ordentliche Leistungswerte und ein wie von Huawei bekannt verhältnismäßig günstiger Preis sollten der etablierten Konkurrenz von Apple, Google und Samsung die Sorgenfalten auf die Stirn treiben — warum uns das Mate 7 konnte im Test rundum überzeugt hat, lest Ihr in unserem ausführlichen Testbericht.

Es hat eben alles seine Vor- und Nachteile: 5,5  bis 6 Zoll-Smartphones, nach Samsungs Nomenklatur auch Phablets genannt, bieten große Displays für noch intensiveren mobilen Mediengenuss und dank großer Akkus meist recht ordentliche Laufzeiten. Auf der anderen Seite stehen für viele Nutzer abschreckende Abmessungen, die für Beulen in Hosen- oder Jackentasche sorgen, beim Telefonieren unhandlich sind und ein recht hoher Preis.

Das gilt für das neue iPhone 6 Plus ebenso wie für das Galaxy Note 4 oder auch das Nexus 6. Für das Huawei Ascend Mate 7 allerdings nur bedingt, denn dessen Preis bewegt sich mit 499 Euro UVP noch unter dem, der meisten Top-Smartphones mit deutlich kleineren Screens. Und auch hinsichtlich seiner Abmessungen darf das Mate 7 durchaus als sparsam bezeichnet werden: Dank einer effektiven Frontauslastung von 83 Prozent — soll heißen, 83 Prozent der Vorderseite des 6 Zollers bestehen aus Display — ist das Huawei Phablet deutlich kompakter, als das Nexus 6, das ebenfalls mit einem 6 Zoll-Display ausgestattet ist, und nur minimal größer dimensioniert als iPhone 6 Plus.

So viel Display!

Aber natürlich, ein kompakter Spaß ist das Mate 7 mit Abmessungen von 157 x 81 Millimetern und einem Kampfgewicht von 185 Gramm nun wirklich nicht, auch wenn es mit 7,9 Millimetern in der Dicke wenigstens recht schlank ist. Aber es ist ein großer Spaß für alle, die wie ich gerne und viel auf das Display ihres Smartphones schauen, um dort Videos, Spiele, eBooks oder Webseiten zu konsumieren. Und der Spaß beschränkt sich beim Mate 7 glücklicherweise nicht nur auf den Full HD-Screen ...

Design und Haptik: großflächig attraktiv

Nein, denn das Mate 7 ist beispielsweise auch noch sehr schön anzublicken und anzufassen: Der große, leicht matt lackierte Alurücken geht seitlich gefaltet in den Rahmen über und wird oben und unten zwar von zwei Kunststoffkappen eingefasst, unter denen sich die Antennen und Empfänger des Mate 7 befinden — die sind aber beinahe ebenso edel lackiert, wie der Rest des Korpus', so dass sie weder optisch noch haptisch negativ ins Gewicht fallen.

Seitlich finden sich auf der linken Seite die recht schmalen aber mit guten Druckpunkten versehenen Power- und Lautstärke-Buttons, rechts sind wie von Huawei gewohnt microSD- und Micro-SIM-Schlitten flach und mittels eines Pins herauslösbar in den Rahmen integriert, oben findet sich der Klinkenanschluss für Kopfhörer, unten dann noch der Micro-USB-Port sowie das wenigstens für Rechtshänder ungünstig positionierte Mikrofon (dazu später mehr).

Groß, aber flach — das Huawei Ascend Mate 7 ist nur 7,9 Millimeter dünn.

Von vorne betrachtet dominiert das 1080p-Display: Die erwähnten 83 Prozent erlebt Ihr auf den ersten Blick sehr positiv, die Ränder drumherum werden kaum wahrgenommen, auch weil es Huawei gelungen ist, die Bereiche über und unter dem Screen, die den Hörergrill, die Sensoren, die Frontkamera sowie unten den Firmenschriftzug beherbergen, relativ schmal zu halten.

Damit ist das Ascend Mate 7 designtechnisch keine Revolution, Huawei wagt hier nichts wirklich Neues, sondern orientiert sich eher an dem, was andere Hersteller bereist versucht haben (HTC, ick hör' Dir trapsen ...). Aber die Chinesen haben das kleine Kunststück vollbracht, einen 6 Zoller dank guter Materialwahl, schlanker Bauart und elegantem Design nicht groß und klobig sondern schlank und edel wirken zu lassen. Es ist definitiv Geschmackssache, aber ich empfinde das Mate 7 als anmutiger als etwa das kompaktere Samsung Galaxy Note 4.

Ein wirklich sehr schöner Rücken.

Einen Kritikpunkt musste ich hinsichtlich der Verarbeitungsqualität des Mate 7 feststellen: An einer Ecke steht bei unserem Testgerät (das allerdings ein Engineering Sample ist, also keine finale Verkaufsversion darstellt) das untere Plastikelement ein wenig unschön ab. Das kann natürlich im Einzelfall mal passieren, und da sich das Phablet sonst wirklich keine Blöße in dieser Disziplin gibt, tun wir es als unglückliche Ausnahme ab.

Das Display: zu wenig Pixel?

Man darf darüber streiten, ob es bei einem 6 Zoll-Gerät dann nicht doch wenigstens ein bisschen sinnvoll gewesen wäre, auf die zuletzt in zahlreichen anderen Smartphones so sinnfrei eingesetzte WQHD-Auflösung zu bauen. Stromsparender sind die tatsächlich im Mate 7 strahlenden 1920 x 1080 Pixel allemal; und eben auch mit einer Pixeldichte von "nur" 386 ppi noch ausreichend scharf — jedenfalls fielen mir beim Betrachten keine ausgefransten Symbolränder oder pixeligen Grafiken auf. Im Gegenteil, ich bin auch nach einer Woche der Nutzung sehr angetan von der sich auf 6 Zoll erstreckenden Grafikpracht.

Trotz 386 ppi scharf genug? Ist es, das 6 Zoll-1080p-Display des Mate 7

Hinsichtlich Farben, Schwarzwerte, Kontraste und der Helligkeit gibt sich das IPS-Display des Mate 7 keine Blöße. Zwar war mir das Farbbild ab Werk etwas zu warm respektive gelbstichig, dank im Einstellungsmenü gebotenen Schiebregler konnte ich dieses Problem aber schnell selbst beseitigen und das Display etwas kühler einstellen. Apropos regeln:  Auch die automatische Helligkeitsregelung leistet strahlende Arbeit und präsentiert sämtliche Inhalte ausreichend hell und gleichzeitig stromsparend.

Ich mag den Screen des Ascend Mate 7 also sehr; was mir nicht so gut gefällt, ist, dass das eigentlich von Gorilla Glass 3 geschützte Display nach einer Woche normal- aber nicht übervorsichtiger Behandlung bereits einige Mikrokratzer in der oberen Hälfte aufweist.

Software: Endlich Emotion UI 3.0

Ein Pferdefuß der letzten Huawei-Top-Smartphones war stets das Emotion UI, die eigene Benutzeroberfläche der Chinesen. Die imitierte zum einen ein wenig Apples iOS und verzichtete beispielsweise auf einen App Drawer — was für Android-Fans eine eher fragwürdige Entschlankungsmaßnahme darstellte —, kämpfte zum anderen gleichzeitig, aber mit teils zu komplexen Funktionen zur Überwachung installierter Apps und Performance-Problemen.

Schick und schlicht: der Look des Emotion UI 3.0 auf dem Mate 7

Auf dem Mate 7 begrüßt Euch nun das Emotion UI in der Version 3.0 — und endlich ist es richtig, richtig gut: Alles flutscht flüssig und ohne Ruckler, das Design der Schaltflächen und Menüs ist minimalistisch-schick und als kleine Schmankerl gibt es immer wieder sehr elegante Animationen, die ein wenig an Xiaomis MIUI erinnern. Die Software des Mate 7 ist ein Augenschmaus, und dieser lässt sich dank des integrierten Theme-Managers jederzeit unkompliziert an die eigenen Vorlieben anpassen. Wie auf den Fotos in diesem Review ersichtlich habe ich mich für einen modernen Hexa-Look entschieden ...

Die genannten hochkomplexen, im Telefonmanager zusammengefassten Funktionen zum Überwachen von Anwendungen hinsichtlich ihrer Datennutzung und des Stromverbrauchs bleiben zwar weitestgehend unverändert, wenigstens greifen die aber nicht mehr übermäßig negativ und penetrant in den Alltag ein, wie noch beim Ascend P7 vor dessen Software-Update.

Weiterhin kein App Drawer: Alle Apps ordnet das Mate 7 auf dem Home Screen an.

Stattdessen finden sich innerhalb der Huawei-Software plötzlich Features, die sogar das Herz von Android-Experten höher schlagen lassen — zum Beispiel bei der Installation von apk-Dateien, dem sogenannten Sideloaden: Muss man bei vielen anderen Geräten erst die Installation verlassen, in Einstellungsmenü, dort die Installation aus unbekannten Quellen erlauben und dann die heruntergeladene apk-Datei wieder suchen und nochmals ausführen, erledigt das Emotion UI das automatisch nach Nachfrage per Pop-up-Dialog im Hintergrund selbsttätig und fragt nach abgeschlossener Installation sogar noch nach, ob die apk-Datei behalten oder gleich gelöscht werden soll. Praktischer geht's nimmer ...

Wenigstens Ordner gibt es ...

Zwar nervt mich das Fehlen des App Drawers massiv, und ich möchte Huawei daher inständig bitten, den in zukünftigen Versionen des Emotion UI zumindest optional zuschaltbar zu machen, aber im Großen und Ganzen ist Huaweis Software da angekommen, wo ein Top-UI sein muss: Auf einem Level mit (wenn nicht gar je nach Standpunkt drüber) Sense, TouchWiz und Miui.

Zu diesem Fortschritt in darf man ganz herzlich gratulieren: Es scheint den Chinesen endlich gelungen, das Emotion UI vom Saulus zum Paulus zu entwickeln, vom nervigen Nachteil auf den sonst guten Smartphones zum echten Mehrwehrt zu optimieren.

Ein Fingerabdruckscanner, der intuitiv funktioniert!

Rückseitig, unter der 13 MP-Kamera ist der sehr gute Fingerabdruckscanner des Mate 7 positioniert

Und, da es wohl hauptsächlich an guter software-seitiger Implementation liegt, packen wir den Fingerabdruckscanner auf dem Rücken des Mate 7 auch noch in dieses Kapitel: Der funktioniert richtig gut! Anders als bei den Samsung-Geräten, bei denen man mit dem Finger über das Display bis zum Home-Button streichen muss, reicht beim Mate 7 ein sanftes Tippen, egals aus welcher Richtung auf die quadratische Schaltfläche auf der Rückseite des Phablets und das Gerät entsperrt sich; auch aus dem Standby — das können weder Samsungs Smartphones noch das iPhone, denn auf beiden muss zunächst ein physischer Button betätigt werden.

Und zusätzlich könnt Ihr dieses Sicherheitsmechanismus auch noch nutzen, um bestimmte Apps oder den Filemanager und somit Eure Ordner und Dateien auf dem Phablet vor unbefugten Zugriffen zu schützen. Und weil das Aktivieren mit dem eigenen Fingerabdruck auf dem Mate 7 eben so einfach und funktional ist, bietet es sich tatsächlich an, all diese Möglichkeiten auch zu nutzen.

So muss ein Fingerabdruckscanner funktionieren!

Ein konzeptionelles Problem hat der Scanner dann aber: Er liegt auf der Rückseite des Phablets unterhalb der Kamera. Das heißt, dass Ihr das Mate 7 eigentlich nur einfach entsperren könnt, wenn Ihr es in der Hand haltet; liegt es flach auf dem Tisch, müsst Ihr es in die Hand nehmen oder alternativ einen vorher festgelegten Sicherheitscode eintippen. Ein großes Manko ist das keinesfalls, nervt aber eben manchmal.

Performance: auf Augenhöhe mit der Snapdragon-Konkurrenz

42.500 Punkte misst der AnTuTu-Benchmark auf dem Huawei Ascend Mate 7 — das sind mehr Punkte als das Xperia Z3 in unserem Test reißen konnte und nur marginal weniger als das sehr performante Moto X oder das Samsung Galaxy Note 4. Wohlgemerkt erreicht das Mate diesen Wert aber nicht wie die restliche High-End-Armada mit dem etablierten Snapdragon 801-Soc, sondern dem HiSilicon Kirin 925-Chipsatz mit Mali T624-GPU. Respekt an dieser Stelle an die Chinesen auch dafür, dass sie ihren selbstentwickelten Prozessor inzwischen auf dieses hohe Niveau schrauben konnten.

Huawei Ascend Mate 7

Und so leistete sich das Mate 7 weder auf dem Homescreen, noch im App Drawer oder in sämtlichen Anwendungen bis hin zu grafisch imposanten Spielen keinen Aussetzer oder Ruckler — ob dieser Performanz und durch den großen Screen wird das Phablet damit zum echten Spar-Tipp für mobile Gamer. Denn anders als die Oberklasse-Konkurrenten kann das Mate 7 bereits für 499 Euro vorbestellt werden; wir gehen davon aus, dass dieser Preispunkt bis zum Verkaufsstart später im Monat nochmal um gute 50 Euro sinken wird.

Angemerkt werden muss aber, dass die reine Prozessorleistung des achtkernigen Chipsatzes zwar top ist, die verbaute Mali-T624-GPU aber nicht unbedingt zur ersten Riege der Grafikeinheiten gehört; so richtig zukunftssicher hinsichtlich künftiger mobiler Grafikkracher ist das  Mate 7 damit leider nicht.

Kamera: Tolle Fotos, maue Videos

Eine 13 MP-Linse mit BSI-Sensor bietet das Ascend Mate 7 auf seinem schönen Rücken — und deren Ergebnisse in Form von Fotos können sich wirklich sehen lassen: Knackscharf sind die Bilder, die ich im herbstlichen Park Sanssouci geschossen habe und mit zugeschalteter HDR-Funktion auch ziemlich farbecht. Und in der Huawei-Paradediziplin der Makroaufnahmen glänzt auch das Mate 7 wieder.

Auch bei schlechteren Lichtverhältnissen fängt das Mate 7 noch genügend Licht ein, um das Bild auch ohne Blitz ausreichend (in Einzelfällen gar mehr als in der Realität) aufzuhellen — allerdings tritt dann auch das bekannte Bildrauschen auf, das sich schon bei leichtem Hereinzoomen in Form von deutlich sichtbarem Pixelbrei äußert.

Nicht so berauschend sind indes die 1080p-Videos, die das Mate 7 aufnimmt: Zwar sorgt die Bildstabilisierungsfunktion dafür, dass die aufgenommenen Clips tatsächlich auch beim Umherlaufen des Kamerakindes recht wackelfrei bleiben, dafür ruckeln sie, wirken verwaschen und unscharf und weisen einen deutlichen Rolling Shutter-Effelt bei schnellen Schwenks auf. Ein Testvideo, aufgenommen mit der Kamera des Mate 7 haben wir für Euch zusammen mit den Original-Testfotos zum genauen Betrachten in die Dropbox geladen.

Bleibt noch die 5 MP-Kamera auf der Vorderseite, die nominell für tolle Selfies gereichen sollte. Die tatsächlichen Ergebnisse sind ok, aber nichts Besonderes, wie dieses Selbstbildnis von mir beim Schreiben eben dieser Zeilen zeigt:

Huawei Ascend Mate 7-Selfie

Akku und Alltag: ganz schön ausdauernd

Ein gewaltiger 4.100 mAh-Akku versorgt das Mate 7 mit Strom und natürlich sorgt das für lange Laufzeiten: Trotzdem das leuchtstarke Display mit Sicherheit ordentlich Energie zieht und der Kirin-Chipsatz sehr wahrscheinlich nicht ganz so stromsparend wie die aktuellen Snapdragons ist, kam ich im Testbetrieb auf bis zu 40 Stunden Laufzeit ohne Zwischenstopp an der Ladestation — und das ohne zugeschaltete Energiesparfunktionen, von denen das Phablet ein paar anbietet und bei recht intensiver Benutzung inklusive Spielen, YouTube, stromzehrenden Zugfahrten mit chronisch schlechter Netzversorgung und viel Display-On-Zeit durch viel Lesen von eBooks. Oder andersherum: Heute habe ich das Mate 7 etwas defensiver benutzt, hauptsächlich, um die obigen Testfotos zu schießen und der Akku zeigt mir jetzt, nach 8 Stunden Laufzeit noch satte 80 Prozent an — beeindruckend.

4.100 mAh sorgen für sehr lange Laufzeiten

Wie sich die großen Ausmaße des Phablets im Alltag auswirken, wird wohl jeder für sich beurteilen müssen; ich selber hatte damit an sich keine Probleme, musste aber ab und an durchaus feststellen, dass es sich mit einem 6 Zoller in der Gesäßtasche schlechter sitzt als mit meinem privaten, 5 Zoll großen Nexus 5. In sämtliche Taschen der am Körper getragenen Kleidung konnte ich das Mate 7 im Normalfall aber immer irgendwie stopfen. Aber natürlich, das Huawei-Phablet ist kein kompakter Begleiter.

Ein größeres Problem gibt es noch bei Telefonaten, und das liegt tatsächlich in der Größe des Gerätes und der Positionierung des Mikrofons begründet: Beim Halten am Ohr neigte ich dazu, das Mate am unteren Rand mit dem kleinen Finger der rechten Hand zu stützen. Doof nur, dass dadurch dann zu oft das Mikrofon abgedeckt wurde und meine Gesprächspartner mich nicht mehr oder nur schlecht hörten. Hier wird es unter Umständen etwas Gewöhnungszeit brauchen, bis Rechtshänder eine andere Art der Stabilisierung verinnerlicht haben (vielleicht trat das Phänomen aber auch nur bei mir und meiner seltsamen Handhaltung auf ...)

Liegt groß in der Hand, das Mate 7

Und eine Kleinigkeit finde ich schade: Dass ein solches für den Medienkonsum und fürs mobile Gaming prädestiniertes Smartphone keine Frontlautsprecher à la BoomSound hat — stattdessen gibt es einen Speaker auf der Rückseite. Der ist zwar gut und laut, aber sorgt nicht für die akustischen Erlebniswelten, die zwei seiner Art auf der Vorderseite hätten garantieren können.

Fazit: Das vielleicht beste Phablet dieses Jahres, das definitiv bestes Huawei-Smartphone aktuell

Das Ascend Mate 7: das wohl beste Huawei-Smartphone bis dato.

Glückwunsch Huawei zum Ascend Mate 7: Dieses Phablet macht so viel richtig — hinsichtlich Design, Display, Akkulaufzeit und Performance —, es ist das erste Gerät mit Eurem nun wirklich überzeugenden Emotion UI und es kostet weniger als die meisten aktuellen Top-Smartphones. Mich hat es auf ganzer Linie überzeugt. Und die Chinesen sind für mich damit endlich so richtig in der Oberklasse angekommen.

Klar, es bleibt ein 6 Zoll-Riese, der konzeptionell nicht jedermann liegen dürfte. Aber wer mit der Anschaffung eines Phablets liebäugelt, keinen Stylus braucht, nicht zwingend iOS auf seinem Gerät wissen möchte und keinen gesteigerten Wert auf reines Android 5.0 oder Frontlautsprecher legt, der bekommt für 499 Euro UVP mit dem Mate 7 eigentlich alles, was man sich dieser Tage als Mobile-Enthusiast so wünschen kann.

Würde ich in den kommenden Wochen ein Phablet kaufen wollen (und wer weiß ...), ich würde noch das Nexus 6 abwarten, und wenn mich das nicht richtig, richtig überzeugt, wohl mit Freude zum Mate 7 greifen. Bravo Huawei, bravo!


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