Photofast iType-C im Test: ein Speicherstick für alle Fälle

Photofast iTypeC
Photofast iTypeC(© 2016 CURVED)

Vier Anschlüsse für einen Speicherstick: OK, das waren jetzt genug Film-Wortspiele für den Photofast iType-C. Was das kleine Gadget alles kann erfahrt Ihr im Test.

Mit USB-C beim neuesten MacBook Pro hat ein neuer Anschluss endgültig etabliert, aber viele andere Geräte setzen noch auf die älteren USB-Varianten. Da erleichtern Gadgets wie der SanDisk Ultra Dual Drive USB Type-C den Datenaustausch. Der Photofast iType-C kann mit einem Lightning-Anschluss bei iPhone- und iPad-Besitzern extra punkten.

Speicherstick mit Adapter

Der eigentliche Speicherstick verfügt über einen USB-C- und einen Lightning-Anschluss. Für USB und Mikro-USB müsst Ihr einen Adapter an den Photofast iType-C anschließen – Adapter sind ja gerade im Trend. Beim Adapter hat der Hersteller, bzw. der Fabrikant allerdings nicht ordentlich gearbeitet. Seine Abmessungen stimmen nicht genau mit denen des Sticks überein. Die Folge: Lücken und Kanten entstehen. Der Funktionalität schadet das aber nicht. Der iType-C wurde am Rechner und Smartphone erkannt und der Datentransfer verlief reibungslos.

Die One-App

Unter macOS und Windows wird der Photofast iType-C automatisch als Speichermedium erkannt und angezeigt. Bei Android-Smartphones müsst Ihr in den Einstellungen evtl. die Erkennung externer Speichermedien aktivieren, könnt aber mit jedem Dateimanager auf Ihn zugreifen. Unter iOS benötigt Ihr eine spezielle App: Photofast One. Ohne diese bleibt der Stick nutzlos.

Die One-App gibt Euch von Eurem iPhone oder iPad aber nicht nur Zugriff auf den iType-C, sondern bietet einige zusätzliche mitunter sehr praktische Funktionen. So könnt Ihr Fotos, Filme und Musik direkt in der App vom Stick abspielen oder (automatische) Backups von Fotos, Kalendern und Kontakten anlegen. Darüber hinaus könnt Ihr der One-App Zugriff auf Eure Social-Media-Konten oder Cloud-Speicher gewähren um von dort Sicherungskopien anzulegen, bzw. sie dort abzulegen. Zusätzlich steht Euch ein Rekorder zur direkten Tonaufnahme auf dem Speicherstick zur Verfügung. Wer will kann auch Video direkt von Youtube, Vimeo oder seiner DJI-Drohne auf den iType-C herunterladen.

Kopiert Ihr Daten vom Stick auf Euer iOS-Gerät landen sie in einem speziellen Bereich, auf den Ihr nur mit der One-App zugreifen könnt. Aus anderen Apps könnt Ihr diese Daten nicht erreichen. Kein Problem ist es dagegen, Daten vom iPhone auf den Stick zu verschieben. Das funktioniert über die Teilen-Funktion in den jeweiligen Apps oder über die One-App selber. Ihr könnt die App sowohl durch einen PIN-Code als auch mit Touch ID vor dem Zugriff von unbefugten schützen.

Das Fazit: Hilfreich, aber noch Luft nach oben

Der Photofast iType-C ist die passende Weiterentwicklung der verschiedenen Speichermedien von Photofast. Mit den vier verschiedenen Anschlüssen seid Ihr für alle Eure aktuellen technischen Geräte gerüstet. Der Datenaustausch mit dem iPhone gestaltet sich über die One-App problemlos. Als Schönheitsfehler erweist sich die nicht perfekte Verarbeitung des Adapters. Vor allem, da der Speicherstick nicht günstig ist. Für den iType-C mit 64 Gigabyte Kapazität müsst Ihr 75 Euro einplanen. Für die Varianten mit 128 und 200 Gigabyte Speicherplatz steigt die unverbindliche Preisempfehlung auf 115, bzw. 240 Euro.

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