Leef iAccess im Test: der iPhone-Kartenleser mit Speichererweiterung

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Leef iAccess für das iPhone
Leef iAccess für das iPhone(© 2015 CURVED)

Ist es ein Kartenleser? Ist es eine Speichererweiterung? Das Leef iAccess ist beides - und für iPhone und iPad erhältlich. Wir haben es für Euch ausprobiert.

Das iAccess wird über den Lightning-Anschluss angesteckt. Als Speicher dient eine herkömmliche microSD-Karte bis 128 GB, die im Lieferumfang allerdings nicht enthalten ist. Die Karte wird in den Schlitz in der Rückseite gesteckt.

Alles in einer App

Weil Ihr nicht ohne Weiteres auf den Speicher in iOS zugreifen könnt, liefert Leef gleich die passende App: “MobileMemory” gibt es kostenlos im App Store. Sobald man das iAccess einsteckt, meldet sich die App und fragt an, ob sie auf die Karte zugreifen darf.

Einmal geöffnet, bietet sie dem Nutzer eine ganze Reihe von Funktionen an. So lassen sich Fotos und Kontakte sichern, auf Wunsch auch automatisch. Dateien könnt Ihr sie vom und auf den Stick kopieren. Bilder landen etwa direkt in der Fotos-App. Zudem spielt die App auf dem Dongle gespeicherte Medieninhalte direkt ab, sie unterstützt die gängigsten Video-, Foto-, Musik- und auch Dokumentenformate. Wer Fotos direkt auf der Karte speichern will, statt sie auf dem iPhone zwischenzulagern, nutzt dafür die eigens eingebaute Kamera-Funktion der App.

Wem diese Features bekannt vorkommen, der hat vermutlich die Review zu Leefs USB-Stick iBridge gelesen, den Kollege Jan getestet hat. Das Gadget nutzt ebenfalls Mobilememory für die Übertragung. Und man muss sagen: Der Funktionsumfang ist grundsätzlich fast der Gleiche. Allerdings hat iAccess einen nicht zu unterschätzenden Vorteil: Die microSD-Karte lässt sich natürlich auch in Action-Cams nutzen, mit einem Adapter sogar in regulären Fotokameras. Packt man sie dann flott in das iAccess, lassen sich die geschossenen Fotos und Videos schnell auf iPhone oder iPad übertragen - und können dort bearbeitet werden.

Design mit Schwung

Beim Design bleibt Leef sich treu: Wie der USB-Stick Leef iBridge ragt auch das Kartenlesegerät iAccess nicht einfach aus dem Lightning-Anschluss heraus, sondern wölbt sich in Richtung Rückseite. Der Abstand zum iPhone-Rücken ist dabei groß genug, um das Dongle problemlos über die meisten Hüllen zu stülpen.

In Pressebildern stellt Leef das iPhone auch auf dem Dongle ab. Das sieht nicht besonders stabil aus, scheint dem Gehäuse aber nichts auszumachen. Mir persönlich war das allerdings etwas zu riskant. Musste ich das iPhone ablegen, habe ich es entweder auf das Display gelegt oder das Dongle über die Tischkante ragen lassen. Im normalen Einsatz wird man das iPhone ohnehin meistens in der Hand halten, wenn das Leef angeschlossen ist.

Mit 49 Euro ist die Speichererweiterung sicher kein Schnäppchen. Habt Ihr allerdings schon eine micro-SD-Karte zur Hand, ist das iAccess deutlich günstiger als sein USB-Äquivalent iBridge. Das kostet für 16 GB schon 60 Euro, für 64 GB sind 120 und für 128 GB sogar 200 Euro fällig. Bedenkt man, dass selbst microSD-Karten mit 128 GB bereits ab knapp 50 Euro zu bekommen sind, wird schnell klar, welches der beiden Dongles das günstigere ist.

Fazit: tolle Weiterentwicklung

Das iAccess hat die ohnehin schon interessante Idee der USB-Dongles für Smartphones noch einmal verbessert. Die Doppelnutzung als Kartenleser und Speicher bietet im Vergleich zu den bisherigen Speicherlösungen einen echten Mehrwert.


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