Huawei Freebuds 3 Hands-On: Noise-Cancelling vs. Boeing 747 – wer gewinnt?

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Huawei freeBuds 3
Huawei freeBuds 3(© 2019 CURVED)

Sie sind kompakt, bieten aktive Geräuschunterdrückung und sollen Apples AirPods einen ordentlichen Konkurrenzdruck bereiten: Huaweis FreeBuds 3. Wir haben die In-Ears am Münchner Flughafen im "extremen" Hands-on getestet.

Es war kalt auf der Besucherterasse von Terminal 2 des Flughafens in München – und es wehte ein eisiger Wind. Also die idealen Bedingungen für einen ersten Test der FreeBuds 3 unter realen Bedingungen. Eine Besonderheit der Kopfhörer, die auf dem ersten Blick ins Auge sticht, ist natürlich die Farbauswahl: Die FreeBuds 3 gibt es in Weiß und Schwarz. Grandios, kabellos, geräuschlos – mit diesem Dreiklang bewirbt Huawei seine neuen True Wireless Kopfhörer. Im ersten Hands-on zeigt sich, dass die Einrichtung der Freebuds 3 auf jeden Fall ziemlich grandios vonstatten geht. Da ich aktuell das Galaxy Note 10 auf Herz und Nieren teste, habe ich die Kopfhörer gleich mal mit einem Nicht-Huawei getestet. Doch auch da ging das Koppeln ganz leicht. Einfach die Kopfhörer im Ladecase lassen und auf der Seite des Cases etwas länger auf den kleinen, unauffällige Knopf drücken – ist euer Bluetooth am Smartphone aktiviert, finden sich die Geräte blitzschnell und ihr könnt gleich mit dem Audio-Erlebnis starten.

So schlagen sich die FreeBuds  im ersten Hands-On

Vom Design ähneln die FreeBuds 3 tatsächlich der Konkurrenz von Apple. Auch Huawei verzichtet auf In-Ears mit Gummistöpsel. Stattdessen liegen die FreeBuds 3 in den Ohren. Der Sound soll durch den Melonen-artigen Resonanzkörper einen vollen Klang erhalten und besonders beim Bass überzeugen. Die Melone ist übrigens angelehnt an dem gleichnamigen Organ bei Delphinen, nicht dem Obst. Und tatsächlich ist der Sound, der aus den Kopfhörern dröhnt, satt und überzeugt. Die aktive Geräuschunterdrückung lässt sich entweder durch zweifaches Tippen am linken Stöpsel aktivieren oder händisch in der AI Life App von Huawei. Und obwohl die FreeBuds 3 keinen Ohrenaufsatz haben, der in den Gehörgang gesteckt wird und dadurch bereits gut abschirmt, ist das aktive Noise-Cancelling wirklich beeindruckend.

FreeBuds 3: So überzeugend ist die aktive Geräuschunterdrückung am Flughafen

Das permanente Rauschen, das am Flughafen durch die startenden und landenden Flugzeuge erzeugt wird, wurde nach dem freundlichen Hinweis, dass das Feature nun aktiviert sei, vollständig ausgeblendet. Bei einigen Kollegen sorgte der Wind allerdings dafür, dass die Funktion ins Stocken geriet. Ich selbst hatte keinerlei Schwierigkeiten, auch beim Gehen, Drehen oder leichtem Hüpfen. Das Noise-Cancelling funktionierte und die Kopfhörer blieben an Ort und Stelle. Außerdem muss ich ganz oberflächlich sagen, dass mir die glänzend schwarze Variante wirklich besser gefällt als die weiße. Ich würde einfach immer zur dunklen Version greifen, egal um welche Kopfhörer es sich handelt. Dass Apple da nichts bietet, ist für einen Schwarz-Liebhaber wie mich also tatsächlich ein Manko.

Weitere Eckdaten zu den FreeBuds 3

Außerdem spricht für die Freebuds 3 der Preis: Mit 179 Euro sind die Huawei-Kopfhörer ganze 100 Euro billiger als Apples AirPods Pro. Rund 4 Stunden und 20 Minuten sollen die neuen Freebuds Musikgenuss ohne Unterbrechung bieten. Das Case selbst lässt sich wohl in 30 Minuten auf 70 Prozent laden, allerdings mit USB-C-Kabel. Wireless geht auch, kommt in 30 Minuten jedoch nur auf 30 Prozent Akku-Ladung. Wie schnell die Freebuds 3 selbst sich im Case aufladen, wie sie sich im Alltag schlagen – insbesondere beim Telefonieren – wird sich in den nächsten Tagen noch zeigen. Den ausführlichen Test lest ihr dann bald auf CURVED.de. Habt ihr weitere oder konkrete Fragen zu den Freebuds 3, schreibt uns an redaktion@curved.de.

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