Motorola Moto X 2014: High-End-Individualist im Test

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Motorola Moto X
Motorola Moto X(© 2014 CURVED)

War Motorolas erstes Moto X im vergangenen Jahr noch der Versuch, ein Mittelklasse-Smartphone mit einzigartigen Features auszustatten und es dann zum massentauglichen Preis feilzubieten, gehen die US-Amerikaner mit dem Moto X 2014 nun einen anderen Weg: Das neue Modell zielt mit 1080p-AMOLED-Screen und Snapdragon 801-SoC in die Oberklasse, Merkmale wie umfangreiche Individualisierungs-Optionen und die prominent vorhandene Sprachassistenz gibt es obendrauf. Ob das neue Moto X damit ein ernsthafter Konkurrent für die etablierte High-End-Riege ist, klären wir im Testbericht zum 5,2-Zoller.

Auf dem Papier ist das neue Moto X ein ganz großer Wurf von Motorola, die inzwischen ja nicht mehr unter Google-Ägide stehen, sondern so gut wie zu Lenovo gehören: Die Spezifikationen überzeugen bis auf ganz wenige Ausreißer, der Preis von 499 Euro bis 579 Euro ist nicht überzogen, und optisch ist das Smartphone ebenfalls äußerst gelungen — nicht umsonst haben nach der Vorstellung des 5,2 Zollers während der IFA 2014 viele Android-Fans und -Kenner geäußert, dass das diesjährige Moto X ihr neues Smartphone werden könnte. Und auch bin auf den ersten Blick sehr angetan gewesen:

Wie sieht es nun nach anderthalb Wochen intensiver Benutzung aus? Konnte das Moto X seinen guten Ersteindruck bestätigen? Macht der Sprachassistent Sinn? Und sind die Befürchtungen zum vermeintlich zu klein geratenen Akku berechtigt gewesen?

Design und Haptik: noch schöner als im Bild

Ich schreibe das selten genug, aber das Moto X verdient dieses Lob: Der 5,2 Zoller ist in natura noch viel hübscher als in all den Videos oder auf den Produktbildern und für mich somit eines der attraktivsten Smartphones der letzten Monate — wenigstens hinsichtlich seiner Ränder und der Rückseite, die bei unserem Testgerät aus schnödem Kunststoff, statt aus edlem Holz oder Leder besteht.

Dennoch sieht die mit ihrer leichten Wölbung, dem metallenen, kreisrunden Logo, dem raffiniert angebrachten LED-Blitz und der griffigen Oberfläche irre gut aus. Und das auch, weil sie sich so elegant in den noch hübscheren Metallrahmen einschmiegt. Der besticht seinerseits durch einen edlen und nicht zu betont stylischen Farbton sowie die filigran gefrästen Buttons auf der linken Seite. (Allerdings steht die Lautstärkewippe etwas scharfkantig hervor, so dass der Nutzer sich beim Gleiten des Daumens von Power zu Volume zwar nicht direkt schneidet, aber auch kein wirklich angenehmes Empfinden erlebt).

Ein wunderschöner Rücken ...(© 2014 CURVED)

Auf der Vorderseite dominiert Glas, das von den beiden mit Metallleisten versehenen Aussparungen für Hörergrill und Lautsprecher unterbrochen wird. Zwar sind die Bezel des Moto X (2014) nicht übermäßig dünn, dennoch wirkt das Gerät auf der Front sehr "glasig"; dadurch aber auch etwas langweilig oder altbacken. So edel und schick das Moto X rückseitig und seitlich rüberkommt, von vorne betrachtet hatte ich zuweilen den Eindruck, ein unspektakuläres Midrange-Smartphone in der Hand zu halten. Das ist nun kein allzu großes Manko, aber ein wenig mehr Design auf der Front hätte dem ansonsten so hübschen 5,2 Zoller gut gestanden.

... kann ebenso entzücken, wie der Rahmen des neuen Motorola Moto X(© 2014 CURVED)

Wer am Motorola Moto X mit Holz- oder Lederrücken interessiert ist, kann sich sein individuelles Modell inklusive Gravur ab sofort im Moto Maker zusammenbasteln und zu Preisen zwischen 529 Euro und 579 Euro (32 GB) ordern. Alternativ gibt es die 16 GB-Version mit schnödem Kunststoffrücken für 499 Euro zur Vorbestellung im freien Handel.

Das Motorola Moto X besitzt nur unten einen Lautsprecher.(© 2014 CURVED)

Das Display: ein wenig zu warm

Auf dem Papier macht Motorola auch mit dem 1080p-AMOLED-Screen im neuen Moto X alles richtig — dass die höhere WQHD-Auflösung auf Geräten mit weniger als 6 Zoll-Display-Diagonale nichts bringt (außer einem gesteigerten Akkuverbrauch) und insofern vorrangig ein Marketing-Feature ist, dürfte inzwischen allgemein akzeptiert sein. Das Display bietet wie von der AMOLED-Technik gewohnt ordentliche Kontraste, gute Blickwinkelstabilität und satte Farben. Und um die gezielte Frage eines Lesers zu beantworten: Ja, wenn schwarze Flächen angezeigt werden, sind diese wirklich schwarz, sprich: Das Display schaltet in diesen Bereichen quasi ab und leuchtet nicht.

Gut, aber etwas gelbstichig: das Display des Motorola Moto X(© 2014 CURVED)

Anders sieht es leider bei Weißtönen aus: Dachte ich zunächst noch, der Screen des Moto X wäre per se etwas zu gelbstichig, bin ich inzwischen zu der Überzeugung gelangt, dass Motorola hier eine etwas zu warme Bildschirmkalibrierung gewählt hat. Leider lässt sich das vom Nutzer nicht nachjustieren, so dass Ihr bis zu einem etwaigen Software-Update damit leben müsst, dass Weiß auf dem 1080p-Screen einen leichten Hang ins Gelbe aufweist. Und noch ein kleines, wenn auch nicht unübliches Manko: Die automatische Helligkeitseinstellung regelt etwas zu dunkel, vermutlich, um Strom zu sparen. Manuell lässt sich das Moto X dann aber ausreichend leuchtstark justieren.

Performance: sehr ordentliche Oberklasse

AnTuTu misst in der neusten Version 5.1 einen Wert von rund 44.000 Punkten, 2 GB RAM und dem mit 2,5 GHz taktenden Snapdragon 801 sei Dank. Zwar fehlt seit dem 5er-Updates des Benchmark-Tools ein wenig die Vergleichbarkeit mit älteren Ergebnissen, dennoch lässt sich ablesen, dass das Moto X damit zumindest theoretisch noch ein wenig schneller ist als das Samsung Galaxy S5 oder das HTC One M8.

Diese positiven Werte bestätigt der CF Bench, der dem Moto X sogar fast 40.000 Punkte bescheinigt. Auch beim Testspielen von Sky Force oder Real Racing 3 und Herumprobieren in sonstigen Apps gibt es dann kein Ruckler oder Latenzen zu vermelden — ganz im Gegenteil: Gerade Real Racing flutscht in vollster Streckenpracht nur so über Screen. In Sachen Performance ist das neue Moto X also ein echter High-End-Bolide.

Leider gibt es auch hier ein "Allerdings" zu vermelden: Obwohl Motorola auf dem X Android 4.4.4 in unbehandelter Form einsetzt, auf ein eigenes UI also verzichtet, ist beim Scrollen durch Browser oder Apps wie Facebook im direkten Vergleich beispielsweise mit einem Nexus 5 deutliches Stottern beziehungsweise ein grundsätzlich hakeligeres Erleben festzustellen.

Auch unter der schicken Haube beeindruckend: Das Motorola Moto X ist ziemlich performant(© 2014 CURVED)

Software: kein so guter Zuhörer

Wie erwähnt, die Software des neuen Moto X ist weitestgehend unbehandeltes Android 4.4.4, das lediglich um ein paar Apps und zusätzliche Einträge im Einstellungsmenü ergänzt wurde. Dennoch bietet das Smartphone mit dem Moto-Assistenten eine große Besonderheit: Es soll ständig zuhören, auf Sprachbefehle reagieren — und das auch im Standby — und durch Aktionen und Regeln seinem Nutzer das Leben erleichtern.

Was erst mal nach Google Now 2.0 klingt, erwies sich im Alltag für mich lediglich als nette Spielerei, die das auch auf anderen Geräten existierende Google Now lediglich marginal erweitert: Es ist zunächst cool, seinem Smartphone einen Namen geben zu können und es dann theoretisch mit (in meinem Fall) "Ok Kleener" rufen zu können, um ihm eine gute Nacht zu wünschen und es damit in den Ruhemodus zu versetzen. Wenn das klappt, dann freut sich das Nutzerherz auch über die liebevollen Antworten à la "Gute Nacht Amir, süße Träume!"

Hello Moto! Oder auch nicht ...(© 2014 CURVED)

Wenn das klappt — denn leider versteht mich das Moto X zu oft nicht, oder es hört mich nicht und reagiert gar nicht. Und selbst wenn die Aktivierung per Sprache hinhaut, dann dauert es eine gefühlte Ewigkeit bis zur Umsetzung des Befehls: Erst erscheint das blaue Moto-Zuhörmenü, dann wechselt die Software in den Google Now-Modus, dort wird der Befehl dann einige Sekunden analysiert und erst dann — sofern er richtig verstanden wurde — wird er ausgeführt. Das ist alles in allem zu sperrig und holprig, als dass ich es tatsächlich umfassend und ständig einsetzen würde.

Als Partygag taugt die Sprachsteuerung, aber keineswegs als effektive Methode, das Smartphone zu bedienen. Allein am Befehl "Ok Kleener, rufe Shu On Kwok mobil an" scheitert das Moto X auch jetzt gerade wieder ... und listet mir stattdessen irgendwelche Google-Suchergebnisse zum Kollegen. Das Problem dahinter ist, dass Motorola hier lediglich eine eigene App mit ein paar Komfortfeatures über Google Now gestülpt hat —  und diese Basis funktioniert nun mal nur so gut oder schlecht, wie aktuelle Sprachassistenten eben funktionieren. Auf deutsch: Es braucht kein Moto X, um Google Now zu nutzen; es sei denn, man möchte sein Smartphone unbedingt beim Namen rufen können.

Nominell kann das Moto X 'ne Menge.(© 2014 CURVED)

Die übrigen Moto-Features sind auch nicht revolutionär: Das Gerät erkennt, wenn Ihr Auto fahrt oder weiß, wann Ihr in einer Besprechung seid, ahnt, wann Ihr schlafen möchtet und bietet in all diese Fällen an, stumm zu schalten oder Nachrichten und Anrufe vorzulesen beziehungsweise stimmlich anzukündigen. Das ist praktisch aber ebenso wenig neu oder weltbewegend wie die Gesten, mit denen sich Infos auf dem Lockscreen beim Greifen nach dem Gerät anzeigen lassen oder durch Winken zur Ruhe gebeten werden darf. Einzig das Schütteln zum Aktivieren der Kamera macht Sinn und Spaß (dazu später mehr), ist aber ebenfalls kein absolutes Novum.

Was bleibt, ist pures Android in der KitKat-Version (und das ist ja immer etwas Feines) sowie eine Garantie seitens Motorola, dass das nächste OS-Update, sprich Android L, das X erreichen wird. Damit kann man gut leben. Nur viel mehr darf man sich vom Motorola-Flaggschiff in Sachen Software-Features nicht erhoffen.

Kamera: Gute Fotos aus dem Handgelenk geschüttelt

13 MP mit LED-Ring: Die Kamera des Moto X 2014(© 2014 CURVED)

Das beste Kamera-Feature des Moto X ist dann tatsächlich eine Geste: die zur Aktivierung der Kamera auch aus dem Standby — einfach die Hand, die das Smartphone hält, zwei-, dreimal schütteln, schon erwacht das Moto X mit einem wohligen Vibrieren aus dem Schlaf und aktiviert die Fotografie-App. Die kommt verglichen mit den an Funktionen vollgestopften Anwendungen mancher Geräte der Konkurrenz eher minimalistisch daher und erinnert mit dem seitlich hereinwischbaren Einstellungsring wiederum stark an die Google Kamera-App.

Justieren lässt sich nicht übermäßig, aber ausreichend viel: Foto-Format, HDR, Blitz, Auslöseton, Schüttelgeste und Fokussierung lassen sich einstellen respektive aktivieren, Videos wahlweise im FHD-, 4K- oder SlowMo-Format aufnehmen. Filter und Spezialeffekte: Fehlanzeige — und das stört mich auch nicht weiter, dafür gibt es schließlich ein Masse an Nachbearbeitungs-Applikationen.

Die Fotos, die die 13 MP-Knipse aufnimmt, sind sehr guter Durchschnitt — zumindest, falls die Lichtverhältnisse stimmen, wie die folgenden Impressionen aus Innsbruck, Mantova, Verona und vom Gardasee beweisen:

Wird es schwummeriger, kämpft auch die Kamera des Moto X ob des fehlenden Bildstabilisators mit längeren Belichtungszeiten und damit verbunden Problemen mit der Schärfe:

Gut gelingen dann aber wiederum Nahaufnahmen und Makros — man beachte vor allem die naturgetreuen Farben in den Fotos vom Obst- und Gemüsestand:

Für alle, die keinen übermäßigen Wert auf tolle Fotos bei Dämmerung oder Nacht legen, bietet das neue Moto X eine rundum befriedigende Kamera-Erfahrung und qualitativ sehr gute Ergebnisse.

Alltag, Akku-Laufzeit, Speicher und Akustik

Meine größte Sorge im Vorfeld dieses Tests des neuen Moto X galt der Akkulaufzeit: Ein 2.300 mAh-Kraftwerk in einem Gerät mit 5,2 Zoll-FHD-Display und Always Listening-Funktion klingt beängstigend wenig. Glücklicherweise darf ich nach anderthalb Wochen intensiver Nutzung mit viel Gaming, Roaming, Navigation und teils langen Telefonaten diesbezüglich beruhigen — das Moto X ist zwar kein Dauerläufer, macht aber auch nicht übermäßig schnell schlapp.

Zusammengefasst würde ich postulieren, dass der Akku bei moderater Benutzung locker über einen Tag trägt, es bei viel Display-On-Zeit aber durchaus schon vorzeitig zum "Blackout" kommen kann. Das ist nicht besonders toll, stellt aber auch kein riesiges Manko dar, da es schlussendlich zahlreichen Geräten mit nominell größerem Akku ähnlich geht. Und wer noch einen konkreteren Vergleichswert möchte: Subjektiv scheint sich das X in Sachen Akkulaufzeit etwas besser zu schlagen, als das Nexus 5 — das aber bekanntlich auch eher eine unterdimensionierte Batterie besitzt.

Das Moto X kommt entweder mit 16 GB oder 32 GB internem Speicher — ich würde Kaufinteressenten dazu raten, in jedem Fall die 50 Euro mehr in das größere Modell zu investieren. Denn der 5,2 Zoller hat nicht nur keinen Einschub für micro SD-Karten, sondern ein sehr großer Teil des Speichers scheint auch vom System belegt zu sein: Auf meinem 16 GB-Modell werden mir sowohl auf dem Gerät, als auch bei Anschluss an einen PC überhaupt nur 8 GB verfügbarer Speicher angezeigt. Ich habe diesbezüglich bei Motorola angefragt und mir wurde erklärt, dass es sich dabei um ein Phänomen des Vorserien-Modells handelt, das mir vorliegt. In der finalen Verkaufsversion stünde dem Nutzer deutlich mehr Speicher zur Verfügung — wie viel genau konnte man mir zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht sagen.

Es herrscht Speichermangel unter der Haube des Moto X.(© 2014 CURVED)

Abschließend noch ein paar Worte zum Lautsprecher, zur Telefonie und zur Empfangsqualität des neuen X: Probleme bei Telefonaten oder mit der Datenverbindung habe ich nicht erlebt, auch die Geschwindigkeiten von WLAN-, 3G- und LTE-Verbindungen bewegten sich im Rahmen des Üblichen.

Der eine Lautsprecher am unteren Rand des Smartphones enttäuscht, denn sein Klang ist leider nur mittelprächtig. Bei voller Lautstärke scheppert und rauscht es merklich aus der Box und irgendwie fehlt mir inzwischen bei jedem Gerät der High-End-Kategorie ein zweiter Speaker deutlich: Im Zeitalter von vorwiegend mobilem YouTube-Konsum und Gaming sollte so etwas inzwischen Standard sein.

Fazit: Sehr gutes Smartphone, aber kein guter Zuhörer

Man darf, nein, man muss Motorola zum neuen Moto X beglückwünschen — nur leider nicht für das, was das Unternehmen selbst als Besonderheit des Smartphones sieht: Der Sprachassistent ist schlicht Beiwerk und funktioniert einfach nicht so, wie er theoretisch sollte.

Aber in allen anderen Punkten (von der Speicherproblematik und dem schwachen Lautsprecher mal abgesehen) ist das Moto X der zweiten Generation der eingangs postulierte gelungene Wurf: Eine schöne Gestalt mit attraktiven und preislich vernünftigen Möglichkeiten der Individualisierung, sehr performante Hardware, ein befriedigender Akku und eine gute Kamera machen das X zum vollwertigen Oberklasse-Wettbewerber — und das alles zu einem Preis, der deutlich unter der Konkurrenz in diesen Wassern liegt.

Nur der erhoffte allgegenwärtige und praktische Begleiter auf Zuruf ist das Moto X nicht — diese Revolution ist wieder einmal vertagt ...


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