Parrots neue Minidrohnen Mambo und Swing im Test: das Hands-on [mit Video]

Minidrohnen sind einfach cool! Und die beiden neuen Modelle von Parrot, der Quadrocopter Mambo und der X-Wing Swing, machen dazu noch mächtig Spaß.

Während Mambo, der kleinere von beiden, ein paar Gadgets wie einen Greifarm zum Spielen mitbringt, besticht der Swing vor allem mit Schnelligkeit. Auf der IFA in Berlin konnten wir beide schon mal in die Hand nehmen, bzw. in die Luft steigen lassen.

Stilvoll Zucker in den Kaffee werfen

Der kleine Mambo ist gerade mal so groß wie eine ausgebreitete Handfläche. Der Quadrocopter wiegt nur 63 Gramm und wird standardmäßig mit dem Smartphone gesteuert. Vorne hat er zwei grüne LEDs, die als seine Augen leuchten. Das besondere ist eine Art Legostein auf seiner Oberseite. Da sind Kontakte eingelassen, sodass wir verschiedene Gadgets mit der Drohne verbinden können.

Da gibt es zum Beispiel eine Mini-Kanone, die ca. fünf Kugeln fasst. Damit können wir unterwegs auf Ziele schießen. Da die Schusskraft nicht so hoch ist, könnten wir im Büro auch gut ein paar Kollegen ärgern. Die Reichweite für die Munition liegt bei etwa zwei Metern, eine Grundausstattung an Kugeln wird mitgeliefert. Ein Clip für kleine Zettelnachrichten kann auch angebracht werden. Außerdem gibt es eine Lampe, sodass Ihr mit dem Mambo auch mal im Dunkeln fliegen könnt. Mitgeliefert wird ebenfalls ein Greifarm, mit dem Ihr Schokolade transportieren oder auch ein Stück Würfelzucker aufnehmen könnt und mit einem Kunstflug in eine Tasse Kaffee fallen lasst.

Bis zu 30 km/h schnell

Der Swing hat vier Flügel aus leichtem, schwarzen Styropor und wiegt insgesamt 73 Gramm. Zum Start hebt er wie ein Quadrocopter senkrecht nach oben ab und kann je nach Wunsch auch in der Luft stehen bleiben. Gebt Ihr allerdings richtig Gas, dann klappt er nach vorne und geht in den Flugzeugmodus. Jetzt schießt er als X-Wing mit bis zu 30 Kilometern pro Stunde durch die Gegend. Für die Steuerung ist hier bereits ein Gamepad im Paketpreis enthalten, da sich damit Kunstflüge präziser und einfacher steuern lassen.

Preise und Verfügbarkeit

Das Mambo-Set inklusive Gadgets und einer Schutzvorrichtung für die Rotoren, wenn Ihr drinnen fliegt, kostet 119 Euro. Der Swing ist inklusive Controller für 139 Euro zu haben. Wenn Ihr auch für den Mambo einen Controller benutzen möchtet, könnt Ihr diesen einzeln für 39 Euro kaufen. Beide Minidrohnen sind ab der ersten Septemberwoche 2016 erhältlich.

Vorläufiges Fazit: Witziger Spaß für zwischendurch

In unserem Hands-On hatten wir viel Spaß mit den beiden Mini-Drohnen. Die Kanone und der Greifarm der Mambo sind tolle Spielzeuge. Mit dem Controller lässt sich die Drohne auch recht einfach steuern. Das ist besonders denen zu empfehlen, die nicht gern ihr Smartphone als Controller benutzen.

Wer besonders auf Geschwindigkeit steht, kommt mit dem Swing auf seine Kosten. Denn diese Drohne gleitet butterweich durch die Lüfte. Leider reicht der Akku bei beiden Minidrohnen nur für acht Minuten, aber das sind Drohnenflieger ja auch schon gewohnt.


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