LG WK7 im Test: Smarter Lautsprecher mit Google Assistant

Der LG WK7 mit Google Assistant an Bord.
Der LG WK7 mit Google Assistant an Bord.(© 2018 CURVED)

Der LG WK7 sieht besser aus als er heißt. Als Lautsprecher muss aber vor allem gut klingen. Mit dem Google Assistant an Bord, lässt er sich bequem über Sprachbefehle steuern und kann die Zentrale im Smart Home sein. Der Test.

Der LG WK7 wirkt mit seinem Gehäuse aus Metall edler als so manch anderer Lautsprecher aus Kunststoff. Anders als zum Beispiel der ähnlich große JBL Link 20 ist der WK7 allerdings weder wasserdicht noch verfügt er über einen Akku. Er ist also kein Lautsprecher zum Mitnehmen oder durch die Wohnung tragen, sondern soll fest an einem Ort stehen und dort schön aussehen.

Der Klang

Natürlich soll der LG WK7 als Lautsprecher aber nicht nur gut aussehen, sondern vor allem schön klingen. Der Hersteller preist "glasklare Gesangsstimmen ohne unschöne Verzerrungen bei höchster Lautstärke" durch die "Clear Vocal"-Funktion an. Die "Enhanced Bass"-Funktion soll dagegen "Bassgitarre und Basedrum noch kraftvoller" machen.

In der Praxis erweckt der LG WK7 mit seinem Design zwar den Anschein einen 360-Grad-Klang zu erzeugen. Den Sound strahlt allerdings nur nach vorne aus. Was man da hört, preist LG als "Meridian Soundtechnologie" an und die ist zwar nicht raumfüllend, aber sehr klar und fein. Man kann alle Details heraus hören und versteht Sängerinnen und Sänger glasklar. Das ändert sich selbst bei maximaler Lautstärke nicht. Der WK7 mag nicht ganz so "laut" wie andere Lautsprecher sein, übersteuert dafür aber überhaupt nicht und hat trotzdem kein Problem damit, ein sehr großes Wohnzimmer zu beschallen. Er ist dann allerdings so laut, dass man Sprachkommandos direkt in das Mikrofon brüllen muss, damit er sie versteht.

Der Bass des LG WK7 ist kräftig, wummert aber nicht übertrieben. Wer sich also gerne die Trommelfelle massieren lässt, sollte sich nach einem anderen Lautsprecher umschauen. Wer dagegen auf moderate Bässe sowie sauber ausgesteuerte und klanglich getrennte Höhen und Mitten steht, ist beim WK7 gut aufgehoben.

Der Google Assistant

Der LG WK7 lässt sich zwar auch klassisch als Bluetooth-Lautsprecher mit einem Smartphone koppeln. Die Einbindung ins WLAN macht den Lautsprecher allerdings nicht nur mit dem Google Assistant smarter, sondern auch komfortabler zu nutzen und erweitert ihn um zusätzliche Funktionen. Die Einrichtung über die Home-App von Google erklärt sich von selbst und funktionierte ohne Probleme. Nur das Software-Update für den WK7 erforderte einige Minuten Geduld.

Über den Google Assistant steuert man per Sprache die Musikwiedergabe von verbundenen Streamingdiensten wie YouTube Music oder Spotify, kontrolliert aber auch seine Smart-Home-Gadgets. Dank Chromecast-Unterstützung kann man Audioinhalte aus vielen Quellen vom Smartphone zur Wiedergabe auf den WK7 "schieben" und dank Multiroom-Support LG-Lautsprecher in mehreren Zimmern zu gemeinsamen Wiedergabe verbinden.

Wollt ihr nicht, dass der Google Assistant euch die ganze Zeit über zuhört, könnt ihr das Mikrofon am LG WK7 stumm schalten. Darüber hinaus kann man direkt am Lautsprecher auch die Lautstärke anpassen sowie die Wiedergabe pausieren und wieder starten.

Das Fazit

Die unverbindliche Preisempfehlung für den LG WK7 liegt bei 219 Euro. Dafür bekommt man einen schön anzusehen und gut klingenden Lautsprecher mit Google Assistant. Er ist mit seinem Stromkabel aber nicht so mobil wie der etwas günstigere und ebenfalls gut klingende JBL Link 20.

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