PES 2017 fürs Smartphone im Test: So viel besser als die Fifa-App

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Pro Evolution Soccer kommt auf das Smartphone
Pro Evolution Soccer kommt auf das Smartphone(© 2016 CURVED)

Der Kampf zwischen "Fifa" und "Pro Evolution Soccer" (PES) auf Konsolen und PC ist manchmal härter als der zwischen Apple- und Samsung-Fans. Jetzt treten die Fußballspiele bald auch auf dem Smartphone gegeneinander an. Wir konnten die mobile Beta-Version von PES 2017 bereits ausgiebig zocken.

Die mobile Version von Fifa ist bereits etabliert. Als Mischung aus Kartensammelspiel und Szenen, bei denen Ihr den Ball richtig kicken könnt, hat Fifa Mobile viele Fans. Doch mit der Konsolenversion hat es außer dem Namen nichts gemeinsam. Pro Evolution Soccer will das anders machen.

Richtiges Fußballspielen

In der mobilen Version von Pro Evolution Soccer 2017 suchen wir uns, wie auch auf der Konsole oder am PC, ein Team aus, mit dem wir spielen wollen und treten gegen eine andere Mannschaft an. Tja, und dann geht es los. Wie im großen Vorbild steuert Ihr auf dem Smartphone Eure Spieler, grätscht den Gegnern die Beine weg und schießt im besten Fall ein paar Tore.

Bei der Fifa-App werdet Ihr im Gegensatz dazu nur in bestimmte Szenen geworfen, in denen Eure Spieler in verschiedenen Situationen stecken und Ihr irgendwie versuchen müsst, Tore zu erzielen. Das sind zum Beispiel normale Angriffe, Ecken oder Freistöße. Ein richtiges, komplettes Spiel kommt so nicht zustande.

Steuerung funktioniert gut

In der Fifa-App habt Ihr auf der linken Seite des Smartphone-Screens eine Art anologen Stick, um die Spieler zu bewegen. Um zu sprinten oder zu passen, gibt es auf der rechten Seite drei kleine Knöpfe, die nicht optimal oder intuitiv getroffen werden können. Zumindest ist man immer einen kurzen Moment abgelenkt, um zu schauen, ob der Finger jetzt auch den richtigen Button getroffen hat. Dadurch sind Spielzüge manchmal holprig oder die Schüssen gehen daneben.

Pro Evolution Soccer teilt den Screen auch in zwei Bereiche, verzichtet aber vollständig auf Knöpfe, sondern setzt auf einfache Gesten. Beim schnellen Dribbling muss zum Beispiel auf der rechten Hälfte einfach irgendwo gedrückt gehalten werden, während man links die Richtung angibt. Zum Passen wird auf der rechten Seite gewischt, zum Schuss wird doppelt getippt. In der Verteidigung sind diese Gesten Pressing, Grätschen und Klären zugeordnet.

PES 2017: So wird gespielt(© 2016 CURVED)

Free2Play, aber keine Karten

Während Ihr in Fifa Mobile immer wieder fleißig Karten sammelt oder kauft, um neue Spieler in Euer Team zu holen oder Boni freizuschalten, verzichtet Pro Evolution Soccer komplett auf diesen Teil. Zumindest war nichts anderes in der Beta ersichtlich. Stattdessen haben wir im Hintergrund Möglichkeiten, um uns um Trainer und Spielzüge zu kümmern. Durch die Ingame-Währung können wir unter anderem den Kader erweitern und neue Trainer anheuern.

Fazit: Macht Spaß!

Die mobile Version von Pro Evolution Soccer bringt uns endlich ein gutes Fußballspiel aufs Smartphone. Was leider fehlt, sind und bleiben die fehlenden Lizenzen für alle Clubs und die richtigen Spielernamen. Nichtsdestotrotz ist die Steuerung gut gelungen. Auch der Akku hat nicht schneller schlapp gemacht als bei anderer intensiver Benutzung. Was das Spiel oder die Ingame-Käufe kosten und wann es erscheint, ist noch nicht bekannt.


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