Noa Element H10 im Test: das Hands-on [mit Video]

Zehnkernprozessor, starker Akku, Dual-Kamera, Full-HD-Display – und das alles für unter 350 Euro: Das Datenblatt des Noa Element H10 lässt Performance-Hungrigen das Wasser im Mund zusammenlaufen. Wir haben uns das Powerphone auf dem Mobile World Congress angesehen.

Zum besseren Verständnis: Wir hatten bereits ein Smartphone mit dem neuen Mediatek-Prozessor Helio X27 im Test: das Umi Z. Doch im Gegensatz zum Noa Element H10 hatte das keine Dual-Kamera, und auch der Akku war beim Umi Z kleiner.

Das Smartphone als 5. Element

Die meisten Kulturen kennen vier Elemente: Luft, Erde, Feuer und Wasser. Der kroatische Smartphone-Entwickler Noa (Hangar 18) beschreibt unsere modernen Handys als fünftes Element und gibt deshalb einer ganzen Reihe von Smartphones diesen Beinamen.

Die Rückseite des H10 besteht aus Metall und liegt bequem in der Hand. Die Maßen sind nahezu identisch mit dem OnePlus 3. Mit einer Hand lässt es sich gut bedienen. Das Full-HD-Display (1920 x 1080 Pixel) kommt auf 5,5 Zoll in der Diagonalen. Unter dem Display sitzt der Fingerabdrucksensor im Homebutton. Darüber die Softwarebuttons, die auf dem Bildschirm ein- und ausgeblendet werden.

Das Noa Element H10 hat vier Gigabyte Arbeitsspeicher und verfügt über 32 Gigabyte internen Speicher. Das Smartphone unterstützt zwei SIM-Karten – einen Slot könnt Ihr aber auch mit einer microSD-Karte belegen, um den Speicher zu erweitern. Die Dual-Kamera auf der Rückseite hat eine Auflösung von 13 Megapixeln, ebenso die Frontkamera.

Ein Akku mit 4000 mAh versorgt das Gerät mit Strom. Per Schnellladetechnik ist dieser auch fix wieder mit neuer Energie versorgt. Angeschlossen wird das Noa Element H10 per USB-Typ-C-Stecker. Dieser kann aber leider auch nur USB 2.0. Punktabzug gibt es für das vorinstallierte Betriebssystem. Hier läuft nur Android 6.0. Ein Update auf das aktuelle Android 7 Nougat soll aber in den nächsten Monaten folgen.

Limitierte Auflage in Rot

Im nächsten Monat soll das Smartphone in einer limitierten Edition auf den Markt kommen. Diese Version mit dem Namen H10le ist in Schwarz und Rot erhältlich, ist deutlich dünner als das normale Modell und bietet 64 statt 32 GB internen Speicher. Allerdings läuft hier auch nur Android 6.1. Dafür wird es auch ein bisschen teurer: Etwa 400 Euro soll die spezielle Edition des Smartphones kosten.

Preis und Verfügbarkeit

Das normale Noa Element H10 ist bereits auf dem Markt. Nach Deutschland kann es bisher allerdings nur importiert werden. Je nach Land kostet es zwischen 300 und 350 Euro.

Vorläufiges Fazit: Spannend!

Ich freue mich sehr darauf zu sehen, wie sich das Smartphone im Alltag schlägt, wenn wir ein Testgerät in der Redaktion haben. Nach dem Ersteindruck kann ich nur sagen: Es sieht schick aus, liegt gut in der Hand, hat tolle technische Eckdaten und ist sogar günstiger als die OnePlus-Geräte. Lediglich das "alte" Android könnte ein Update vertragen.


Weitere Artikel zum Thema
Galaxy Note 8: Samsung soll "Emperor Edition" mit riesi­gem Spei­cher planen
Michael Keller
So ähnlich könnte das Galaxy Note 8 tatsächlich aussehen
Das Galaxy Note 8 wird ohne Frage ein großes Smartphone – und soll in der "Emperor Edition" auch mit entsprechend großem Speicher erscheinen.
Immer mehr Android-Nutzer grei­fen laut Studie zum iPhone
Michael Keller12
Peinlich !8Die größeren iPhones – wie hier das iPhone 7 Plus – werden immer beliebter
Ein Analyse-Unternehmen hat Zahlen zu iPhone-Verkäufen veröffentlicht. Demnach wechseln viele Nutzer von Android zu iOS – und bevorzugen Plus-Modelle.
USB 3.2 ange­kün­digt: So schnell ist der neue Stan­dard
Smartphones wie das Galaxy S8 sind mit USB-C ausgestattet – aber nicht mit USB 3.2
Der neue Standard USB 3.2 ist offiziell – und unterstützt hohe Datenübertragungsraten über mehrere Leitungen gleichzeitig.