Das Samsung Galaxy Note 5 angetestet

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Samsung Galaxy Note 5
Samsung Galaxy Note 5(© 2015 CURVED)

Jetzt ist es offiziell: Samsung hat das Galaxy Note 5 vorgestellt. In Deutschland wird es das Smartphone leider nicht geben. Wir haben das Phablet trotzdem ausprobiert.

Wenn das Samsung Galaxy Note 5 jemals ein Geheimnis war, dann ein schlecht gehütetes. Schon Wochen vor dem Unpacked Event in New York gab es zahlreiche Bilder, Screenshots und Details im Netz zu lesen. Die machten aber Lust auf mehr. Nun haben die Südkoreaner die Katze endlich aus dem Sack gelassen, enttäuschen dabei aber deutsche Nutzer. Denn das Gerät wird es hierzulande nicht zu kaufen geben.

Beim Design orientiert sich Samsung am aktuellen Spitzenmodell Galaxy S6. Das heißt: Das Smartphone ist schlank und elegant. Trotz der immensen Größe liegt es gut in der Hand. Das Gehäuse besteht teilweise aus Metall und ist wertig verarbeitet. Der Bildschirm misst wie beim Galaxy Note 4 5,7 Zoll, auch bei der Auflösung hält sich Samsung an die Vorgänger: Das Super-AMOLED-Display stellt Inhalte mit 2560 x 1440 Pixeln dar.

Drinnen steckt ein Exynos-7-Prozessor mit acht Kernen, von denen vier Kerne mit 2,1 Gigahertz und die anderen vier mit 1,5 Gigahertz takten. Tatsächlich ist das Note 5 durch seinen Chip noch etwas schneller als das Samsung Galaxy S6. Zusammen mit satten 4 Gigabyte Arbeitsspeicher soll er für flotten Betrieb sorgen. Der fest verbaute Akku schrumpft im Vergleich zum Vorgänger von 3220 auf 3000 mAh. In zwei Stunden soll der Akku komplett aufgefüllt sein. Mit Samsungs neuer Ladestation funktioniert das sogar kabellos.

Wie beim Galaxy S6 Edge Plus löst die Kamera des Note 5 mit 16 Megapixeln auf. Auch hier gibt es einen optischen Bildstabilisator. Die Frontkamera knipst mit 5 Megapixeln. Fotos, Videos und Apps finden auf dem 32 oder 64 Gigabyte großen Speicher Platz. Eine Möglichkeit per microSD-Karte mehr Speicher nachzurüsten, gibt es nicht.

Verbesserter S-Pen

Den S-Pen hat Samsung noch einmal etwas verbessert.(© 2015 Samsung)

Auch am S-Pen hat Samsung Verbesserungen vorgenommen. Ihr könnt jetzt bei ausgeschaltetem Display auf dem Gerät schreiben. Das spart das nervige Entsperren des Displays. Gute Idee! Außerdem hat Samsung den Stylus um einen Druckknopf erweitert, damit ihr den Stift einfacher aus dem Gehäuse bekommt.

Fazit: Sinnvolles Upgrade ohne Kaufchance

Das Galaxy Note 5 macht Spaß. Schade nur, dass es Gerät erstmal nicht in Deutschland zu kaufen geben wird. Wer ein aktuelles großes Samsung-Phone haben will, muss sich wohl fürs Galaxy S6 Edge Plus entscheiden - oder zum älteren Galaxy Note 4 greifen.


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