Lenovo Yoga Tablet 2 10.1 mit Windows 8.1 im Kurztest

Naja !36
Lenovo bietet das Yoga Tablet 2 nun auch mit Windows 8.1 an
Lenovo bietet das Yoga Tablet 2 nun auch mit Windows 8.1 an(© 2015 CURVED)

Schon in der Vergangenheit konnte uns Lenovo mit seinen Yoga Tablets überzeugen, aber diese wurden bis dato immer mit Android OS ausgeliefert. Jetzt bringt der chinesische Hersteller das Yoga Tablet 2 auch mit Windows 8.1 auf den Markt. Ist das Betriebssystem von Microsoft ein Nachteil, oder schwingt es das Multimode-Tablet in andere Sphären? 

Lenovo quält uns mit der Vielfalt seiner Yoga-Familie, denn mittlerweile ist die Tablet-Serie auf stolze fünf Produkte angewachsen – angefangen beim kleinen handlichen Yoga Tablet mit 8 Zoll über das 10-Zoll-Yoga bis hin zur 13-Zoll-Maxi-Version mit integriertem Beamer. Letzteres gibt es aktuell nur mit Android OS, während die anderen beiden sowohl mit Android als auch mit Windows 8.1 erhältlich sind. Jetzt muss man also für sich selbst entscheiden, welches der Yoga Tablets einem am besten gefällt. Amir hat sich schon in seinem Test zum Yoga Tablet 2 Pro mit 13-Zoll- WQHD-Display und Beamer in das Probegerät verliebt. Da stellt sich nun für mich die Frage: Werde ich mich in das Yoga 2 10.1 verlieben – trotz Windows?

Design und Haptik: Alles beim Alten

Lenovo behält auch bei der Windows-Version des Yoga Tablets das gewohnte Design bei. An der unteren Längsseite befindet sich die typisch runde Wulst, in der sich der Akku, die zum Anwender gewandten Stereolautsprecher sowie der ausklappbare Ständer befinden. Schade ist, dass Lenovo die praktische Taste zum Entriegeln des Ständers vom 13-Zöller nicht auch beim 10-Zoll-Modell integriert hat. So muss man den Ständer wieder mit festem Griff an der Wulst aufschieben. Außerdem gefällt mir persönlich die Kante des Kickstands nicht so gut, da diese bei unserem Testgerät etwas scharf ausgefallen ist. Verletzungsgefahr besteht nicht, aber beim hin und her schieben auf einem Metalltisch könnten unangenehme Geräusche entstehen.

Ansonsten hat Lenovo bei der Windows-Version des Yoga Tablet 2 10.1 auch noch die Farbe von Silber auf Schwarz geändert und ich muss sagen, dass diese Gestaltung dem Tablet wesentlich besser steht als die silberne Hülle.

Auch bei der Ausstattung hat Lenovo das Rad nicht neu erfunden, sondern setzt auf die Basis der Android-Version des Yoga Tablet 2. Das ist auch gar nicht von Nachteil, denn diese Grundlage erwies sich seit jeher als schnell und hatte kaum Schwächen.

Knackscharfes Display und guter Sound

Das Full HD-Display ist das Sahnestück des Lenovo Tablets. Aus allen Winkeln sind die Farben klar und deutlich erkennbar. Somit eignet es sich nicht nur als Arbeitstier, sondern auch als Entertainment-Gerät, vor allem auch wegen der unterhalb des Displays angebrachten Stereolautsprecher. Diese untermalen durch die Ausrichtung zum Nutzer perfekt jeden Film, den man auf dem Bildschirm genießt. Klar ist aber auch, dass Ihr keine fetten Bässe erwarten solltet, denn anders als beim Yoga Tablet 2 Pro befindet sich in den kleineren Yoga Tablets kein Subwoofer.

Fazit:

Endlich haben auch Windows-Nutzer die Gelegenheit, sich ein Lenovo Tablet anzuschaffen, ohne dabei ihr Ökosystem zu verlassen. Der Einstieg in die Yoga-Welt mit Windows-Power beginnt bei 399 Euro. Für diesen Preis bekommt Ihr von Lenovo die WLAN-Variante – aber es empfiehlt sich 50 Euro mehr zu bezahlen, denn das kostet die LTE-Version inklusive einer sehr guten Bluetooth-Tastatur.

Wer mit Android kein Problem hat, der kann auch noch Geld sparen. Für das Yoga Tablet 2 mit Googles mobilem Betriebssystem und identischer Ausstattung verlangt Lenovo nur 349 Euro. Wer die Wahl hat, hat die Qual...


Weitere Artikel zum Thema
Fotos unkom­pri­miert per WhatsApp verschi­cken: Mit dieser App funk­tio­niert's
Jan Johannsen1
Steg tarnt Dateien und schmuggelt sie so über WhatsApp.
Beim Versand unkomprimierter Bilder über WhatsApp hilft die App "Steg", die nebenbei sämtliche Dateitypen über den Messenger schmuggelt – und zwar so.
Shure SE846 im Test: Was taugen In-Ear-Kopf­hö­rer für 1000 Euro?
Stefanie Enge6
Weg damit !6Die Shure SE846 kosten etwa 1000 Euro
Für 1000 Euro verspricht der Klangspezialist Shure die weltbesten In-Ears. Hört man den Unterschied? Wir haben die Shure SE846 getestet.
Apple veröf­fent­licht iOS 10.3.2 Beta 4
Michael Keller
Der Release von iOS 10.3 liegt noch nicht lange zurück
Apple hat die vierte Beta von iOS 10.3.2 mit etlichen Bugfixes veröffentlicht. Die Testversion steht für Entwickler und öffentliche Tester bereit.